Bild Information: Sebastian Heisele beim Challenge Tour Grand Final 2019 (Photo by Aitor Alcalde / Getty Images)

Heisele mit geteilter Führung

Challenge Tour
 

Sebastian Heisele liegt beim Challenge Tour Grand Final ganz vorne.

Es hatte sich in den vergangenen Wochen schon abgzeichnet, dass Sebastian Heisele noch im laufenden Jahr mit einem Turniersieg nachlegen könnte. Der Münchner, der jüngst im exklusiven Interview mit Golf.de über seine guten Teilnahmechancen bei den olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio sprach, besaß nach vorausgegangenen Rückschlägen zuletzt eine große Portion an Selbstvertrauen. So auch beim Challenge Tour Grand Finale auf Mallorca, in welchem Heiseles zweiter Turniersieg winkt. Bei dem mit 420.000 Euro dotierten Challenge-Tour-Turnier in Port d'Alcúdia liegt Heisele nach drei Runden zusammen mit dem Italiener Francesco Laporta mit 207 Schlägen (-6) an der Spitze./

Der Nationalspieler aus dem Golf Team Germany erwischte auf dem Golfplatz des Club de Golf Alcanada in der dritten Runde einen Sahnetag. Der bei der Open de Bretagen vor knapp drei Monaten erstmals auf der Challenge Tour erfolgreiche Golfprofi startete mit zwei Birdies auf den ersten drei Löchern, bevor zwei Bogeys folgten. Auf den Back Nine lieferte Heisele dann einen starken Schlussspurt mit vier Birdies ab, der dem 31-Jährigen am Ende des Tages eine starke 67er Runde (-4) sicherte.

Vorzeitige Tourkarte

Bereits vor der Finalrunde konnte sich Heisele über einen kräftigen Sprung im Road-to-Mallorca-Ranking freuen. In dieser Punkteliste, in der die besten 15 Spieler eine Karte für die European Tour erhalten, ist der Münchner auf Platz zwei geklettert. Sollte am letzten Tag nicht allzuviel schief gehen, hat Heisele die Tourkarte somit fast schon sicher in der Tasche. Zudem winkt dem Aufsteiger der letzten Woche möglicherweise der Gesamtsieg, auch wenn der Erstplatzierte Laporta schon einen deutlichen Abstand hat.

Auch Heiseles Landsmann Marcel Schneider gelang auf Mallorca in der dritten Runde nach einem Eagle und zwei Birdies ein Score von 67 (-4). Nicolai von Dellingshausen indes musste mit einer 71er Runde (Par) leben. Schneider liegt als geteilter Siebter (212 Schläge/-1) ebenfalls gut im Rennen. Auf dem geteilten 39. Rang liegt von Dellingshausen.

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