Bild Information: Golfcart-Feeling im Sekretariat von Zieglers Golfplatz in Neuburg an der Donau. (Photo by instagram.com/zieglersgolfplatz_neuburg)

Kreativ gegen Corona

Panorama
 

Deutschlands Clubs und ihre Maßnahmen für mehr Hygiene.

Wir golfen wieder. Die Eisheiligen sind vorbei, der Frühsommer naht. Auch wenn die Fairways (und Rough-Flächen) in der gesamten Republik wieder bespielt werden dürfen - es gelten wegen der Corona-Pandemie strenge Hygienevorschriften. DGV-Präsident Claus Kobold bittet Deutschlands Golfer darum, sich solidarisch zu zeigen und die Vorgaben der jeweiligen Clubs einzuhalten, sonst laufe man Gefahr, dass die Anlagen schnell wieder geschlossen werden müssten.

Die Clubs im Norden, Süden, Osten und Westen sind vorbereitet. Neben dem Tragen der Gesichtsmasken und Handdesinfektion an den Eingangsbereichen erfordert die aktuelle Situation bisweilen etwas Kreativität, um die Gefahr einer Ausbreitung oder Ansteckung in Grenzen zu halten. Die Betreiber informieren Mitglieder und Gäste über Newsletter und durch ihre Social-Media-Kanäle über Richtlinien. Einige haben sogar hübsche Erklärvideos gepostet. Offene und transparente Kommunikation ist wichtig, besonders in diesen Zeiten.

Eine kleine bauliche Maßnahme mit großer Wirkung gibt es auf Zieglers Golfplatz in Neuburg an der Donau: Dort wurde die Windschutzscheibe eines Golfcarts ausgebaut und als Schutzscheibe vor dem Counter im Sekretariat eingebaut. Sieht stylisch aus, wirkt und ist mit etwas handwerklichem Geschick leicht umzusetzen.

Dem Virus keine Chance geben die Klinkenaufsätze, die im Clubhaus des G&CC Sediner See montiert sind. Mitglied Jochen Bauer, Geschäftsführer der Firma FSB Franz Schneider Brakel GmbH + Co.KG, hat die Klinkenaufsätze für das komplette Clubhaus am Seddiner See gesponsert. "Damit ist es dort nun möglich, die Türen mit dem Unterarm oder dem Ellenbogen zu öffnen. Die Hände kommen mit der Türklinke nicht mehr in Berührung, ein wesentliches potentielles Infektionsrisiko entfällt", schreibt der G&CC Seddiner See in einer Presseerklärung.

Wie die meisten deutschen Clubs hat auch der GC St. Leon-Rot die Locheinsätze auf den Grüns und Übungsanlagen mit Schaumstoffeinsätzen versehen, damit der Ball beim (hoffentlich) letzten Putt nicht tief fällt und der Spieler nicht ins Loch greifen muss. Geschäftsführer Eicko Schulz-Hanßen freute sich über das rechtzeitige Eintreffen der Einsätze und postete (in schickem SLR-Kapuzenpulli) ein Bild vor dem Clubhaus.

Auch Sie haben in Ihrem oder einem anderen Golfclub eine kreative Idee entdeckt, wie man Hygienevorschriften zur Eindämmung des Corona-Virus umsetzen kann? Schicken Sie uns ein Foto und kurze Erklärung als Facebook-Post. Wir sind gespannt!

Hole-in-One mit Schlag eins nach Corona So war Tag eins nach der Corona-Pause

Anhänge


Anzeige
Anzeige
Reisen in Europa. Lockerungen gibt es ab 15. Juni. Reisen in Europa. Lockerungen gibt es ab 15. Juni.

Reise

Ein Stück wiedergewonnene Freiheit

EU-Länder kooperieren: Bundesregierung hebt Reisewarnung auf.

weiterlesen
Traumhafte Kulisse: das Golf Resort Achental am Chiemsee. Traumhafte Kulisse: das Golf Resort Achental am Chiemsee.

Chiemsee

Mehr Service für Golfer

Das Golf Resort Achental wartet nach Pause mit neuer Driving-Range auf.

weiterlesen
Portrait und Interview: Esther Henseleit in der Corona-Zeit Portrait und Interview: Esther Henseleit in der Corona-Zeit

Interview/Portrait

Vision Gold bleibt

Esther Henseleit lässt sich ihre Träume von der Corona-Pause nicht nehmen.

weiterlesen
Sirmione - Gardasee im Süden Sirmione - Gardasee im Süden

Gardasee

Zwischen Wein, Oliven und Zypres...

Italiens größter See ist ein Paradies für Golfer.

weiterlesen