Bild Information: Martin Kaymer (Photo by Getty Images)

Kaymer mit Spitzen-Finish

European Tour
 

Martin Kaymer zeigt am Finaltag der Irish Open Bestform.

Eigentlich konnte Martin Kaymer mit seiner Leistung bei der Dubai Duty Free Irish Open im Lahinch GC richtig zufrieden sein. Aber doch nur eigentlich. Er hätte das mit sieben Millionen Dollar dotierte Rolex-Event schon gewinnen müssen, um sich noch einen Startplatz für die 148. Open Championship zu sichern. Zudem wurden in den Top Ten die drei besten Spieler ohne Open-Ticket belohnt und dafür sollte es ganz knapp nicht reichen.

Trotz eines über weite Strecken idealen Turnierverlaufs hatte der 34-jährige zweimalige Major-Champion am Ende nichts mit der Entscheidung um den Sieg bei der Irish Open zu tun. Eine starke 65er Runde mit sechs Birdies und nur einem Bogey von der dritten Spielbahn brachte ihn am Finaltag von Rang 22 bis auf die neunte Position.

Rolex-Series-Hattrick für Rahm

Das Rennen um die Trophäe blieb bis zur letzten Sekunde spannend und zwischenzeitlich hatten Robert Rock, Bernd Wiesberger, Rafa Cabrera-Bello und Jon Rahm schon ihre Hände an der Trophäe. Im packenden Showdown um den satten Siegerscheck konnte sich schließlich Rahm von der Konkurrenz distanzieren und mit einer 62er Runde dominieren. Der lange Spanier schaffte acht Birdies und ein Eagle neben zwei Bogeys auf seine Karte und gewann mit 16 unter Par und zwei Zählern Vorsprung. Es war der vierte Sieg auf der European Tour und dritte Rolex-Series-Titel für Rahm.

Der Sieg brachte Rahm an die Spitze der Saisonwertung und zurück in die Top Ten der Weltrangliste: "Ich liebe dieses Turnier", beteuerte Rahm. "Ich liebe dieses Land. Ich liebe die Menschen und fühle mich jedes Mal zu Hause, wenn ich komme. Mein Spiel war in großartiger Form, ich konnte das nur die ersten beiden Tage nicht zeigen. Ich konnte die Putts nicht lochen und das Wochenende war das genaue Gegenteil." Das Eagle an der Zwölf habe ihn dann richtig in Fahrt gebracht.

Schmitt im Mittelfeld

Nach dem Aus von Max Kieffer (72+69) befand sich mit Max Schmitt noch ein weiterer deutscher Hoffnungsträger im Hauptfeld. Und auch er schlug sich überaus solide auf dem Links-Kurs. Der 21-jährige Star des GC Rheinhessen scorte 70, 68 und 69 Zähler und konnte am Finaltag frühe Fehler (Doppel-Bogey und Bogey an den Löchern 4 und 6) mit starken Birdies im Finish von den Löchern 14, 16 und 18 ausmerzen. Die 70er Par-Runde brachte am Ende den 41. Rang.

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