Bild Information: Detaillierter Blick auf Golfschläger (Photo by Laurence Griffiths/Getty Images)

Jeder Schläger braucht seine Bestimmung

Tipps für Ihre Ausrüstung
 

Viele Amateure haben Schläger in ihrer Tasche, die sie kaum benutzen.

Laut der offiziellen Golfregeln "darf der Spieler bei einer festgesetzten Runde nicht mit mehr als 14 Schlägern antreten"und ist für die gesamte Runde auf die ausgewählten Schläger beschränkt. Das mag sich zuerst einmal nach einer ganzen Menge anhören, reduziert sich schnell aber auf nicht einmal eine Handvoll frei wählbarer Schläger.

Lesen Sie auch: Warum ist das Limit bei 14 Schlägern?

Einen Putter hat jeder in der Tasche - womit will man auch sonst auf dem Grün hantieren? Es folgen in der Regel sieben Eisen - vom Gap Wedge bis zum Eisen 5 oder Pitching Wedge bis Eisen 4. Die klassische Zusammensetzung wird meist noch durch ein Holz 5 sowie ein Holz 3 und den Driver komplettiert. Das macht in Summe elf Schläger. Damit bleiben noch gerade einmal drei Schläger, mit denen Sie das Setup Ihren Vorstellungen anpassen können.

Maximal 14 Schläger: Jede Menge Potenzial

Viel zu häufig erlebt man, dass sich Golfer an irgendwelchen aufgeschnappten Normen orientieren und den Weg gehen, den alle gehen. In den meisten Fällen bedeutet das dann ein Hybrid, "um die Lücke zu den Hölzern zu schließen" und weil sie ja so leicht zu spielen sind. Hinzu kommen zwei Wedges, weil das ja auch die Spieler auf der Tour so machen und die schon wissen werden, was sie tun.

Ob die daraus resultierenden 14 Schläger tatsächlich zum eigenen Spiel passen, wird aber nicht in Frage gestellt. Genauso wenig wie die Frage, ob alle Distanzen abgedeckt sind, denen man sich auf der Runde gegenüber gestellt sieht. Dabei kommt es doch genau darauf an: für jede Entfernung im Idealfall genau einen Schläger zu haben.

Ein einfacher Test schafft Klarheit

Machen Sie doch einfach einmal folgenden Selbsttest, um herauszufinden, ob Sie Schläger in der Tasche haben, die Sie eigentlich unnötig mit sich herumtragen. Erinnern Sie sich an Ihre letzten drei Golfrunden - oder achten Sie auf den folgenden darauf - welche/n Schläger Sie kein einziges Mal aus dem Bag gezogen haben.

Die Chancen stehen gut, dass Sie eben diese/n Schläger auch künftig nicht vermissen werden, wenn Sie selbige/n dauerhaft aus der Tasche nehmen. Gründe dafür, dass einzelne Schlägern nicht zum Einsatz kommen, gibt es mehrere:

  1. Sie fühlen sich einfach nicht wohl mit dem Schläger

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie einen Schläger in der Hand haben, aber schon vor dem Schlag wissen, dass es nichts werden kann? Das ist keine Seltenheit und kommt bei Spielern aller Spielstärken vor. Aber warum haben Sie ihn dann überhaupt im Setup?

  1. Zwei Wedges haben den gleichen Nutzen

Gerade bei Wedges kommt es oft vor, dass Sie zwei Schläger über die gleiche Entfernung schlagen. Das kommt gerade beim Übergang vom Pitching Wedge des Eisensatzes zum ersten "echten" Wedge vor. Dies liegt oft an der Mischung unterschiedlicher Modelle und Hersteller. Im Prinzip ist daran nichts falsch, allerdings sollten Sie das stets in Absprache mit einem professionellen Fitter machen, um identische Längen zu vermeiden.

Lesen Sie auch: Spielen Sie die richtigen Wedges?

  1. Langes Eisen und Hybrid erzielen die gleiche Länge

Auch beim Übergang von den langen Eisen zu den Fairwayhölzern - meist in Form eines Hybriden - kommt es oft zu Überschneidungen. Bei der Analyse der Schlaglängen einzelner Schläger werden solche Defizite im Setup schonungslos offen gelegt und können oft schnell und einfach behoben werden. Beispielsweise durch einen Schläger mit anderem Loft.

Wiederholen Sie diesen Test in regelmäßigen Abständen; etwa zu Beginn einer jeden Saison. So können Sie sicher sein, nur die 14 Schläger im Aufgebot zu haben, die Sie auch wirklich brauchen und können mögliche Schwachpunkte in Ihrer Zusammenstellung mit der passenden Alternative füllen. Am besten natürlich nach der Beratung durch einen professionellen Fitter Ihres Vertrauens.


Kaufberatung: Fairwayholz, Hybrid oder Utility-Eisen? Custom Fitting: Sparen Sie nicht am falschen Ende

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