Bild Information: Einschränkungen nun auch im innerdeutschen Reiseverkehr.

Beherbergungsverbot

Reisen in Corona-Zeiten
 

Pandemie: Nun auch Einschränkungen für den Urlaub in Deutschland

Deutschlands Politiker haben in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder für den "Urlaub daheim" geworben. In Zeiten der Pandemie sei das einfacher und es sei mit weniger Einschränkungen zu rechnen als bei einem Aufenthalt im Ausland. Zumal sich die Situation in der Pandemie täglich ändern könnte.

Nun gibt es aber auch für den Urlaub in Deutschland Einschränkungen und Entscheidungen, die Reisende unbedingt kennen sollten. Denn: Touristen aus dem aktuellen Corona-Hotspot in Berlin-Mitte können nicht einfach auf Sylt Urlaub machen. Oder: Wer aus Hamm in Westfalen kommt, darf derzeit nicht einfach nach Rügen reisen.

Dafür hat sich Deutschlands Politik eine neue Begrifflichkeit einfallen lassen. Für Urlauber aus inländischen Risikogebieten wurde am 7. Oktober ein so genanntes Beherbergungsverbot beschlossen. Es soll bundesweit gelten. Das soll laut dpa am Mittwoch in einer Schaltkonferenz zwischen den Chefs der Staatskanzleien und Kanzleramtschef Helge Braun entschieden worden.

Was ist ein Risikogebiet?

Das Spannende: Für die 16 deutschen Bundesländer gelten verschiedene Regelungen. Beispiel 1: In Schleswig-Holstein stehen kurz vor Beginn der Herbstferien sechs Risikogebiete auf der roten Liste: Bremen, die Berliner Bezirke Mitte, Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg sowie die Städte Hamm und Remscheid in Nordrhein-Westfalen. Touristen, die aus diesen Risikogebieten kommen, müssen 14 Tage in Quarantäne oder zwei negative Test-Ergebnisse mitbringen. Das gleiche gilt auch für Menschen aus Schleswig-Holstein, die in einem der fünf Risikogebiete waren und wieder nach Hause wollen.

Beispiel 2: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder teilte für sein Land mit, dass Urlauber aus innerdeutschen Corona-Hotspots ohne negativen Corona-Test ab sofort nicht mehr in bayerischen Hotels und Gaststätten übernachten dürfen. Das Beherbergungsverbot soll demnach für Reisende aus Gebieten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen gelten.

Aber welche Regionen sind Risikogebiete? Das Robert-Koch-Institut (RKI) ist für die Bewertung im Inland zuständig. Als Grundlage für die Einstufung als Risikogebiet dient die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Dieser Wert darf nicht höher als 50 sein. Wer sich genauer informieren möchte - und das sollte man nach Beschluss des so genannten Beherbergungsverbotes auch für Reisen innerhalb Deutschlands tun -, der erhält hier den Status Quo mit den aktuellen Zahlen des RKI samt Karte nach Kreisen und Bundesländern.

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