Bild Information: Getestet von Golf.de: TaylorMade M5 Fairwayholz 2019 (Photo by Golf.de)

TaylorMade M5 Holz im Golf.de Test

Getestet von Golf.de
 

Wir testen, was die M5 Fairwayhölzer von TaylorMade können.

Das sagt der Hersteller: Nach einer ausführlichen Analyse von tausenden aufgezeichneten Schläge will es den Ingenieuren von TaylorMade gelungen sein, die Twist Face Technologie der M3 und M4 Driver in den Fairwayhölzern M5 und M6 zu integrieren. Wie bei den Drivern der M-Serie wurde die Schlagfläche so verdreht, dass sie den typischen Fehlschlägen tief an der Hacke sowie hoch an der Spitze entgegenwirkt.

Zudem habe man den gesamten Prozess der Entwicklung von Fairwayhölzern umgekrempelt und präsentiert mit dem M5 ein Fairwayholz im Mulitmaterial-Design mit einem Grundgerüst aus Titan, einer Krone aus fünflagigem Karbongeflecht sowie einem 65 Gramm schweren Gewicht in der Sohle des Schlägerkopfs.

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"Das M5 Fairwayholz ist unser am meisten verstellbares Fairwayholz mit einer bahnbrechend neuen Titan-Konstruktion sowie einem massiven, 65 Gramm schweren, beweglichen Gewicht", erklärt Tomo Bysted, Senior Diretor der Produktentwicklung für Metallhölzer. "Außerdem ist es das erste Fairwayholz, das unsere revolutionäre Twist Face Technologie verwendet."

Zahlen & Fakten

  • Multi-Material-Design aus Karbon, Stahl und Titan
  • Twist Face Technologie im Fairwayholz
  • als M5 sowie M5 Rocket
  • nur für Herren
  • für Links- und Rechtshänder
  • Lofts von 14 (#3 Rocket) bis 18 Grad (#5)
  • Standard-Schaft: Mitsubishi CK Tensei Orange 75
  • Preis (UVP): 419 Euro

TaylorMade M5 Fairway im Golf.de Test

Während der Vorstellung im kalifornischen Carlsbad hatten wir Gelegenheit, das erste Fairwayholz seit Jahren von TaylorMade mit einem Schlägerkopf aus Titan und Twist Face Technologie im The Kingdom, der TaylorMade eigenen Driving Range, auf der sonst nur geladene Gäste und Tourspieler auf die neuen Produkte gefittet werden, auf die Probe zu stellen.

Aber bevor wir uns den ersten Schlägen widmen, können wir nur jedem ans Herz legen, einmal den Schlägerkopf und das 65 Gramm schwere Gewicht getrennt voneinander in Händen zu halten. Dabei wird einem unweigerlich bewusst, wie viel Masse nicht nur tief im Schlägerkopf positioniert ist - und damit einen tiefen Schwerpunkt für einen hohen Ballflug mit sich bringt - sondern auch welchen Effekt eine Verschiebung des Gewichts auf den Ballflug haben mag. Mit 65 Gramm verändert man die Position von mehr als einem Drittel des gesamten Schlägerkopfgewichts.

Dieser Effekt wird nach den ersten Schlägen recht schnell deutlich. Eine Verschiebung des Gewichts verursacht eine deutliche Veränderung des Ballflugs. Allerdings auch eine spürbare Veränderung der Balance im Schlägerkopf, was den Einen mehr stören mag als den Anderen. Der Effekt ist auf jeden Fall nicht von der Hand zu weisen.

Aber fangen wir vorne an, genauer gesagt oben: In der Ansprechposition fallen direkt zwei grundlegende Veränderungen des Multi-Material-Designs ins Auge. Während der Karbonanteil der Krone deutlich vergrößert wurde, um einen noch tieferen Schwerpunkt zu ermöglichen, wurde auf das glänzende Finish des M3 verzichtet. Die matte Krone wirkt nicht mehr ganz so edel, dafür aber deutlich sportlicher. Am Pin Striping auf der Rückseite der Krone scheiden sich mit Sicherheit die Geister, es verdeutlicht aber optisch eine neutrale bis von innen kommende Schwungbahn.

TaylorMade M5 Fairwayholz 2019 getestet von Golf.de

Kaum zwei Meinungen wird es dagegen über das verbesserte Feedback der M5 Fairwayhölzer geben. Während die Vorgängermodelle noch einen deutlich metallischere und lauteren Klang aufwiesen, bietet das M5 - passend zu den Drivern - einen gedämpften und kraftvollen Sound, der auch zu den Ergebnissen passt.

Diese waren in unserem Test überdurchschnittlich, nicht nur im direkten Vergleich zum M6 sondern auch zu den Vorjahresmodellen. Ein bohrender Ballflug mit extrem niedrigen Spin-Werten sind ein Garant für große Weiten und viele getroffene Spielbahnen. Teilweise erreichten wir in unserem Test Driver-ähnliche Werte in Bezug auf Ballgeschwindgkeiten und Carry-Längen.

Der einzige Wermutstropfen - und gleichzeitig ein entscheidender - ist der ebenfalls Driver-ähnliche Preis. Den Schlägerkopf aus Titan lässt sich TaylorMade fürstlich honorieren und knackt schon in Kombination mit dem Standard-Schaft die 400-Euro-Marke.

Unser Fazit: Wer auf der Suche nach einem überdurchschnittlichen Fairwayholz ist, sollte das M5 von TaylorMade auf seine To-Do-Liste für 2019 hinzufügen. Und wer ohnehin Probleme mit dem Driver hat, könnte mit dem M5 Rocket (mit 14 Grad Loft und einer Verstellbarkeit von +/- 2 Grad) eine kraftvolle und - im Vergleich zu den meisten Drivern - günstige Alternative finden, die vergleichbare Ergebnisse liefert.

Design

Feedback und Sound

Anpassungsmöglichkeiten

Fehlerverzeihbarkeit

Übereinstimmung mit Herstellerangaben

Preis/Leistung

TaylorMade M5 und M6 Driver sind im Urzustand verboten lang TaylorMade will mit den M5 und M6 Eisen Gefühl und Länge vereinen

Anhänge

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