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Run auf die Sommergrüns

Erster Abschlag
 

Erster Abschlag: Die Kolumne zum Wochenanfang.

500 Quadratmeter, die eigentlich nichtssagend sind. Ein Flecken Grün in der Landschaft. Eine Menge Gras mit einem ausgestanzten Loch zwischendrin - sonst nichts. Für einen Nicht-Golfer ist ein deutsches Golfplatz-Grün erst einmal unauffällig.

Wettstreit um die ersten Sommergrüns

Für Golfer dagegen sind die Grüns ihrer Heimatanlagen dieser Tage das Thema schlechthin. Während in Bayerns Süden, am Tegernsee oder im Chiemgau, die Golfer verzweifelt auf die letzten Schneeflecken starren, sind Hamburger, Berliner, Württemberger und Badener schon seit Wochen auf Sommergrüns im Einsatz. Der interne Wettstreit in den Regionen hat begonnen - wer hat die Sommergrüns schon auf und wo sind die Grüns Ende März schon richtig gut?

An der Qualität der Puttflächen nach dem Winter scheiden sich in den Clubs die Geister. Wie sind die Grüns aus dem Winter gekommen? Warum öffnet der Nachbarclub drei Wochen früher und warum haben manche Grüns Schneeschimmel und andere nicht? Hat es Sinn gemacht, den Schnee während des Winters von den Grüns zu räumen oder war all’ der Aufwand umsonst? Fragen über Fragen rund um 18 Grüns. Kaum zu glauben, für wie viel Gesprächsstoff Grashalme mit einer Höhe von drei bis fünf Millimeter sorgen können. So klein und doch so wichtig.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Oddly satisfying. ??

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Die Grüns, ihre Spielbarkeit und ihre Qualität aber können für eine Golfanlage über einen ganzen Sommer die Stimmung im Club und durchaus auch dessen finanzielle Lage stark beeinflussen. Sind die Grüns von Beginn an gut, ist das Feedback bei Sponsorenturnieren gut, Greenfeegäste kommen wieder, die Mitglieder sind zufrieden. Grüns in schlechtem Zustand dagegen haben schon ganze Vorstandschaften zum Rücktritt bewegt und in so manchem Club für reichlich Aufruhr gesorgt.

Die Ansprüche der Golfer sind gestiegen 

Der Golfer von heute nämlich ist selbstbewusst und weiß, was er will. Seine Trainingswoche in Qatar, der Türkei oder in Spanien ist womöglich gerade erst vorbei, die Erinnerung an den letzten Urlaub in Florida oder Italien vielleicht noch gut im Gedächtnis. Der Golfer von heute vergleicht - was angesichts unterschiedlicher Klimaverhältnisse und Dünge- und Spritzbestimmungen nicht immer ganz fair gegenüber dem Heimatclub ist.

Trotzdem gilt: So klein das Grün am Ende auch sein mag, so entscheidend ist seine Bedeutung in diesem Spiel. Auf den Grüns wird eben nicht nur in TPC Sawgrass oder Augusta National über Sieg oder Niederlage entschieden, sondern auch bei jedem Herrennachmittag, Monatsknopf oder der Clubmeisterschaft irgendwo in Deutschland. Und wer sieht da schon gerne seinen Ball auf dem Grün unkontrolliert durch die Gegend eiern...

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