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Auf eine schnelle Runde mit Bruno Spengler

Panorama
 

Bruno Spengler kann nicht nur schnelle Runden in DTM- und GT-Autos drehen. Auch auf dem Golfplatz fühlt sich der Kanadier mit Handicap 4,5 sehr wohl.

Wir trafen Bruno Spengler im Rahmen des Landesfinale des BMW Golf Cup International 2017 und waren froh, als er auf dem Rücksitz der 7er Limousine Platz nahm. Mit einem erfolgreichen Rennfahrer der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft am Steuer - 2012 gewann Spengler in seinem ersten Jahr bei BMW Motorsport die Gesamtwertung - wäre das Interview auf dem Weg vom Hilton Munich Park zum Golfclub München Eichenried vermutlich nicht so entspannt abgelaufen.

So hatten wir Zeit, den Kanadier, der nach 15 Jahren im deutschsprachigen Raum nur noch einen frauenherzenerweichenden französischen Akzent aufweist, auf der 15-minütigen Fahrt besser kennenzulernen und zu seiner Golfleidenschaft zu befragen. "Nach ein oder zwei Stunden beim Pro bin ich völlig verrückt nach dem Sport geworden", gesteht uns Spengler. "Ich war davon fasziniert, wie technisch anspruchsvoll Golf ist und dass es jeden Tag neue Herausforderungen zu meistern gilt."

"Golf habe ich bis heute nicht verstanden."

Seit seiner Kindheit fährt Spengler, 34, mit motorisierten Gefährten. Angefangen auf GoKarts, steuert er im Moment die Rennboliden von BMW in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (BMW M4 DTM mit mehr als 500 PS) sowie bei 24-Stunden-Rennen (BMW M6 GT3 mit bis zu 585 PS). In der kurzen Zeit beim Golf - Spengler spielt seit 2008 - hat er es bereits auf ein beachtliches Handicap von 4,5 gebracht, kämpft aber vor allem mit der schwankenden Tagesform. "Ich finde es faszinierend, wie man von einem Tag auf den anderen ein völlig anderes Ballgefühl haben kann." Das kennt der Kanadier mit Hauptwohnsitz in der Schweiz so von keiner anderen Sportart.

Anfangs hatte er aufgrund seines Ehrgeizes noch einige Probleme auf dem Platz. Inzwischen hat er aber gelernt, auf dem Platz ruhiger zu bleiben. "Beim Golf kommt es darauf an, auf den Punkt konzentriert zu sein und immer ruhig zu bleiben. Das ist im Rennsport ähnlich." Mit den gewonnen Erfahrungen auf dem Platz, wurde er auch im Auto ruhiger. "Nach einer schlechten Kurve darf man sich nicht ärgern, sondern muss sich sofort auf die nächste konzentrieren. Das habe ich durch das Golfen gelernt und konnte es in den Rennsport mitnehmen."


Über den BMW Golf Cup International
1986 erstmals ausgetragen, hat sich der BMW Golf Cup International in den vergangenen 30 Jahren zur weltweit größten Amateurturnierserie entwickelt. Allein in Deutschland versuchen sich jedes Jahr mehr als 10.000 Teilnehmer, für das Weltfinale zu qualifizieren. Nach deutschlandweit mehr als 100 Turnieren heißt es für die Finalteilnehmer bei den Landesfinalen I und II, sich die Tickets fürs Deutschlandfinale im Golfclub Budersand (Sylt) zu sichern. Nur die besten vier (Herren Klasse A, Herren Klasse B, Damen sowie aus der Sonderwertung) reisen schließlich im März 2018 nach Südafrika, um sich mit den Finalisten aus 50 Ländern zu messen.

Weitere Informationen zum BMW Golf Cup International finden Sie auf BMW-Golfsport.com

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