Bild Information: Fotosearch

Top 5 FAQs zum DGV-Vorgabensystem

Vorgabensystem
 

Zum DGV-Vorgabensystem reicht es völlig aus, wenn der Spieler sich stets bemüht, das bestmögliche Ergebnis an jedem Loch, in jeder gespielten Runde und in Übereinstimmung mit den Golfregeln zu spielen. Außerdem sollte er so viele vorgabenwirksame Ergebnisse wie möglich einreichen, damit seine Vorgabe ein getreues Abbild seiner Spielstärke bietet. Alles Weitere erledigt der Vorgabenausschuss seiner Golfanlage für ihn. Einige Fragen werden dazu immer wieder gestellt.

Wird ein Handicap heraufgesetzt, wenn ein Spieler keine vorgabenwirksamen Ergebnisse erzielt?

Nein. Ohne sportliche Leistung und somit ohne Anhaltspunkt zum Spielpotenzial des Spielers, kann das Handicap nicht verändert werden. Es verliert damit jedoch auch die Aussagekraft, da sich die Spielstärke verändert haben könnte. Immer mehr Spielleitungen gehen bei Turnieren daher inzwischen dazu über, Spieler ohne „aktives Handicap“, d.h. mit Vorgaben, die nicht durch mindestens drei vorgabenwirksame Ergebnisse in der laufenden Spielsaison oder mindestens vier in der vergangenen Saison, nur außer Konkurrenz um den Nettopreis teilnehmen zu lassen. Grundlage für einen fairen Wettkampf um Nettopreise ist schließlich das korrekt geführte Handicap.

Darf ein Club mein Handicap führen, obwohl ich dort nur eine Zweitmitgliedschaft habe?

Nein. Wir müssen dazu jedoch zunächst die Begriffe erklären. Im Sinne des DGV-Vorgabensystems wird immer diejenige Golfanlage als „Heimatclub“  bezeichnet, die das Handicap des Spielers führt. Ist ein Spieler Mitglied in mehreren Golfclubs, bzw. hat er das Spielrecht auf mehreren Golfanlagen, so darf nur eine davon sein Handicap führen. Die Entscheidung, welche der Golfanlagen das Handicap führen soll, trifft allein der Spieler. Die handicapführende Golfanlage gilt als der „Heimatclub“ des Spielers. Bei Mitgliedschaften in weiteren Golfclubs wird er dort als „Zweitmitglied“ geführt. Auf dem DGV-Ausweis steht statt des Handicaps dann ein „Z“. Diese Markierung hat jedoch nichts mit der Beitragsordnung des Clubs zu tun sondern ausschließlich mit dem DGV-Vorgabensystem.

Neben den eventuell durch diese Entscheidung beeinflussten Beiträgen an die Golfanlage sollten Spieler außerdem bedenken, dass sie nur für ihren Heimatclub in der Mannschaft spielen dürfen und einige Golfanlagen auch bei Clubmeisterschaften die Teilnahme auf Heimatclubmitglieder beschränken.

Darf der Vorgabenausschuss meines Heimatclubs einfach mein Handicap ändern?

Ja, darf er. Genau genommen ist es sogar seine Aufgabe. Der Vorgabenausschuss des Heimatclubs eines Spielers ist dafür verantwortlich, dass jeder Spieler mit dem Handicap antritt, das dessen Spielpotenzial entspricht. Gelangt der Vorgabenausschuss zu der Erkenntnis, dass ein Spieler besser spielt, als seine Vorgabe es ausdrückt, bzw. dass er die für sein Handicap notwendige Spielstärke inzwischen nicht mehr erreicht, so muss er die Vorgabe entsprechend nach oben oder unten anpassen.

Was passiert bei einem Clubwechsel mit meinem Handicap?

Das Handicap ist Ausdruck des Spielpotenzials eines Golfers. Innerhalb von zwölf Monaten nach Beendigung der Mitgliedschaft wird es in der zuletzt gültigen Höhe übernommen und weitergeführt. Der neue Club benötigt dazu den letzten DGV-Ausweis des Spielers und kann mit der darauf angegebenen Service-Nummer das Vorgabenstammblatt über das DGV-Intranet übernehmen.

Nach einer länger als zwölf Monate dauernden Zeit ohne Vorgabenführung erhält der Spieler ein aktuelles Handicap, das auf Grundlage von einem aktuellen Ergebnis ermittelt wird.

Wie können 9-Löcher-Runden vorgabenwirksam sein? Muss Golf nicht über 18 Löcher gespielt werden?

Unstrittig ist, dass für neun Löcher weniger Konzentration und Kondition nötig ist, als für die klassische Runde über 18 Löcher. Aufgrund der kleineren Pufferzone dürfen Spieler sich über diese verkürzte Runde jedoch deutlich weniger Fehler erlauben. Für einen Spieler mit Handicap 25 beginnt die Pufferzone bei der 18-Löcher-Runde bei 32 Stableford-Nettopunkten. In einer Neun-Löcher-Runde muss er mindestens 34 Punkte erzielen, um den Puffer zu erreichen.

Anhänge

Anzeige
Anzeige
Benedikt Schuster Benedikt Schuster

Deutschlands Beste

Auf dem langen Weg zum Profi

Benedikt Schuster: Mit Handicap -3,3 ist er derzeit top im Jahrgang 2006. 

weiterlesen
Wolfgang Büttner Wolfgang Büttner

Deutschlands Beste

Von Hcp. -54 runter auf -15,8

Wolfgang Büttner ist die Nr. 1 in Sachen Unterspielungen bei Anfängern. 

weiterlesen
DGV DGV

Globales Handicap-System

R&A und USGA sind die Motoren für ein globales Handicap-System

weiterlesen
Austausch zwischen R&A, USGA und deutschen Golfern im GC Neuhof (Foto: DGV) Austausch zwischen R&A, USGA und deutschen Golfern im GC Neuhof (Foto: DGV)

World-Handicap-System

Deutsche Golfer diskutieren Worl...

Vertreter deutscher Golfclubs und Golfspieler diskutieren gemeinsam mit USGA ...

weiterlesen
Partner des DGV
Partner des DGV
Rules4You
So machen Golfregeln Spaß!
R&A Regel-App
R&A Regel-App