Bild Information: Getestet von Golf.de: TaylorMade P790 UDI (Photo by Adrian Kramer / Golf.de)

TaylorMade P790 UDI im Golf.de Test

Getestet von Golf.de
 

Wir testen, was das Utility-Eisen von TaylorMade kann.

Das sagt der Hersteller: "Aufgrund der steigenden Nachfrage [nach den P790-Eisen] von den besten Spielern der Welt sind wir stolz, das 'Ulitmative Driving-Eisen' mit dem P790 UDI für Jedermann zugänglich zu machen", sagt Tomo Bystedt, Chef-Produktentwickler bei TaylorMade. "Durch die Verwendung des SpeedFoams ermöglicht das P790 UDI Länge und Präzision, wie man sie nie zuvor bei einem Eisen gesehen hat."

Die Inverted Cone Technologie, die von TaylorMade ursprünglich nur für den Driver vorgesehen war, hat sich in den vergangenen Generationen der Schläger aus Carlsbad über die Fairwayhölzer in die Hybriden vorgearbeitet. Im P790 UDI wird die Technologie, die für einheitlichere Ballgeschwindigkeiten über einen größeren Bereich der Schlagfläche sorgen soll, erstmals auch in den Eisen verwendet; wenn auch in einem reduzierten Ausmaß.

Zahlen & Fakten

  • nur für Herren
  • nur für Rechtshänder
  • Loft: 17 Grad (#2)
  • Standard-Schaft: Project X HZRDUS Black
  • weitere Stahl- und Graphitschäfte als Custom-Option
  • Preis (UVP): 239 Euro


TaylorMade P790 UDI im Golf.de Test

Im Grunde handelt es sich beim P790 UDI um die Erweiterung des TaylorMade P790 Eisensatzes. Der Aufbau mit hohlem Schlägerkopf, dessen Hohlraum mit dem firmeneigenen SpeedFoam gefüllt wurde, um ein besseres Gefühl im Treffmoment und höhere Ballgeschwindigkeiten zu erzeugen, ist der gleiche. Auch die verwendeten Materialien - gegossener Schlägerkopf aus Karbonstahl 8620 in Kombination mit einer geschmiedeten Schlagfläche aus Karbonstahl 4140 - ist identisch. Beim Ultimate Driving Iron ist alles nur etwas größer.

Der Schlägerkopf ist um ein paar Prozent länger und die Sohle etwas breiter, um den Schwerpunkt noch tiefer zu platzieren und den Schläger leichter spielbar zu gestalten. Beides fällt in der Ansprechposition zum Glück nicht auf. Ganz im Gegenteil. Das P790 UDI wirkt wie ein waschechtes Blade. Das Wissen um die verbaute Technologie beruhigt allerdings die Nerven und macht das Driving-Eisen zum echten Schaf im Wolfspelz.

Wenn man den Ball satt erwischt, geht er ab wie die berühmte Katze von Herrn Schmitz. Im Test haben wir den Ball des Öfteren im Flug weit über die 200-Marke hinaus befördern können. Die flache Flugbahn mit wenig Spin resultiert in einem langen Rollweg und kann mit Leichtigkeit zu Weiten von 230 Metern und mehr führen. Auch nicht ganz mittig getroffene Bälle flogen - wohl dank der verbauten Inverted Cone Technologie - noch eine beeindruckende Länge und hielten die Richtung.

Im direkten Vergleich mit einem Hybrid und dessen größerem Kopf kann das P790 UDI in puncto Spielkomfort allerdings nicht mithalten. Egal, ob tief oder seitlich auf der Schlagfläche, das klassische Hybrid hatte stets die, teils deutlich besseren Ergebnisse. Es braucht schon eine überdurchschnittliche Schlägerkopfgeschwindigkeit und den perfekten Attack Angle, um das volle Potenzial des P790 UDI von TaylorMade nutzen zu können. Wer den Driver nicht regelmäßig über 230 Meter carry schlägt und seine Eisen pur und präzise trifft, sollte besser die Finger davon lassen.

Für die wenigen Auserwählten, auf die dieses Profil zutrifft, hat TaylorMade mit dem Ultimate Driving Iron eine erwägenswerte Alternative vom Tee geschaffen. Es erzeugt einen geraden und bohrenden Ballflug, der ideal für harte Plätze und windige Bedingungen geignet ist.

Unser Fazit: Das P790 "Ulitmate Driving Iron" ist ein wirklich leicht zu spielendes Eisen 2. Aber es ist und bleibt eben ein Eisen 2 und gehört damit nur in die Hände eines kundigen Golfers mit der nötigen Schlägerkopfgeschwindigkeit, um sein Potenzial voll zu entfalten. Für die besten Spieler der Welt mag sich die Intergration in den Schlägersatz auszahlen, die eine sinnvolle Alternative vom Tee haben, wenn es vor allem auf Präzision ankommt. Die meisten Amateure werden aber auch trotz der spielerleichternden Technologien besser mit einem klassischen Hybrid beraten sein, das vom Spielkomfort noch eine Stufe über den P790 UDI steht.

Design

Fehlerverzeihbarkeit

Kontrolle

Länge

Übereinstimmung mit Herstellerangaben

Preis/Leistung

TaylorMade erweitert mit P790 UDI das Porfolio um ein Driving-Eisen Kaufberatung: Fairwayholz, Hybrid oder Utility-Eisen?

Anhänge

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