Bild Information: Golfer mit Driver (Photo by Tony Marshall/Getty Images)

Wie weit schlagen Amateure wirklich?

Panorama
 

Analyse von Arccos zeigt negative Entwicklung der Drive-Distanzen.

Der aktuelle Distanz-Bericht von USGA und R&A ergab einen "ungewöhnlichen und besorgniserregenden" Anstieg der Abschlagweiten auf den Profi-Touren. "Schön", mögen einige relativ teilnahmslos sagen und es damit abtun, dass das ja nun mal Profis seien, die schließlich mit Golf ihr täglich Brot verdienen. Aus optimierter Fitness gepaart mit immer besser abgestimmtem Equipment resultieren eben bombastische Drives.

Passt ja. Aber wie schaut es bei uns Amateuren aus? Sollte man nicht meinen, mit etwas Training und all diesem High-Tech-Material können wir viel größere Sprünge machen als diese eh schon höchst optimierte Golfelite mit ihren dicken Preisgeldkonten, Tour-Trucks und Trainerstäben? Fehlanzeige und Ernüchterung.

Laut Arccos 360, dem modernen Rundenverfolgungssystem, hat eine gründliche Analyse der Drive-Distanz von Amateur-Golfern ergeben, dass im letzten Jahr ein ziemlich deutlicher Rückgang verzeichnet wurde. Es wurden mehr als zehn Millionen Drives in mehr als 100 Ländern und über alle Handicapklassen erfasst.

Lesen Sie auch: USGA und R&A sehen in langen Abschlägen ein ernstes Problem

"Der kürzliche USGA- und R&A-Entfernungsbericht zeigte eine signifikante durchschnittliche Steigerung von 3,3 Meter über die sieben weltweiten Touren seit 2016, also wollten wir sehen, ob das auch unter Amateuren zutrifft", sagte Andrew Turner, Senior Director Global Sales bei Arccos Golf. "Was wir fanden, war, dass die Amateure, selbst unter Berücksichtigung der winterlichen Wetterbedingungen, Schwierigkeiten hatten, mit ihren Drivern Distanz zu machen. In einigen Altersgruppen sind die Weiten zurückgegangen."

Größter Rückgang bei 50- bis 59-Jährigen

Im Jahr 2015 habe die durchschnittliche Distanz aller von Amateuren geschlagenen Drives 201,7 Meter betragen. Drei Jahre später ist dieser Durchschnitt laut Arccos-Datenanalyse auf 198,48 Meter gesunken. Der größte Rückgang kam von Golfern im Alter von 50 bis 59 Jahren, die während der dreijährigen Analyse einen durchschnittlichen Rückgang über 8,23 Meter hinnehmen mussten, so dass 2018 die Durchschnittsdynamik für diese Altersgruppe bei 195,18 Meter liegt.

Die Durchschnittsdistanz für alle Drives, die auf dem Fairway enden, hat einen noch stärkeren Einbruch erlitten, mit einem Durchschnitt von 204,38 Meter im Jahr 2015 auf 200,08 Meter im Jahr 2018. Golfspieler mit einem Handicap von 16 bis 20 hatten eine Durchschnittsdistanz mit Fairway-Treffer von 197,57 Meter, doch der Bericht zeigt, dass die Zahl 2018 innerhalb dieser Handicap-Kategorie auf 189,69 Meter gefallen ist.

Bei all diesen schockierend bedenklichen Zahlen eine erfreuliche Meldung: Letztes Jahr verbesserten Arccos-Benutzer ihr Handicap um durchschnittlich 3,55 Schläge.

PGA-Pro Fabian Bünker gibt Tipps für den ersten Abschlag. Kalorienverbrauch einer Golfrunde Die besten Tipps für längere Drives

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