Bild Information: "Miraitowa" ist eines der beiden Maskottchen der Olympischen Spiele 2020 in Tokio. (Photo: Alessandro Di Ciommo/Getty Images)

Von San Francisco bis Tokio

Highlights 2020
 

Vier Majors, Olympia und der Ryder Cup: Golf.de präsentiert das "Reise-Sixpack" 2020.

Na? Schon Geschenke für Weihnachten besorgt? Nein? Kein Problem. Der Ausrichter der Open Championship 2020 hat kürzlich auf Twitter damit geworben, seine Liebsten doch mit den besten Sitzplätzen für die British Open zu beschenken. Keine schlechte Idee, dürfte allerdings kein Schnäppchen werden, aber führt uns vor Augen: Das Heilige Fest naht. Wenig später ist dann auch schon Twentytwenty - also das Jahr 2020. Das hat aus golferischer Sicht einiges zu bieten. Grund genug, genauer hinzuschauen und die wichtigsten Venues (Austragungsorte) in Kürze sowie chronologisch zu beleuchten und in die Reiseplanung einzubeziehen.

April in Augusta/Georgia

Über den Augusta National Golf Club ist eigentlich alles geschrieben. Und doch macht er immer wieder Schlagzeilen, denn das vielleicht bekannteste Golfturnier der Welt findet dort jedes Jahr statt und eröffnet auch 2020 wieder die Major-Saison. Das Masters Tournament wird vom 9. bis 12. April in der 200.000-Einwohner-Stadt Augusta im US-Bundesstaat Georgia ausgetragen. Titelverteidiger: Tiger Woods. Der Kurs ist so etwas wie der Genie unter den Golfplätzen. Schwierig, magisch, superschnelle Grüns - Kreativität ist gefragt. Nur die Mutigsten können die Magnolia Lane mit guter Laune verlassen.

Das Event wird jedes Jahr größer. Daher gab es erst vor kurzem eine Art Jobmesse, um ausreichend Personal für die Imbissstände, Küchen, Unterkünfte, Souvenirläden, Medienstationen, VIP-Bereiche etc. für das Wochenende des Jahres in der Hinterhand zu haben. Wer das große Los zog und genommen wurde, ist zumindest dienstlich dabei. Wer es gemütlicher angehen und als Zuschauer bzw. Gast beim Spektakel 2020 Masters Tournament dabei sein möchte, sollte sich hier die Golfpackages von golf.extra genauer anschauen.

Mai in San Francisco

Vom 14. bis 17. Mai wird die PGA Championship im TPC Harding Park ausgespielt. Es ist die Premiere des Events in San Francisco und erst das fünfte Mal, dass es in Kalifornien stattfindet. 2005 wurde der Kurs umgebaut, um besser in den Anforderungskatalog der PGA Tour zu passen. Mit 6555 Metern gehört der Platz (Par 72), dem im Winter 2014 neue Grüns verpasst wurden, nicht unbedingt zu den längsten auf der Tour, doch die Amerikaner scheinen die Anlage zu mögen. 2009 hatten sie Team International dort klar besiegt, und auch 2025 soll der Presidents Cup wieder im Harding Park steigen.

Klar ist dieser Spot von Mitteleuropa aus nicht unbedingt schnell zu erreichen, aber nicht umsonst taucht "Frisco" immer wieder auf Listen auf, wenn es um die schönsten Städte der Welt geht. Gerade die Westküste rund um San Francisco und Los Angeles ist ein wahrer Golf-Hotspot. Golfreisen dorthin gibt es hier vom Anbieter yourgolftravel.com.

Juni in New York

Die USA kommen zu Sommerbeginn aus dem Golffieber gar nicht mehr heraus. Nach der PGA Championship stehen im Juni auch schon die 2020 U.S. Open im Kalender. Vom 18. bis 21. Juni werden diese im Winged Foot Golf Club in Mamaroneck, New York, ausgetragen. Gil Hanse, Architekt des Golfplatzes der Olympischen Spiele 2016 in Rio, hat den Kurs 2015 renoviert. Bei den Majors wird der inzwischen 6642 Meter lange West Course als Par 70 gespielt.

Bereits fünfmal fanden die U.S. Open auf dieser Anlage statt. Richtig dicke Schlagzeilen machte der Winged Foot Golf Club 1974 und 2006, als Hale Irwin (+7) bzw. Geoff Ogilvy (+5) jeweils mit die höchsten Siegerscores auf der Karte hatten, die es jemals bei einem Major gab. Die Wiese scheint also alles andere als leicht zu sein. Der 30.000-Einwohner-Vorort Mamaroneck liegt direkt an der Bucht zu Long Island, rund 30 Kilometer nordöstlich von New York City. Man darf gespannt sein, wem im Juni 2020 im privaten Winged Foot Golf Club Flügel wachsen.

Juli in Kent

Station vier unseres "Sixpacks" ist das Örtchen Sandwich in der englischen Grafschaft Kent. Dort hat ein gewisser William Laidlaw Purves 1887 als Konkurrent zu St. Andrews einen Golfplatz entworfen. Der Royal St. George's Golf Club ist von 16. bis 19. Juli Schauplatz der 149. Open Championship. Bereits 14 Mal wurden The Open dort schon ausgetragen. Zuletzt 2011, als sich der Nordire Darren Clarke seinen Kindheitstraum erfüllte und die Claret Jug gen Himmel Britanniens hielt. Die Sandhügel der ersten Spielhälfte gelten als die größten auf der Tour.

Es ist ein historisches Gelände im südöstlichsten Zipfel der Insel, denn der Royal St. George's (6587 Meter/Par 70) war der erste Ausrichter der Open außerhalb Schottlands. Spektakulär: Bahn sechs, die von turmhohen Dünen umgeben ist und daher den Namen "Maiden" (Mädchen) trägt. Von dort aus feuern die Fans ihre Helden auf der Jagd nach Birdies an. Ob und wie der Brexit Auswirkungen auf Preise und Einreise haben wird, ist schwer zu sagen, weil er sich derzeit ohnehin als Never Ending Story erweist. Auch für die British Open 2020 bietet golf.extra hier eine Gruppenreise an.

August in Tokio

Im Hochsommer, wenn alle Majortitel vergeben sind, schaut die Golfwelt dann ins Land der aufgehenden Sonne. Vom 30. Juli bis 8. August finden die Golfwettbewerbe der Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio statt. Am 2. August werden die Medaillen bei den Herren vergeben, am 8. August bei den Damen. Titelverteidiger sind der Engländer Justin Rose und die Südkoreanerin In-bee Park. Ausgetragen werden die Zählspiele im Kasumigaseki Country Club, ein privater Golfplatz in der Stadt Kawagoe in der japanischen Präfektur Saitama nordwestlich von Tokio.

Der Kasumigaseki Country Club wurde am 6. Oktober 1929 eröffnet und war der erste Golfplatz in Saitama. Er verfügt über einen Ost- und einen Westkurs. Der East Course wird Schauplatz der Olympischen Spiele sein. Er ist 6826 Meter lang; Golfplatzarchitekt Tom Fazio hat dem Kurs 2016 einen letzten Feinschliff verpasst und ihn ordentlich in die Länge gezogen. Wer Tokio bereist, sollte ein paar mehr Tage einplanen. Die Zehn-Millionen-Metropole hat so viele außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten zu bieten wie kaum eine andere Hauptstadt.

Im November 2017 traf sich US-Präsident Trump mit dem japanischen Premierminister Shinzo Abe im Kasumigaseki Country Club. Natürlich spielten die beiden auch Golf. Was dabei in Erinnerung blieb? Ein Video, das den japanischen Premier zeigt, wie er beim Versuch, aus einem Bunker zu steigen, rückwärts wieder hinein purzelte. Der Reiseanbieter DERTOUR hat mehrere Pakete plus Tickets für die Olympischen Spiele 2020 im Portfolio (siehe hier).

Den Abschuss des Golfjahres der sportlichen Höhepunkte bildet der 43. Ryder Cup, der vom 25. bis 27. September 2020 auf dem Straits Course des Golfclubs Whistling Straits in Haven, Wisconsin (USA) ausgetragen wird. Der Platz (rund 7100 Meter) von Pete Dye ist eine harte Nuss. Welliges Terrain, ein ehemaliger Truppenübungsplatz, 1100 Bunker, kaum ebene Landeflächen und Gefahren wohin man blickt. Dazu nicht einsehbare Zonen, versteckte Bunker und schmale Schluchten, die den Ball wie auf einem Flipper hin und her springen lassen.

September in Wisconsin

Der Besitzer des Ganzen, die milliardenschwere Kohler Company, die in den USA für exklusive Badezimmereinrichtungen und Armaturen steht, hat im Ort Kohler/Wisconsin, gut zwei Autostunden nördlich von Chicago, das "The American Club Resort" mit einem Spa geschaffen, das seinesgleichen sucht. Das Hotel liegt im Ort, die fünf 18-Löcher-Golfplätze knapp sechs Kilometer davon entfernt am Ufer des Lake Michigan.

Nun ist Wisconsin einer jener US-Staaten, der nicht unbedingt ganz oben auf der Beliebtheitsskala ausländischer Touristen stehen, aber "Dairyland", also Milchland, hat seinen ganz eigenen Charme mit herrlicher Landschaft - und eben Golf. Reisepackages zum Ryder Cup 2020 gibt es unter anderem bei golf.extra (siehe hier) und yourgolftravel.com (hier).

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