Bild Information: The K Club (Photo by The K Club)

Weit mehr als nur Golf im K Club

Irland
 

The K Club bietet als 5-Sterne-Resort Luxus nicht nur für Golfer.

The K Club – so kurz der Name auch ist, seine Bekanntheit reicht dafür umso weiter, weit über Irland und die britischen Inseln hinaus. Seit im K Club im Jahre 2006 die besten Profigolfer aus Europa und den USA um den Prestigesieg im Ryder Cup kämpften, hat das nur eine halbe Stunde von Dublin und Dublin Airport in dem Dorf Straffan gelegene Resort, einen ganz besonderen Klang und steht auf der Must Play Liste vieler Golfer aus aller Welt. Seit 1991, als das Fünf-Sterne-Luxushotel erstmals Gäste empfing – damals noch unter dem ursprünglichen Namen The Kildare Hotel and Golf Club – steht der K Club für understated luxury, für unaufdringlichen Luxus, für zwei vorzügliche Golfplätze und ein vielfältiges Angebot sowohl sportlich als auch kulinarisch.

Die Geschichte des K Club im County Kildare reicht bis ins frühe 19. Jahrhundert zurück. Der berühmte französische Winzer Hugh Barton floh in den Wirren der französischen Revolution nach Irland, um der Guillotine zu entgehen. Er erwarb am Ufer der Flusses Liffey ein 223 Hektar großes Anwesen. Das eindrucksvolle Familienheim ließ er nach dem Vorbild der französischen Schlösser bauen. Es wurde 1831 fertiggestellt – und ist auch heute noch das Zentrum dieses Resorts. Vor allem die Eleganz dieser Epoche ist heute noch überall im K Club zu spüren, obwohl um das einstige Herrenhaus weitere Gebäude entstanden sind.

Neben dem Hotel mit 134 Zimmern und Suiten sind natürlich die beiden von der Golflegende Arnold Palmer entworfenen Golfplätze, der Ryder Cup Course und der Smurfit Course das Herzstück des Resorts. Seit der deutsche Meister-Schwinger Bernhard Langer 1995 bei der Smurfit Kappa European Open einen Putt aus rund zwanzig Metern zum Sieg einlochte, machte die European Tour bis 2007 mit diesem Flaggschiff-Turnier regelmäßig im K Club zunächst noch auf dem North Course, dem heutigen Ryder Cup Course Station und dann von 2004 auf dem früheren South Course, dem heutigen Smurfit Course, benannt nach dem Eigentümer des Resorts, Dr. Michael Smurfit. In der Siegerliste finden sich neben Langer berühmte Namen wie die späteren Ryder-Cup-Kapitäne Colin Montgomerie (Schottland) und Darren Clarke (Nordirland) oder auch der US-Open-Champion Retief Goosen.

Schon am ersten Tee des Ryder Cup Course spürt man die ganz besondere Atmosphäre. Der Platz gilt als der schwierigste Inland-Course der gesamten irischen Insel. Auf diesem Platz besiegte das Team Europa, angeführt von dem Waliser Ian Woosnam, die USA mit Captain Tom Lehman 18,5 zu 9,5. Doch die Herausforderung dieses Platzes muss man ja nicht von den Championship-Abschlägen angehen. Bei einer Gesamtlänge von 7.337 Yards (6.709 m) sollte man das den Profis überlassen. Unterschiedlich Abschläge machen den Platz auch für höhere Handicaps spielbar, allerdings durchzieht der River Liffey den Platz und lauerte auf Bälle, die vom vorgesehenen Weg abgekommen sind. Der Ryder Cup Course ist ein echter, schwerer Meisterschaftsplatz, dessen Hauptgefahren die vielen Wasserhindernisse sind. Aber eines ist sicher: Jeder der diesen Platz einmal gespielt hat, wird ihn nicht vergessen.

Nach der Runde kann man im Palmer Clubhouse mit der Terrasse, die herrlichen Blicke auf das 18. Grün des Ryder Cup Courses bietet, bei einem Drink entspannen oder sich mit einem Snack stärken. Am Abend kann man im Legends Restaurant im Clubhause umgeben von Golf-Memorabilia und Gemälden traditionelle irische Küche oder auch ein Fünf-Gänge-Menü genießen.

Der 2003 eröffnete und ebenfalls von Arnold Palmer entworfene Smurfit Course bezeichnet man am besten als Inland Links Course. Der Platz weist dünenartige Hügel und allein knapp sechs Hektar an Wasserhindernissen auf. Der Platz ist ebenfalls ein echter Meisterschaftsplatz mit einer Gesamtlänge von 7.277 Yards (6.654 m), eine Art Stadium Course mit vielen Aussichtspunkten für Zuschauer. 2016 gewann der Nordire Rory McIlroy auf diesem Platz die Irish Open. Besonders die letzten Löcher von 13 bis 18 sind mit viel Wasser ein echter Härtetest. Man kann die beiden Plätze schwer vergleichen, aber eines ist sicher: Sie bieten zwei ganz unterschiedliche Erlebnisse.

Nach der Runde auf diesem Course wartet das Smurfit Clubhaus auf Golfer. Im ersten Stock befindet sich das K Thai Restaurant, in dem eine von der asiatischen Küche inspirierte Speisen angeboten werden. Das Clubhaus bietet herrliche Blicke über den gesamten Smurfit Course.

Das The Byerley Turk Restaurant im Hotel ist benannt nach dem legendären Hengst, der im 17. Jahrhundert als einer von drei Hengsten die moderne Vollblutzucht begründete. Dieses vielfach prämiert Fine-Dining-Restaurant gilt als eines der besten Irlands. Die Küchenchefs nutzen fast ausschließlich lokale Produkte, darunter viele aus dem eigenen Küchengarten. Eine exquisite Weinkarte liefert zu allen Speisen die passende Begleitung.

Ebenfalls im Hotel befindet sich das River Room Restaurant mit Blicken auf den Garten und den River Liffey. Hier wird jeden Morgen das umfangreiche irische Frühstück oder auch ein Continental Breakfast serviert. Die Media Puzzle Lounge und die Vintage Crop Cocktail Bar verdanken ihren Namen den beiden berühmten Wallachen von Dr. Smurfit, Vintage Crop und Media Puzzle. Vintage Crop gewann 1993 als erstes Rennpferd aus der nördlichen Hemisphäre den Melbourne Cup, das wichtigste australische Rennen, das im November eine ganze Nation zum Stillstand bringt. 2003 wiederholte Media Puzzle diesen Triumph im Melbourne Cup. Die Siegestrophäen sind in der Bar ausgestellt.  

Das K Spa ist eine Oase der Ruhe und Entspannung. In sieben Behandlungsräume und zwei privaten Suites, in denen sich Paare gemeinsam behandeln lassen können, wird sowohl für Damen als auch für Herren ein breites Spektrum von Wohlfühlprogrammen angeboten, darunter Aroma- und Thalassotherapie, kosmetische Gesichtsbehandlungen, Körperpflege und Massagen. Im K Spa gibt es weiterhin einen Hamam, ein Hydrobad, Vichyduschen und eine exotische Rasul Chamber. In diesem traditionellen arabischen Reinigungsritual mit Hitze, Dampf und Schlamm werden Körper und Seele gereinigt.

Auch wenn die meisten Gäste des K Club vor allem durch die weltberühmten Golfplätze angelockt werden, das sportliche Angebot umfasst auch viele der traditionellen britischen Country Sports, wie Tontaubenschießen, Falknerei, Angeln (Fliegenfischen), Bogenschießen und Reiten. Nahe des Smurfit Clubhouse stehen den Gästen auch Tennisplätze kostenlos zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.kclub.ie

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