Bild Information: Philipp Mejow auf der Challenge Tour (Photo by Ross Kinnaird/Getty Images)

Mejow mit Top-Ergebnis in Kenia

Challenge Tour
 

Dem Deutschen fehlt am Ende nur ein Schlag zum Einzug ins Stechen.

Nairobi, Kenia - Rekordverdächtige neun Deutsche traten beim Auftaktturnier der Challenge Tour im Muthaiga Golf Club in der Nähe der Kenianischen Hauptstadt Nairobi bei der Barclays Kenya Open an, immerhin fünf überstanden den Cut zur Halbzeit. Philipp Mejow wurde als geteilter Dritter bester Deutscher und verpasste den Einzug ums Stechen nur um einen Schlag. Aber auch so dürfte Mejow mit seinem Ergebnis zufrieden sein.

Denn direkt zu Beginn der 29 Turniere umfassenden Saison der Challenge Tour - ohne co-sanktionierte Turnier in Kooperation mit der European Tour - geht es direkt um ein Gesamtpreis von 500.000 Euro. Damit winkte bei die Kenya Open direkt das höchste Preisgeld der gesamten Saison in der zweiten europäischen Golfliga.

Lesen Sie auch: Überblick über die Kategorien der European Tour und European Challenge Tour von Heisele, Kaymer, Ritthammer und Co.

Mejow konnte sich dank einer der besten Runden des dritten Tags (64, -7) an die Spitze des Leaderboards heranarbeiten und schloss die Kenya Open mit einer soliden Even-Par-Runde ab, die aber von einigen Höhen - drei Birdies auf den ersten fünf Löchern - und Tiefen - vier Schlagverluste auf den nächsten vier Bahnen der Front Nine - gepärgt war.

Am Ende wurde der Deutsche mit Runden von 67-72-64-71 und einem Gesamtergebnis von zehn unter Par geteilter Dritter. Mit einem Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro sammelte Mejow aber direkt bei seinem ersten Start 2018 dreimal so viel Preisgeld wie in der gesamten vergangenen Jahr und geht mit einem guten Polster in den Rest der Saison.

Ihm fehlte nur ein Schlag zum Einzug ins Stechen um den Titel mit dem Italiener Lorenzo Gagli und Jens Fahbring aus Schweden. Gagli gewann den Saison-Auftakt in Kenia nach drei Extralöchern.

Max Schmitt, der Mitte März bei TaylorMade unterschrieben hatte und zur Halbzeit in Kenia in Führung lag, konnte am Sonntag nicht an die guten Leistungen der ersten drei Tage anknüpfen. Mit Runden von 67-65-71-75 und einem Gesamtergebnis von sechs unter Par landete Schmitt, 19, auf dem geteilten 18. Platz des Tableaus.

Nicolai von Dellingshausen (67-70-70-75 / -2 / T38), Sebastian Heisele (74-68-67-74 / -1 / T44) sowie Bernd Ritthammer (72/67/74/70 / -1 / T44) beenden die Barclays Kenya Open im Mittelfeld.

Tipp fürs eigene Spiel: Der richtige Release ist nach dem Griff einer der wichtigsten Punkte für einen guten Golfschwung. Felix Lubenau, Headpro der Schuster&Lubenau Academies, erklärt, wie man ein Gefühl für den richtigen Release bekommen kann.


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