Bild Information: Martin Kaymer (Photo by Tullio M. Puglia/Getty Images)

Kaymer gehen die Turniere aus

European Tour
 

Der Deutsche verliert sein Saisonziel immer mehr aus den Augen.

Er hat es als das große Ziel der verbleibenden European-Tour-Saison ausgegeben: Die Top 50 des Race to Dubai erreichen und sich somit für das Saisonfinale in Dubai qualifizieren. Seitdem Martin Kaymer dieses Ziel im Gespräch mit Golf.de äußerte, ging es jedoch in die falsche Richtung. Statt sich mit guten Platzierungen bei den hochdotierten Turnieren der Rolex Series an die besten 50 heranzuschieben, belegt der Deutsche nach drei verpassten Cuts bei seinen vergangenen vier Starts nur noch den 79. Rang im Race to Dubai.

Kaymer fehlen derzeit mehr als 400 Punkte auf die Top 50. Zur Einordnung: Der zweifache Major-Sieger sammelte bei 14 Starts in dieser Saison bislang 590 Punkte. Die meisten davon holte Kaymer in den Monaten Juni/Juli, wo er neben drei Top-20-Resultaten auch einen geteilten 35. Platz bei der US Open einspielte. Dies war die beste Phase in der ansonsten so durchwachsenen Saison der ehemaligen Nummer eins der Welt.

Rolex Series nicht genutzt

Doch Kaymer konnte in den Niederlanden nicht an diese gute Form anknüpfen. Auf den verpassten Cut bei der KLM Open Mitte September folgte dann ein geteilter 57. Rang bei der BMW PGA Championship, einem der acht Events der Rolex Series. Gerade bei diesen Turnieren sind Top-Resultate von großer Bedeutung, werden hier doch erheblich mehr Punkte für das Race to Dubai vergeben als bei regulären Austragungen. Umso bitterer, dass Kaymer nach der Alfred Dunhill Links Championship (kein Turnier der Rolex Series) auch den Cut bei der Italian Open verpasste, wodurch er von Chris Paisley sowie Kalle Sammoja im Race to Dubai überholt wurde.

Die nächste Chance, den aktuellen Negativtrend zu stoppen, steht bereits vor der Tür. Mit der Amundi Open de France, wie sie seit diesem Jahr offiziell heißt, findet ein Turnier statt, an das Kaymer gute Erinnerungen hat. Der 34-Jährige freut sich schon auf das Event in Paris, das er seit seinem Aufstieg auf die European Tour vor zwölf Jahren nicht verpasst hat und wo er 2009 auch schon siegreich war. "Le Golf National ist ein Kurs, den ich liebe", so Kaymer über den Austragungsort des vergangenen Ryder Cups. "Er zählt für mich neben Valderrama, St. Andrews und Wentworth zu den besten Europas und ich spielte dort gut in der Vergangenheit."

Und in der Tat spricht Kaymers Bilanz auf Le Golf National eine deutliche Sprache. Bei der Hälfte seiner Starts landete er in den Top Ten. Im Anschluss an die französische Meisterschaft hat Kaymer noch drei weitere Gelegenheiten, sein selbst gestecktes Ziel zu erreichen. So langsam wird es aber Zeit zu punkten. Und welches Turnier bietet sich da besser an als die Open de France?

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