Bild Information: Martin Kaymer mit Players-Eisen (Photo by Stuart Franklin/Getty Images)

Welcher Schläger-Typ sind Sie?

Tipps & Tricks
 

Die Golfindustrie unterscheidet grundsätzlich zwischen drei Schlägerkategorien: von Player bis Max-Game-Improvement. Wir erklären, wie sie sich unterscheiden und was die Namen bedeuten.

Immer wieder wirft das Marketing der großen Hersteller mit Begriffen wie (Max-)Game-Improvement-Schlägern, Players-Clubs und Ähnlichem um sich. Aber was bedeutet das, und welche Schläger passen zu Ihrem Spiel?

Game-Improvement-Schläger bezeichnen - wie der Name schon sagt - Schläger, die Ihr Spiel verbessern sollen. Egal, ob Driver, Fairwayholz, Hybrid oder Eisen. Sie reduzieren im Wesentlichen Distanzverlust und seitliche Abweichung bei Treffern außerhalb des Sweet Spots - der Mitte der Schlagfläche. Dies erreichen Game-Improvement-Schläger durch diverse Konstruktions- und Design-Merkmale in Schlägerkopf und Schaft.

Bei Drivern, Fairwayhölzern und Hybriden wächst ihre Eigenschaft als Game-Improvement-Schläger, ...

  • ... je größer der Schlägerkopf.
  • ... je größer die Schlagfläche.
  • ... je höher das Trägheitsmoment (MOI).
  • ... je höher der Loft.
  • ... je kürzer der Schaft.
  • ... je geringer das Gesamtgewicht des Schlägers.

Für Eisen gilt selbiges, ...

  • ... je größer der Schlägerkopf.
  • ... je breiter die Sohle.
  • ... je tiefer der Hohlraum hinter der Schlagfläche (Cavity).

Jeder Hersteller hat zudem individuelle Patente und Technologien, die das Spiel weiter vereinfachen sollen - z.B. das 360 Cup Face (Callaway), den Active Recoil Channel (Titleist), die Face Slot Technology (TaylorMade), die Shock Wave Sole (Mizuno), usw.

Wie unterscheiden sich Players- und Game-Improvement-Schläger?

Grundsätzlich teilt man Schläger in drei Kategorien ein: Players-, Game-Improvement- und Max-Game-Improvement-Schläger. Driver, Fairwayhölzer, Hybriden und Eisen, die nur wenige der oben aufgeführten Eigenschaften erfüllen, bezeichnet man als Players-Schläger. Ein klassisches Beispiel sind geschmiedete Blade- oder Muscle-Back-Eisen wie die Titleist MB, Callaways Apex MB, TaylorMade P-770 oder die MP-Serien von Mizuno.

Je mehr Punkte der o.g. Liste ein Schläger erfüllt, desto eher rutscht er in die Kategorie Game Improvement (z.B. Cavitiy-Back-Eisen). Bei besonders vielen Übereinstimmungen spricht die Branche von Max-Game-Improvement- oder Super-Game-Improvement-Schlägern. Es gibt keine exakte Grenze, ab wann z.B. ein Eisen die Bezeichnung "Players-", "Game-Improvement-" oder "Max-Game-Improvement-" erhält. Dies variiert teils auch von Hersteller zu Hersteller.

Die Zielgruppen der einzelnen Kategorien überschneiden sich teilweise und haben keine Allgemeingültigkeit. So können Single-Handicapper genauso mit Max-Game-Improvement-Schlägern spielen, wie Anfänger mit Players-Schlägern. Das hängt vom Anspruch, dem Können und den Vorlieben des jeweiligen Golfers ab.

Welcher Schläger-Typ sind Sie?

Vereinfacht lassen sich die einzelnen Kategorien zu folgenden Spieler-Typen zuordnen:

Players-Schläger

  • für Spieler mit einem guten bis sehr guten Handicap
  • für Spieler, die ein schlankes, klassisches Design bevorzugen
  • bieten maximales Feedback im Treffmoment
  • besitzen einen höheren Schwerpunkt für einen flachen Ballflug
  • einfache Steuerung von Draw und Fade

Game-Improvement-Schläger

  • für Spieler mit einem guten bis mittleren Handicap
  • für Spieler, die ein etwas schlankeres Design bevorzugen
  • bieten ein ausreichendes Feedback im Treffmoment
  • besitzen einen etwas tieferen Schwerpunkt für eine höhere Flugkurve
  • Steuerung von Draw und Fade möglich

Max-Game-Improvement-Schläger

  • für Spieler mit einem mittleren bis hohen Handicap
  • vermitteln durch den großen Kopf viel Vertrauen
  • extreme Gewichtsverteilung vergrößert den Sweet Spot
  • besitzen einen besonders tiefen Schwerpunk für einen hohen Ballflug
  • extreme Randgewichtung macht Steuerung von Draw und Fade schwierig

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