Bild Information: Gemeinsam gegen Rassismus: Jon Rahm und Tiger Woods (Photo by Kevin C. Cox / Getty Images)

Gemeinsam gegen Rassismus

Panorama
 

Woods, Rahm und Co. in Gedanken bei George Floyd.

Mit einer emotionalen Trauerfeier im US-Bundesstaat Minnesota haben Familie, Freunde und Vertreter der Politik Abschied von George Floyd genommen. Bei einem Polizeieinsatz hatte ein Beamter sein Knie fast neun Minuten lang in Floyds Nacken gedrückt - trotz aller Bitten des 46-Jährigen, ihn atmen zu lassen. Der Ex-Polizist muss sich nun wegen Mordes vor Gericht verantworten. Inzwischen gibt es auch aus der Golfszene immer mehr Reaktionen auf diese schreckliche Tat.

Michael Jordan und Tiger Woods, beides die vielleicht besten, die es je in ihrer Sportart gegeben hat, meldeten sich nach George Floyds Tod nun zu Wort – und das, obwohl sich beide in der Vergangenheit bei Diskussionen über Rassenungleichheit in Amerika meist zurückgehalten hatten. "Ich bin zutiefst traurig, wirklich gequält und einfach wütend", erklärte Basketball-Star Jordan, der inzwischen leidenschaftlich gern und häufig Golf spielt. "Ich sehe und fühle den Schmerz, die Empörung und die Frustration aller. Ich stehe zu denen, die den tief verwurzelten Rassismus und die Gewalt gegen farbige Menschen in unserem Land beklagen. Wir haben genug", so Jordan weiter.

Und auch Tiger Woods brach nach den unfassbaren Bildern, die die TV-Stationen aus den USA sendeten, sein Schweigen: "Meine Gedanken sind bei George Floyd, seinen Lieben und uns allen, die gerade verletzt sind. Ich hatte immer größten Respekt vor unseren Strafverfolgungsbehörden. Sie trainieren so fleißig, um zu wissen, wie, wann und wo sie Gewalt anwenden müssen. Diese schockierende Tragödie hat diese Grenze eindeutig überschritten."

Zahlreiche weitere Stars aus der ganzen Welt verurteilen die mörderische Tat, die in den USA für Wut und Verunsicherung sorgt. So sprachen sich beispielsweise Jon Rahm und Gary Player gegen Rassismus und für die Liebe der Menschen untereinander aus – unabhängig ihrer Hautfarbe. Auch sämtliche Golfverbände in den USA (PGA, USGA, LPGA) drückten ihre Anteilnahme aus und erklärten sich eindeutig.

Suzy Whaley, Präsidentin der PGA of America, schreibt in einem offenen Brief: "Nach den Ereignissen der letzten Woche ist mir klar, dass Covid-19 nur eine der unerbittlichen Herausforderungen des Jahres 2020 ist. Statt gegen einen unsichtbaren Feind zu kämpfen, wurden wir zu einem anderen, ebenso ungerechten Feind erweckt, den wir alle deutlich sehen. Rassismus muss in einem Kampf besiegt werden, den wir nicht länger ignorieren können." Man könne diesen Zustand nicht länger tolerieren. Genug sei genug.
 

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