Bild Information: Bernhard Langer und Colin Montgomerie beim Ryder Cup in 2002 (Photo by Ross Kinnaird/Getty Images)

Im Team geht es auch

Zocks & Spielformen
 

Golf kann man auch im Team spielen. Wir haben uns ein paar beliebte Spielformen etwas genauer angesehen. 

Vierer, Vierball, Texas-Scramble und Chapman-Vierer heißen die Spielformen, die Sie sicherlich schon einmal gehört haben, aber nie auseinanderhalten können. Unsere Empfehlungen: Einfach einmal ausprobieren - denn Spaß machen sie alle!

Vierball 

Im Deutschen auch gerne als Bestball bezeichnet. Im Englischen heißt es wiederum "Fourball". Durchaus verwirrend, das stimmt. Dabei ist das Format dann doch einfach: Zwei Spieler im Team spielen gegen zwei andere. Jeder spielt seinen eigenen Ball, am Ende des Lochs zählt das beste Ergebnis der Paarung. Das Team mit dem besseren Score gewinnt das Loch. Bekannt natürlich aus dem Ryder und Solheim Cup.

Vierer

Auch bekannt als "klassischer" Vierer oder "Foursome" im Englischen. Wird ebenfalls im Ryder und Solheim Cup gespielt. Hierbei spielen erneut zwei Spieler im Team gegen ein zweites Duo, allerdings teilen sich beide einen Ball, d.h. beide Spieler schlagen abwechselnd den Ball. Zu Beginn der Runde muss sich das Team dafür entscheiden, wer an den geraden bzw. ungeraden Löchern abschlägt. Dadurch gilt der Vierer als sehr strategische Spielform. 

Texas-Scramble

Beliebte Spielform im Turnier, damit alle Teilnehmer eine gute Zeit haben. Maximal vier Spieler treten als Team an. Nach jedem Schlag wählt das Team den besten Ball und alle Teammitglieder schlagen von diesem Punkt ihren Ball. Diese Spielweise gilt, bis der Ball im Loch ist. Die Ergebnisse sind dadurch natürlich sehr niedrig. 

Chapman-Vierer

Wird zu zweit im Team gespielt. Beide Spieler schlagen ihren eigenen Ball ab, im Anschluss geht es über Kreuz weiter. Nach den zweiten Schlägen wird ein Ball ausgewählt und abwechselnd zu Ende gespielt. Wichtig: Strafschläge ändern nicht die Spielreihenfolge.

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