Bild Information: Weihnachten 2018 (Photo by Shutterstock)

Was ich mir wünsche

Erster Abschlag
 

Erster Abschlag: Die Kolumne zum Wochenanfang.

Weihnachtswünsche sind schön, weil sie ein klein wenig irreal sein dürfen. Weshalb auch mein Wunschzettel in mancherlei Hinsicht eher eine Liste von Wunschträumen ist – aber wer weiß. Der eine oder andere hat durchaus Chance auf Verwirklichung:/p>

Eine Sommerrunde morgens um sieben. Allein auf dem Platz bei perfektem Wetter. Die Grüns sind schon geschnitten, die Mäher der Greenkeeper nur noch weit entfernt zu hören. Dann dauert eine Runde keine drei Stunden und hat fast schon Zen-Charakter.

Ein Flop-Shot a la Phil. Gespielt aus dichtem Semirough auf eine Fahne, die dicht an der Grünkante steht. Superschwierig. Aber dann taucht das 60-Grad-Wedge in das Gras ein, der Ball steigt perfekt in die Höhe. Das Gefühl ist butterweich und der Ball landet knapp neben der Fahne. So wie bei Mickelson eben.

Ein Jahr ohne Turnierrunden im Dauerregen. Ich hasse zerfledderte Scorekarten, klebrig nasse Socken und rutschende Griffe. Ich hasse Runden, die unter einem Regenschirm an Tee 1 beginnen und habe null Verständnis für mich selbst, wenn ich die 18 Löcher nicht stoisch herunterspiele.

Ein Abend mit Bobby Jones auf dem Putting Grün vor dem Clubhaus von Eastlake. Was der einzige Grand-Slam-Gewinner im Golfsport wohl so zu erzählen hat? Die Begegnung bleibt sicher ein Wunschtraum. In Eastlake hängen nur noch die Bilder des Ausnahmespielers, der im Dezember 1971 verstarb.

Ein Ass an Loch elf auf meinem Lieblingsplatz Cuscowilla in Georgia. 122 Meter, das Grün direkt am Wasser. Eine falsche Grün-Front, ein Bunker linkerhand. Wer die Qualität von Golflöchern nur an ihrer Länge misst, sollte hier vorbeischauen. Ben Crenshaw und Bill Coore  als Designer führen vor, dass Kürze Klasse haben kann.

Eine Tonne meiner Lieblingsbälle mit pinkem Logo, pinkem Pfeil, der pinken Zahl 68 und den pinken Buchstaben PH. Eigentlich bin ich ein unkomplizierter Golfer, aber so ein personalisierter Ball ist eben einfach etwas Hübsches. Vor allem, wenn man reichlich davon hat.

Eine Familienrunde über 18 Löcher ganz, ganz friedlich. Keine einzige verbale Spitze („Frauen können einfach nicht putten“),  keine einzige Diskussion, kein einziges beleidigtes Kind. Klingt einfach, ist aber echt schwierig.

Eine Runde in Pine Valley. Für viele der beste Platz der Welt. Vor allem aber ein Kurs für Männer. Als Frau darf man nur sonntags nachmittags spielen. Vorausgesetzt, man findet ein männliches Mitglied, das eine Einladung ausspricht. Klingt auch einfach, ist aber noch schwieriger als die harmonische Familienrunde. 

Erster Abschlag: Korda-Schwestern schreiben Geschichte Wenn Ed Golf spielt, sieht die Welt schon anders aus

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