Bild Information: Donald Trump beim Golf in Schottland (Photo by Ian MacNicol/Getty Images)

So wird Trump Clubmeister

Panorama
 

US-Präsident nimmt den eleganten, kurzen Weg zum Titel. 

Die neueste Golf-Story aus dem Hause Trump erheitert mal wieder die Golfszene. Thema ist – wie so oft – das angeblich herausragende Golfspiel des amtierenden US-Präsidenten, das derzeit bei 2,8 in seinem eigenen Golfclub Trump International Golf Club geführt wird – wobei hinzugefügt werden muss, dass in den USA ein Handicap auch durch die Eingabe privater Scores beeinflusst werden kann.

Trump jedenfalls bringt es in seinem Heimatclub auf reichlich Meriten. Die große Holztafel im Umkleideraum der Herren weist ihn als Clubmeister der Herren in den Jahren 1999, 2001 und 2009 aus, dazu als Clubmeister der Senioren in den Jahren 2012 und 2013.

Für Aufsehen sorgt derzeit allerdings das neueste Schild: Laut der kleinen goldenen Plakette ist Trump auch Clubmeister der Herren im Jahr 2018 geworden, was angesichts der Tatsache, dass er inzwischen 72 Jahre alt ist, sehr beachtlich wäre.

Wie aber kam es zu dem Titel? Wie der US-Journalist Michael Bamberger jetzt feststellte und auf golf.com berichtet, gewann den Titel des Clubmeisters eigentlich ein Mann namens Ted Virtue, der außerdem noch Mitglied in den Clubs Winged Foot und Westchester Country ist und als relativ athletisch gilt. Virtue, ein Spieler mit Handicap 3,3, gewann mehrere Matches auf dem Weg zum Titel und begegnete irgendwann im Club Donald Trump, der im Gespräch offensichtlich witzelte, Virtue habe den Titel nur gewonnen, weil er nicht teilgenommen habe. In der Folge schlug Trump ein Match über neun Löcher vor. Der Gewinner sollte den Clubmeister-Titel bekommen.

Virtue und Trump traten gegeneinander an, Schiedsrichter gab es nicht. Es wurde offen gespielt und Trump gewann. Man könnte an dieser Stelle nun darüber spekulieren, wie geschickt es wäre, in einem Match gegen den amtierenden US-Präsidenten und Besitzer des Clubs zu gewinnen – aber wie dem auch sei, Virtue beugte sich seinem Schicksal und verlor offenbar. Worauf ihm Trump im Anschluss an das Match, laut Journalist Bamberger, immerhin anbot, man könne ja als Co-Champions auftreten. Seitdem hängt die Clubmeister-Plakette an Trumps Schrank. 

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