Bild Information: Ein Haufen alter Handschuhe (Photo by Padraig Harrington)

Tipps zum Umgang mit Handschuhen

Tipps & Tricks
 

Mit diesen Ratschlägen verlängern Sie die Lebenszeit Ihrer Handschuhe.

Der Handschuh ist für die Qualität Ihres Golfspiels wichtiger als Sie denken. Immerhin tragen Sie ihn bei fast jedem Schlag. Laut einer Umfrage auf Facebook ziehen sogar 33 Prozent der Golfer ihren Handschuh auch beim Putten nicht aus.

Dennoch treffen die meisten Deutschen ihre Wahl auch beim Handschuh basierend auf dem besten Angebot im Pro Shop, meist kurz bevor es auf die Runde geht. Danach wird er zusammengeknüllt in irgendeine Tasche gestopft und erst zur nächsten Runde wieder heraus gekramt. Meist mit dem Ergebnis, dass man sich schon nach wenigen Runden im Pro Shop wieder findet. Auf der Suche nach einem neuen Angebot.

Wir möchten Ihnen einige Tipps mit auf den Weg geben, mit deren Hilfe Sie den Handschuh künftig nicht mehr nur als Wegwerfartikel ansehen, sondern als treuen Begleiter auf der Runde. Der Hauptgrund für die Benutzung eines Golfhandschuhs ist die bessere Griffigkeit und das sichere Gefühl einer festen Verbindung von Hand und Schläger im Treffmoment. Ohne dass Sie fester zugreifen müssen, denn dadurch würden Sie sich potentieller Längengewinne berauben. Kein Wunder also, dass die Mehrheit der Golfer einen Handschuh nutzt.

Es gibt die verschiedensten Modelle, Materialien und Farben. Das Wichtigste ist aber: Er muss perfekt passen und dem Spieler ein gutes Gefühl vermitteln. Doch wie behandelt man die Handschuhe richtig, damit sie möglichst lange halten? Wir haben die besten Tipps für Sie gesammelt, damit Sie maximalen Spaß an ihrem neuen Handschuh haben.

Handschuh Kaufratgeber: Material und Größe

Synthetik oder Leder?
Generell gibt es zwei Gruppen - Lederhandschuhe und Synthetik- bzw. Allwetterhandschuhe. Die Exklusiv-Modelle (z.B. FootJoy Pure Touch und StaSof oder der Soffft Pure von Hirzl) werden aus feinstem Cabretta-Leder hergestellt. Diese fühlen sich wie eine zweite Haut an und vermitteln ein angenehmes Tragegefühl. Das macht diese Modelle auch bei den besten Spielern der Welt zur ersten Wahl.

Allerdings gilt für Lederhandschuhe, dass sie bei hoher Luftfeuchtigkeit oder Nässe nicht die gleiche Griffigkeit wie ihre synthetischen Gegenstücke bieten können. Bei unsachgemäßer Behandlung verlieren sie zudem ihre ursprüngliche Geschmeidigkeit und Form. Dadurch können sie schneller verschleißen und bei übermäßig starker Beanspruchung sogar reißen.

Synthetik-Handschuhe sind dagegen meist robuster und widerstandsfähiger - dies liegt hauptsächlich an dem etwas dickeren Material. Umgangssprachlich werden sie auch als Allwetterhandschuh bezeichnet und überzeugen mit ihrer universellen Einsetzbarkeit.

Für beide Modelle gilt aber, dass sie die Feuchtigkeit von Griff und Hand aufnehmen und damit die Verbindung zwischen Schläger und Spieler verbessern. Bei hohen Temperaturen, schwitzigen Händen und hoher Luftfeuchtigkeit kann auch über die Verwendung eines Regenhandschuhs nachgedacht werden. So komisch sich das im ersten Augenblick anhören mag, verfügen diese Modelle über die höchste Saugfähigkeit und können auch ohne Regenwolken am Himmel eine sinnvolle Alternative darstellen.

Die richtige Größe
Egal ob Leder oder Synthetik, der Handschuh muss passen. Wenn der Handschuh zu groß ist, verlieren Sie leicht die Kontrolle über den Schläger. Als Faustformel für die passende Größe können Sie sich merken, dass kein Material zwischen den Fingern oder an den Fingerspitzen abstehen sollte und der Verschluss nur etwa 3/4 der Klettfläche bedecken darf. Beim Kauf darf das Modell also gerne ein Stückchen zu eng sein, da sich die meisten Materialen noch ausdehnen und mit der Zeit der Hand anpassen.

Tipps für mehr Griffigkeit während der Runde

Mehrere Handschuhe in der Tasche
Wechseln Sie spätestens nach neun Löchern Ihren Handschuh. Er wird mit der Zeit feucht, egal ob durch schwitzige Hände oder widrige Wetterbedinungen. Bei Nässe ist der Abrieb höher und der Handschuh verliert schneller an Griffigkeit. Drei Handschuhe im Wechsel halten länger als drei Handschuhe hintereinander.

Regelmäßiges Ausziehen
Es mag im ersten Moment nervig wirken, aber es lohnt sich, den Handschuh nach fast jedem Schlag auszuziehen. Dadurch hat er etwas Zeit, sich zu regenerieren und seine Spannkraft zurück zu gewinnen. Außerdem fängt er bereits nach dem Ausziehen an, zu trocknen.

Länger Spaß am Golfhandschuh

Schonende Trocknung
Setzen Sie den Handschuh einer natürlichen Trocknung an einem warmen und trockenem Ort aus. Gerade Lederhandschuhen wird bei der "Schnelltrocknung" auf der Heizung sein natürliches Fett entzogen. Das macht sie schneller porös und verkürzt ihre Lebensdauer.

Lagerung im Winter
Handschuhe, egal ob Leder oder Synthetik, haben in der Lagerung Ähnlichkeiten mit Lebensmitteln. Kühl und trocken ist hier die Devise. Ebenfalls zu empfehlen: Bei längerer Lagerung sollten Sie einen Handschuhspanner verwenden.

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