| Gegründet 1928

The Lakes GC

Kontaktadresse:
The Lakes GC
King St & Vernon Ave
Eastlakes
Australien
+61 (02) 9669 3544
+61 (02) 9669 6206
Bild Information:

Mitten in Sydney

Australien: New South Wales
 

Platztest: Der prestigeträchtige The Lakes GC in Sydney zählt zu den großen Plätzen von New South Wales. Nach dem umfangreichen Re-Design waren die Profis mehrfach im Rahmen der Australien Open zu Gast (2010-2012). Der exzellent gepflegte und spektakuläre Privatkurs steht Gästen nach frühzeitiger Anmeldung zwar nur an bestimmten Tagen zur Verfügung. Einen Abstecher ist der Platz trotz seines hohen Greenfees wert. 

Mit einer Aufnahmegebühr von 35.000 Australischen Dollar ist der Lakes GC in Sydney laut Clubmanager Andrew Kirkman der teuerste Club in der Millionenmetropole von New South Wales. Dementsprechend viel Rücksicht wird auch auf die Mitglieder genommen, die hier gerne und oft an den Abschlag gehen. Daher werden Besucher, die nicht mit einem Mitglied ans Tee gehen, eigentlich nur montags und donnerstags geduldet. "Es gibt aber auch Ausnahmen", verrät Kirkman und erklärt, man möge sich einfach an ihn wenden, wenn man hier spielen möchte. 

Das sollte man machen, wenn einem das durchaus sehr hohe Greenfee nicht zu sehr abschreckt und man den Ball ordentlich bewegen kann. Denn der Kurs, der 1928 eröffnet wurde und 2009 von Ogilvy/Clayton aufwendig umgebaut wurde, ist anspruchsvoll und spektakulär in einem. Handicap-Restriktionen gibt es keine; aber Spaß macht der Platz frühestens ab einer Vorgabe von 28. Besser wäre unter 20.

Nach dem ersten Loch, einem starken Par 4, das parallel zu einem kleinen See verläuft, geht es mit viel Innland-Charakter weiter auf die andere Seite der Autobahn. Ja, Sie lesen richtig. Die M1 läuft erhöht auf einer Trasse mitten über die Anlage. Doch dank eines wirklich sehr gelungenen Designs fällt das optisch kaum auf. Alleine das Hintergrundrauschen der Autos ist auf den meisten Löchern durchaus wahrzunehmen.

Aber zurück zum Spiel: Sandwastes, natürlich belassene Fairway-Bunker, extrem gut verteidigte Grüns, Höhen und Tiefen sowie Doglegs gilt es zu bezwingen. Die Grüns sind dabei eine Klasse für sich: Nicht eins sieht aus wie das andere. Je nach Entfernung zur Fahne muss man ordentlich Break einkalkulieren. Die letzten Meter sind dann aber meist gerade, was gute Schläge ins Grün belohnt. 

Der Charakter des Platzes ändert sich schließlich auf den Back Nine. Denn nun kommen die "Lakes" in Spiel. Auf der Zehn erkennt man das Wasser auf der rechten Seite durch die wilde Vegetation noch kaum, doch auf der elften Bahn ist es für jeden ersichtlich. Das Dogleg mit bis zu 528 Metern läuft entlang des Sees und ist ein klassisches Par 5 mit der Option zum Risiko. Wer mit zwei Schlägen angreifen will, muss über das Blaue Richtung Grün. John Daly hat an dieser Bahn bei einer Australian Open so viele Bälle hintereinander ins Wasser geschlagen, dass er schließlich entnervt den Platz verlies. 

Die Strategie - oder besser: der Game Plan - ist entscheidend
Das Signature Hole ist die 14. Auch hier spielt man mit dem zweiten oder dritten Schlag direkt über das Wasser auf ein extrem großflächiges Grün, das zudem noch über mehrere Stufen verfügt. Klasse sind auch Löcher wie die 13. Das von den "Tips" (hinterste Abschläge) nur 288 Meter kurze Par 4 ist für Longhitter durchaus zu erreichen - aber rechts lauert ein kleiner Teich und links das dicke Gras sowie einige dichte Sträucher. Zudem schützt das hängende Plateau-Grün ein riesengroßer Bunker, der am hinteren Rand auf zu lange Bälle lauert.  

Im Clubhaus kann man im Anschluss ein paar leckere Snacks genießen (die kleine, aber ausreichende Karte reicht von gegrillten Calamri-Ringen bis zum Waygu-Burger) und die Trophäen der in den Jahrzehnten ausgetragenen Turniere bewundern (u.a. Australian Open und Masters, Johnnie Walker Championship oder das Final Qualifying für die Open Championship). Auch die Umkleideräume sind den Greenfee-Preisen entsprechend hochwertig. Die Driving-Range ist mit zwei Putting- und einem Pitching-Grün ebenfalls gut ausgestattet.

+Sportliches, teilweise spektakuläres Design
+Exzellenter Pflegezustand
+Flora und Fauna
+Design der Grüns
-Lärm der Autobahn fast durchgehend hörbar

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