Bild Information: Der prominenteste Trump-Platz in Europa: Der Ailsa Course des Trump Turnberry-Resort (Foto by Stuart Franklin/Getty Images)

Trump macht Millionen-Verluste

Panorama
 

Golfanlagen des US-Präsidenten in Europa sind nicht profitabel.

Donald Trumps Golfplätze in Europa sind unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten kein Renner. Jüngstes Beispiel für die Negativ-Performance der drei Anlagen, die sich in Schottland und Irland befinden, sind die Bilanzzahlen des Trump International Golf Links & Hotel Ireland. Das Resort, das vielen Golfer noch unter seinem ursprünglichen Namen Doonbeg bekannt sein dürfte, schreibt keine schwarzen Zahlen. 

Die Anlage wurde 2014 von der Trump-Organisation gekauft und bis zum heutigen Tag für inzwischen 32 Millionen Dollar aufwändig renoviert. Kürzlich haben die Verantwortlichen die Bilanzzahlen gegenüber der irischen Regierung bekanntgaben. Danach steht fest, dass das Resort im dritten Jahr in Folge Verluste macht.

Allerdings ist eine Besserung erkennbar: Die Einnahmen stiegen gegenüber 2016 um 30 Prozent, die Verluste gingen gegenüber 2015 um die Hälfte zurück. Eine Entwicklung, die den Trump-Sohn Eric positiv stimmt. "Es ist unglaublich befriedigend zu sehen, dass unser Trump Doonbeg zum Leben erwacht." Gegenüber der Irish Times schwärmte Trumps Sprössling, der für das europäische Golfplatz-Business des amerikanischen Präsidenten verantwortlich ist, weiter: "Ich bin immer noch beeindruckt von der Schönheit des Produkts und der Verbesserung des Geschäfts."

Trump-Resorts in Schottland und Irland machen Millionen-Verluste

Das Resort in Irland ist nicht die einzige europäische Anlage von Donald Trump, die unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten Anlass zum Stirnerunzeln gibt. Auch die beiden schottischen Golfresorts Trump International Golf Links Scotland in Aberdeen und Trump Turnberry veröffentlichten zuletzt gegenüber der britischen Regierung ihre Zahlen. Diese zeigen, dass sich ihre Verluste im Jahr 2016 auf mehr als 24 Millionen Dollar verdoppelt haben. Demnach erhöhte sich die Einlagesumme, die Trumps Golf-Organisation beiden Clubs geliehen hat, auf mehr als 200 Millionen Dollar.

Ein Ende der Verluste der europäischen Plätze - Trump besitzt insgesamt 16 Golfanlagen weltweit - ist erst einmal nicht abzusehen. An der irischen Anlage, die spektakulär direkt an der Küstenlinie liegt und von den Lesern des Condé Nast Traveler Magazine zuletzt auf Platz 18 der besten Resorts in ganz Europa gewählt wurde, müssen weitreichende Arbeiten durchgeführt werden. An diversen Stellen müssen Befestigungen angebracht werden, um den Platz gegen die zunehmende Erosion zu schützen. Die Steilwände des Geländes, die direkt ins Meer abfallen, werden stark abgetragen. Der Wunsch der Trump-Verantwortlichen, die Befestigung des Geländes durch einen Stein-Wall zu garantieren, wurde von den lokalen Behörden abgeschmettert.

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