Bild Information: Marcel Schneider (Photo by Stuart Franklin/Getty Images)

Schneider Zweiter in Österreich

Challenge Tour
 

Bei der Austrian Open fehlt Marcel Schneider nur ein Schlag auf den Sieger.

Nachdem sich die Spieler bei der von der European und der Challenge Tour co-sanktionierten Austrian Open am Samstag noch in einer Wasserschlacht abgemüht hatten, waren die Bedingungen am Finaltag wieder deutlich angenehmer. Der Diamond CC ließ einige tiefe Runden zu, wie beispielsweise die 66 (-6) vom Niederländer Wil Besseling, die ihm am Ende den dritten Rang einbrachte. Aus deutscher Sicht erfreulich schnitt Marcel Schneider noch einen Platz besser ab. Dank einer konstant guten Woche mit vier 69er-Runden in Folge verbesserte sich der 30-Jährige um vier Ränge im Finale.

Schneider, der 2017 dank eines Start-Ziel-Sieges bei der Swiss Challenge bereits einen Titel auf der Challenge Tour feiern durfte, spielte die ganze Woche über nur vier Bogeys. Der zweite Rang ist zudem das beste Ergebnis für den gebürtigen Baden-Württemberger seit August 2018.

Um noch Chancen auf seinen zweiten Karriere-Erfolg zu haben, fehlte Schneider nur ein Schlag gegenüber dem Schotten Marc Warren, der nach einem dramatischen Finale seinen vierten Titel auf der European Tour holte. Dank zwei Birdies auf den letzten vier Löchern konnte der 39-Jährige, der bereits als geteilter Führender in den Finaltag gegangen war, die Konkurrenz in Schach halten.

Warrens Mitspieler Nicolai von Dellingshausen erlebte einen rabenschwarzen Abschluss. Der 27-jährige Deutsche konnte nichts aus seiner guten Ausgangsposition machen und fiel nach einer 76 (+4) auf den geteilten 15. Rang zurück. Dem Mann vom GC Hubbelrath ging gegen Ende der Woche etwas die Puste aus und so verpasste er seine zehnte Top-Ten-Platzierung auf der Challenge Tour.

Die Ergebnisse der acht weiteren Deutschen, die den Sprung ins Wochenende schafften: Allen John auf T8 (-8), Bernd Ritthammer auf T18 (-6), Marcel Siem auf T23 (-5), Hurly Long auf T34 (-2), Moritz Lampert auf T44 (Par), Maximilian Kieffer auf T55 (+1), Alexander Knappe auf T62 (+3) und Max Schmitt auf T67 (+5).

Weit reisen müssen die Spieler für die kommende Aufgabe nicht. Von Atzenbrugg geht es gleich weiter ins knapp 50 Kilometer südlich gelegene Ramsau, wo mit der Euram Bank Open das zweite Turnier nach der Corona-Pause auf dem Programm steht. Auch dort werden die deutschen Titelhoffnungen wieder auf zahlreiche Schultern verteilt sein.

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