Bild Information: Top 5 Golf Hybriden 2018 (Photo by Golf.de)

Die 5 besten Hybriden 2018

Test & Kaufberatung
 

Golf.de testet die aktuellen Modelle und spricht Empfehlungen aus.


Die Zeiten, in denen das Hybrid nur für Amateure konzipiert wurde, die Schwierigkeiten haben, den Ball in die Luft zu bekommen, sind Geschichte. Längst ist aus dem Nischenprodukt der frühen 2000er eine komplett eigenständige Schlägergattung entstanden; und auch die Hersteller haben ein immer größeres Augenmerk auf dieses Segment. Mit diesem "Erwachsenwerden" der Hybriden wuchs auch die Vielfalt der auf dem Markt angebotenen Modelle. Wir verschaffen Ihnen einen Überblick und stellen die fünf besten Hybriden 2018 vor.

Von den klassichen, holzähnlichen Hybriden wie einem TaylorMade M4, Ping G400 oder Callaway Rogue, die höchsten Spielkomfort und maximale Längen versprechen, bis hin zu den Eisen-ähnlichen Modellen, die eine bohrende Flugkurve erzeugen und maximale Kontrolle für bessere Spieler ermöglichen, war auch 2018 wieder alles dabei. Was allerdings zu beobachten war: Die früher als Driving Iron verschrienen Schläger, die nichts Ganzes und nichts Halbes zu sein schienen, erfreuen sich inzwischen im größerer Beliebtheit; auch bei den besten Spielern der Welt. So griff Tiger Woods bei der British Open in Carnoustie auf das neu vorgestellte GAPR Lo von TaylorMade zurück. Der Erfolg dieser Maßnahme dürfte bekannt sein; Woods wurde geteilter Sechster. Dementsprechend vielfältig gestaltet sich auch das Angebot dieser inzwischen als Utility-Eisen bekannten Modelle.

Die 5 besten Hybriden 2018

Die fünf Hybriden im Überblick
  Titleist 818 Tour Edge Exotics CBX Ping G400 Srixon Z U65 TaylorMade GAPR
Lofts 17 bis 25 Grad 16 bis 22 Grad 17 bis 30 Grad 18 bis 23 Grad 17 bis 28 Grad
für Linkshänder Ja Nein Ja Ja Ja
Ballflug mittel bis hoch niedrig bis mittel hoch niedrig niedrig (Lo) bis hoch (Hi)
Handicap 0-36 0-24 9-54 0-18 9-54
Preis (UVP) 299 Euro 299 Euro 239 Euro 239 Euro 299 Euro
  • Titleist 818

Die Hybriden Titleist 818H1 und H2 halten, was sie versprechen. Egal, ob vom Tee an kurzen oder engen Spielbahnen, für den Transportschlag aus Rough und Fairwaybunker, ihre Allround-Fähigkeiten kann man ihnen nicht absprechen. Zum Anspiel der Grüns eignet sich in unseren Augen das H2 etwas besser als sein wohlgenährter Bruder. Dieser spielt seine Stärken allerdings bei etwas niedrigeren Schwunggeschwindigkeiten aus. Beide Varianten bieten ein breites Spektrum und lassen sich - ein professionelles Fitting vorausgesetzt - problemlos in jeden Eisensatz einpassen.

Spezifikationen Titleist 818 H2 und H3: für Damen und Herren, für Links- und Rechtshänder, Lofts (je nach Modell) von 17 bis 25 Grad, Standardschäfte: Mitsubishi Tensei, Aldila Rogue sowie Project X Even Flow, Preis (UVP): 299 Euro

Lesen Sie auch: Titleist 818 H1 und H2 Hybriden im Golf.de Test

  • Tour Edge Exotics CBX

Das CBX Hybrid ist eine echte Überraschung. Vor allem, weil Tour Edge für die Meisten vermutlich ein dunkler Fleck auf der Golfmarktkarte sein wird. Schade eigentlich. Das CBX steht in der Ansprechposition nicht nur unfassbar gut hinter dem Ball, durch die spezielle Form der Sohle lässt es sich auch wunderbar über und durchs Gras bewegen. Der Sound im Treffmoment verspricht einen kraftvollen Ballflug und beim Blick hinterher wird man nicht enttäuscht. Eine bohrende Flugkurve mit moderatem Spin sorgt für große Weiten und macht das CBX zur idealen Wahl beim Abschlag an kurzen oder engen Bahnen oder als Transportschlag am langen Par 5.

Spezifikationen Tour Edge Exotics CBX: nur für Herren, nur für Rechtshänder, Lofts von 16 bis 22 Grad, Standardschäfte: Project X HZRDUS Black sowie Kuro Kage Silver, Flex: von Regular (R) bis Extra Stiff (X), Preis (UVP): 299 Euro

  • Ping G400

Mit Ausnahme der Turbulatoren auf der Krone, die eher einen optischen als aerodynamischen Nutzen haben, ein schnörkelloses Design. Der Schläger will nicht in Schönheit sterben sondern mit seiner Performance überzeugen. Und genau das tun die G400 Hybriden von Ping. Die höherloftigen Modelle (22 Grad und mehr) bringen den Ball problemlos und wiederholbar in die Luft und verzeihen auch mal den ein oder anderen Lapsus. Ideal für mittlere und hohe Handicaps, die mit den langen Eisen sonst Probleme haben. Aber auch an bessere Spieler wurde gedacht. Die Modelle #2 und #3 haben weniger Gewicht an der Spitze und verhindern damit das übermäßige Schließen im Treffmoment, sodass der versierte Golfer den Ballflug nach Belieben steuern kann.

Spezifikationen Ping 400: nur für Herren, für Links- und Rechtshänder, Lofts von 17 bis 30 Grad, Standardschäfte: Alta CB 70 sowie Tour 173, Flex: von Soft Regular (SR) bis Extra Stiff (X), Preis (UVP): 239 Euro

Lesen Sie auch: Ping G400 Driver, Hölzer, Hybriden und Eisen im Porträt

  • Srixon Z U65

Das Wichtigste vorneweg: Hände weg für höhere Handicaps! Das Z U65 Utility-Eisen ist nur etwas für bessere Golfer mit dem nötigen Dampf und der nötigen Konsequenz hinter ihren Schlägen. Dann aber bietet es alles, was man sich als Singlehandicapper von einem langen Eisenersatz nur wünschen kann. Eine sportliche Optik gepaart mit einem fantastischen Feedback im Treffmoment und diesem flachen, gut zu kontrollierenden Ballflug, den man sich an engen Bahnen wünscht, um den Ball ins Spiel zu bringen. Kein Wunder, dass auch die Spieler auf der Tour dieses Utility-Eisen ohne zu Zögern in ihr Setup integriert haben.

Spezifikationen Srixon Z U65: nur für Herren, für Links- und Rechtshänder, Lofts von 18 bis 23 Grad, Standardschaft: Miyazaki Kaula 7, Flex: von Regular (R) bis Extra Stiff (X), Preis (UVP): 239 Euro

  • TaylorMade GAPR

Die vernünftige Wahl für etwa 90 Prozent aller Golfer wäre mit Sicherheit das GAPR Hi-Modell, weil es am einfachsten die größten Weiten erzeugt und dank der hohen Flugkurve - egal, ob vom Tee, aus dem Fairway oder Rough - der Ball beim Anspiel der Grüns schnell liegen bleibt. Die Varianten Mid und Lo kommen dagegen nur für einen kleineren Teil der golfenden Bevölkerung in Frage. Generell hat TaylorMade mit der GAPR-Serie eine smarte Entscheidung getroffen, weil der Golfer frei wählen kann, welche Schlägerkopfform er bevorzugt.

Spezifikationen TaylorMade GAPR Lo, Mid und Hi: nur für Herren, für Links- und Rechtshänder, Lofts (je nach Modell) zwischen 17 und 28 Grad, Anpassung des Lofts um bis zu +/- 1,5 Gard, Standard-Schaft: KBS Hybrid, Preis (UVP): 299 Euro

Lesen Sie auch: TaylorMade GAPR Hybriden im Golf.de Test

Die Reihenfolge der vorgestellten Hybriden spiegelt keine Rangliste wieder.

Fairwayholz, Hybrid oder Utility? Unterschiede und Gemeinsamkeiten

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