Bild Information: Bild: GC Beuerberg

Deutschlands beste Clubgastronomie? 

Deutschland-Tipp
 

Deutschland-Tipp: Der GC Beuerberg südlich von München.  

Das Clubrestaurant des GC Beuerberg gilt als eines der besten in Deutschland. Das ist allerdings nicht der einzige Grund, warum man den 18-Löcher-Platz im Voralpenland einmal gespielt haben sollte. 

Allerdings ist schon etwas dran, dass es sich auf der stets vollen Terrasse besonders gut aushalten lässt. Der Blick auf die Alpen, von Zugspitze bis zum Wendelstein, dazu etwas Feines zu Essen und ein gutes Glas Wein aus dem weit über das Bekannte herausragenden Angebot. Es ist schon bemerkenswert, wie Isolde und Dr. Urs Zondler den Club seit Eröffnung im Jahr 1983 mit einer unglaublichen Energie führen. 

Beuerberg war schon immer speziell, genau wie sein Besitzer. Hier wird gezockt, gelebt und genossen. Und zwar weit mehr, als das in den anderen Clubs um München getan wird. Wer's mag, ist hier genau richtig. Die Übrigen verurteilen das gerne als Schickimicki oder wenig sportlich. Dabei ist Beuerberg genau das nicht. Die Zondlers machen es aber einfach so, wie es ihnen passt und verstecken sich nicht mit ihrer Meinung. Das macht den Club so erfolgreich und beliebt. Dass das nicht jedem gefällt, ist aber auch klar. 

Aber zum sportlichen Part: Der weitläufige Parkland-Platz hat es in sich. Das Design von Donald Harradine, der in der Umgebung zahlreiche Plätze entworfen hat, ist immer noch sehr gut. Die Qualität der Anlage, der Club gehört der Vereinigung der Leading Golf Courses an, eigentlich auch. Allerdings ist der Moorboden nicht einfach zu handhaben. Wenn es mal länger regnet, bleiben Fairways, Rough und die vergleichsweise weichen Grüns lange nass. Zudem muss man im Alpenvorland immer ein paar Wochen länger warten, bis der letzte Schnee geschmolzen ist. Die 50 Kilometer Entfernung nach München machen sich hier durchaus bemerkbar. Andererseits: Kaum ein anderer Club schafft es, in seiner Golfwoche über mehrere Tage jeweils rund 200 Spieler starten zu lassen. Und das zumeist bei einem formidablen Pflegezustand. 

Spielerisch sind die Bahnen abwechslungsreich und nicht einfach. Ob Bäume, Wasserhindernisse, breite oder enge Löcher - der Platz wird nie langweilig. Besonders schön und zugleich schwierig sind die Löcher 13 bis 15. Auf Letzterem ist man den Bergen gefühlt nochmal sehr nah, ehe es in einer Schleife zurück Richtung Clubhaus geht. 

Wer die Runde dann auf dem riesigen Doppelgrün beendet, darf sich auf das Essen freuen. Denn das ist ohne Frage großes Kino. Nehmen Sie also etwas Zeit mit und genießen Sie es. Man lebt schließlich nur einmal. 

Wer es dank der weitläufigen Weinkarte eventuell übertrieben hat, kann sich anschließend in der nahegelegenen Blockhütte einquartieren (20 Euro p.P.). Der Club schreibt über sein unkonventionelles Angebot: "Eine günstige Übernachtungsmöglichkeit für abenteuerlustige Golfer oder Gäste, die einen unverhofft feuchtfröhlichen Abend auf unserer schönen Terrasse verbracht haben und ihren Führerschein nicht riskieren wollen." Wer etwas mehr Luxus sucht: Es gibt zudem sechs Appartements (ab 85 Euro) und zwei Einzelzimmer (ab 42,50 Euro) hinter dem Clubhaus. Das Greenfee beträgt am Wochenende 90, unter der Woche 70 Euro. Ermäßigungen gibt es u.a. für Leading-Mitglieder.

Und noch ein Tipp für heiße Sommertage: Die Südseite des Starnberger Sees ist mit dem Auto in 15 Minuten zu erreichen. 

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