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Schwartzel und der Leoparden-Hattrick

European Tour: Alfred Dunhill Championship
 

Malelane, Südafrika: Mit der Alfred Dunhill Championship trägt die European Tour ihr zweites Turnier der neuen Saison in Südafrika aus. Titelverteidiger Charl Schwartzel könnte beim Heimturnier der Hattrick gelingen. Mit Bernd Ritthammer und Torben Baumann sind auch zwei Deutsche im Leopard Creek Country Club dabei.

Die Alfred Dunhill Championship ist, mit nur 1,5 Millionen Dollar dotiert, eines der kleineren Turniere der European Tour. Anders als der große Verwandte in Schottland, die Alfred Dunhill Links Championship, erfreut sich die ehemalige South African PGA Championship keiner besonderen Popularität. Der dominierende Mann ist seit einigen Jahren Charl Schwartzel, dem heuer mit einer gelungenen Titelverteidigung der Hattrick, also der dritte Titel in Folge, in seiner Heimat gelingen könnte. Es wäre der insgesamt vierte Titel für den Masters-Champion von 2011. Schwartzel bezeichnet die Alfred Dunhill Championship als seinen "Favorit in der Liste der Turniere im Jahr".

Ritthammer und Baumann am Start

Deutsche konnten in Südafrika in der Vergangenheit gute Ergebnisse erzielen. Sowohl Sven Strüver als auch Marcel Siem durften bei der Alfred Dunhill Championship bereits jubeln. Diesen Trend möchten Bernd Ritthammer und Torben Baumann gerne fortsetzen. Ritthammer profitiert erstmals von seiner guten European-Tour-Kategorie und startet in der ersten Liga in die neue Saison. Angesichts des vergleichsweise eher mittelmäßigen Starterfeld ist eine Platzierung im Mitteldfeld durchaus im Bereich des Möglichen. Baumann qualifizierte sich über die regionale Rangliste für das Turnier in seiner Wahlheimat. Beim letzten Auftritt auf der European Tour hat der 27-Jährige den Cut verpasst.

Safari-Feeling im Leopard Creek CC

Der 1996 eröffnete Leopard Creek Country Club erfüllt alle Voraussetzungen, die man an einen Golfplatz von internationalem Spitzenformat richten kann. Der Kurs liegt in einer malerischen Umgebung, im Norden begrenzt durch den Krüger National Park und im Westen durch den Crocodile River. Die typisch südafrikanische Savannenlandschaft prägt mit ihren Büschen und Akazien den Parkland Course. Der Designer des 6.701 Meter langen Kurses ist, wie so häufig in seiner Heimat Südafrika, Legende Gary Player. Dieser versuchte den Platz möglichst in der naturgegebenen Umgebung zu belassen und ihn stimmig eizupassen. Das Safari-Feeling verstärkt sich durch die tierischen Zuschauer auf dem Leopard Creek CC. Sowohl Henry, das Flusspferd, als auch Krokodile machen die Wasserhindernisse noch um einiges interessanter. Das Tier, das dem Platz den Namen gab, lässt sich ebenfalls manchmal auf dem Gelände blicken. Die Spieler erwarten wellige Bahnen, wie auch Grüns, die durch viele klug gesetzte Wasserhindernisse - sowohl kleine Bäche, als auch große Seen - taktische Entscheidungen verlangen. Der Leopard Creek CC wurde mehrfach zu Afrikas Platz des Jahres gewählt.

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