Bild Information: Sebastian Heisele (Photo by David Cannon/Getty Images)

Heisele und Kaymer fallen zurück

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Der dritte Tag der Omega Dubai Desert Classic läuft aus deutscher Sicht enttäuschend.

Die beiden Dänen Jeff Winther und Sören Kjeldsen haben früh gezeigt, was der Platz im Emirates GC am Samstag zulässt. Das Duo war außerhalb der Top 40 in die dritte Runde der Omega Dubai Desert Classic gestartet und verbesserte sich dank jeweils 65er Runden (-7) unter die besten 15. So stellte sich mit Sicherheit auch Martin Kaymer seinen Moving Day vor, nachdem er als geteilter 25. noch Kontakt zu den vorderen Reihen hatte, jedoch noch mindestens eine ganz niedrige Runde benötigte, wolle er um den Titel mitspielen. Und der 35-Jährige blieb lange Zeit an Tag drei fehlerfrei. Nur ein Birdie auf den ersten zehn Löchern war jedoch auch zu wenig, um zum Angriff zu blasen.

Kaymer bekam wie schon an den ersten beiden Tagen zwischen den Bahnen elf und 16 einige Probleme und erlitt Schlagverluste. Gleich drei an der Zahl. Die Hoffnung auf eine niedrige Runde á la Winther oder Kjeldsen war dahin. Immerhin konnte er mit der 18 eines der insgesamt vier Par-5-Löcher auf dem Platz nutzen und beendete seine Runde mit einem Birdie. Am Ende wurde es die 73 (+1), die Kaymer ins Nirgendwo des Leaderboards zurückwirft.

Top 10 noch in Reichweite

Für Heisele verlief der Samstag noch bitterer als für seinen Landsmann. Als Siebter in den Tag gestartet büßte der 31-Jährige auf den gleichen Löchern wie Kaymer zu viele Schläge ein. Heisele kassierte auf der Elf ein Doppel-Bogey, nachdem er an den beiden Tagen zuvor dort jeweils das Birdie notierte. Und auf den Löchern 14 bis 16 wanderten drei Bogeys auf die Karte. Die gute Ausgangsposition war spätestens zu diesem Zeitpunkt dahin, auch wenn er mit zwei Birdies zum Abschluss um Schadensbegrenzung bemüht war. Heisele rutschte mit der 74 (+2) aus den Top 20 und geht mit drei Zählern Rückstand auf die besten Zehn in den Finaltag. Vielleicht bläst das deutsche dann zum ersehnten Angriff.

Zum Angriff blies Wu Ashun bereits am Samstag. Der Chinese lochte gleich zwei Mal auf seinen Front Nine von außerhalb des Grüns ein. Das erste Hole-out gelang ihm auf der Eins dank eines perfekten Annäherungsschlags aus dem Rough. Das Zweite war ein Chip-in auf dem Par 5 der Drei. Wu meldete also schon früh Ansprüche an die Spitzenposition an und hatte sie dann auch nach Birdies auf den Löchern zehn bis zwölf sicher. Dank einer 67 (-5) geht er nun in alleiniger Führung bei elf unter Par ins Finale. Mit dem Franzosen Victor Perez hat er aber unter anderem die derzeitige Nummer zwei des Race to Dubai im Nacken.

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