Bild Information: Francesco Laporta (Photo by Warren Little/Getty Images)

Katar schickt Laporta wieder heim

European Tour
 

Corona: Italiener fällt strengen Maßnahmen vor Qatar Masters zum Opfer.

Italiens Golfer haben es auf der European Tour derzeit nicht leicht. In der Vorwoche hatte es noch Lorenzo Gagli und Edoardo Molinari getroffen. Behörden und Veranstalter im Oman hatten beide unter Quarantäne gesetzt, weil der Verdacht auf Corona bei Gagli bestand. Beide wurden nach Gaglis negativem Testergebnis nachträglich doch noch auf den Platz geschickt, was in der Golfwelt teils Verwunderung auslöste und für Schlagzeilen sorgte. War das strenge Prozedere gerechtfertigt?

Nun erwischt die große Sorge um die Gesundheit von Spielern, Volunteers und Zuschauern den nächsten Italiener: Francesco Laporta war gerade erst in Doha gelandet, um am Qatar Masters teilzunehmen, da war es schon wieder vorbei mit der Vorfreude aufs Turnier am Persischen Golf. Die zuständigen Behörden in Katar haben nämlich verfügt, dass jeder Passagier, der per Direktflug aus Italien kommt oder in den vergangenen zwei Wochen in Italien gewesen ist, nur zwei Optionen hat: 14 Tage Quarantäne oder sofortiger Rückflug.

Laporta, Challenge-Tour-Gesamtsieger 2019, war natürlich bedient. Gegenüber einer italienischen Nachrichtenagentur erklärte der 29-Jährige: "Ich wurde wie 40 Landsleute, die aus Mailand angereist waren, mit Respekt behandelt und vom Botschafter begrüßt. Aber wir hatten nur zwei Optionen: zwei Wochen Quarantäne oder heimfliegen. Es gab keine weitere Alternative." Also flog Laporta zurück nach Rom.

Für den Sportler sei das eine seltsame Situation, die er als Bestrafung empfindet. "Ich habe kein Fieber oder Ähnliches und ich weiß nicht, wann ich wieder spielen kann", so Laporta. Nächste Woche sollte er bei der Kenya Open antreten, aber noch wisse er nicht, ob er das wegen der weltweiten Notsituation aufgrund der starken Verbreitung des Coronavirus wirklich tun kann.

Francesco Laporta wäre neben Andrea Pavan, Guido Migliozzi, Nino Bertasio, Edoardo Molinari, Renato Paratore und Lorenzo Gagli der siebte Italiener im Feld des Commercial Bank Qatar Masters im Education City GC von Doha gewesen. Er ist aktuell 128. der Weltrangliste und im Olympia-Ranking der viertbeste Italiener. Aus Deutschland sind Martin Kaymer, Marcel Siem, Max Kieffer und Sebastian Heisele am Start (Tee Times).

Wüstenexperte Kaymer in Favoritenrolle Olympia durch Coronavirus in Gefahr?

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