Clubnummer: 8842 | Gegründet 1988

Golfclub Schloss Maxlrain e.V.

Kontaktadresse:
Golfclub Schloss Maxlrain e.V.
Freiung 14
83104 Maxlrain
Deutschland
08061 1403
08061 30146
Bild Information:

GC Schloss Maxlrain

 

Der wunderschön eingewachsene Parkland-Platz westlich von Rosenheim glänzt mit altem Baumbestand und zahlreichen Details, die den Kurs zu einer ziemlichen Herausforderung machen. 

Von München sind es rund 45 Minuten mit dem Auto, wenn die Salzburger Autobahn (A8) frei ist. Ein Besuch lohnt sich allemal, auch wenn man bei der Rückfahrt am Wochenende gerne mal im Stau steht. Hier gleich ein Tipp: Über die Landstraße geht es bei viel Verkehr deutlich schneller.

Gäste erwartet in Maxlrain ein erstklassiger Parkland-Platz mit altem Baumbestand und meist exzellentem Pflegezustand. Die Anlage gehört den "Leading Golf Courses" an und ist vom BVGA mit der Wertung "4 Sterne Superior" ausgezeichnet worden. Viele Vorschusslorbeeren – doch die hohen Erwartungen werden erfüllt.

Die 18 Löcher des Meisterschaftsplatzes erstrecken sich über rund 140 Hektar eines im 19. Jahrhundert angelegten Schlossparks. Zahlreiche Wasserhindernisse und der Verlauf der unterschiedlichen Bahnen machen den Kurs abwechslungsreich und anspruchsvoll. Gleich nach der eher einfachen Eins geht es los: Ein Teich vor dem Grün erschwert das Anspiel auf das Grün der bis zu 551 Meter langen Zwei. Rote Markierungen kommen schließlich auch auf den nächsten sechs Löchern ins Spiel. Daher ist Präzision gefragt, denn zu viel Spielraum bietet der Verlauf der Fairways meistens nicht.

Auf der Neun wiederum, einem leichten Dogleg mit erhöhtem Grün, gilt es einige Höhenmeter zu bewältigen. Die 408 Meter von Weiß erklären, warum das Par 4 als drittschwerstes Loch eingestuft wurde. Erschwerend kommt der etwas weichere Moorboden hinzu, der bei Nässe den Drives den Roll nimmt.

Die Schlusslöcher haben es in sich
Auf den zweiten Neun werden die Fairways dann noch etwas enger, verzogene Abschläge landen meist im dicken Gras oder Wald. Meist sind die Grenzen jedoch Rot gesteckt, so dass man mit einem Strafschlag davon kommt.

Erstklassig ist das anspruchsvolle Finish: Die 15 ist ein trickreiches Par 4, das in der Drivezone ab 230 Meter sehr eng wird. Man muss also abwegen, ob es nicht besser ist, ein kleines Holz oder Eisen vorzulegen und dafür dann einen etwas längeren Schlag ins langgezogene Grün zu haben. Auf der kurzen 16 (maximal 151 Meter) kann man vielleicht noch mal ein Birdie spielen. Das wird auf den beiden Schlusslöchern schwieriger: Die 17 hat eine enge Drivezone und ein mit Wasserläufen bestens verteidigtes Grün; auf der 18 stehen einem nach einem langen Drive ins Dogleg meistens die mächtigen Eichen im Weg.

Einzige Kritikpunkte sind die eher kleinen Tee-Boxen, die teilweise etwas uneben sind, sowie die Driving-Range, die über einen Hügel führt, wodurch man längere Schläge meist nicht landen sieht. Dafür gibt es einige überdachte Plätze und einen 9-Löcher-Kurzplatz.

Gelungen ist schließlich die italienisch geführte Gastronomie. Neben Primo und Secondo Piatti werden auch Klassiker wie Wiener Schnitzel angeboten.

tsz

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