Bild Information: Getestet von Golf.de: Titleist 818 H2 Hybrid (Photo by Adrian Kramer / Golf.de)

Titleist 818 Hybriden im Golf.de Test

Getestet von Golf.de
 

Wir testen, was die neuen Scoring-Schläger von Titleist können.

Das sagt der Hersteller: "Wir definieren die Titleist 818 Hybriden als 'Scoring'-Schläger, nicht als 'Rescues'", sagt Josh Talge, Vizepräsident Golfschläger-Marketing Titleist. "Das ist der Grund, weshalb unsere Hybriden die meistgespielten auf der PGA Tour sind. Die Technologie, die wir in die 818 integriert haben, ist in der Kategorie Hybriden einmalig und gibt Golfern in jeder Spielstärke das Vertrauen, ihr Ziel direkt anzupeilen."

Das 818H2 - hier im Test - ist für Golfer, die steiler an den Ball kommen und einen schmäleren Schlägerkopf in der Optik eines Eisens bevorzugen. Das kompakte, rechteckigere Profil liefert eine durchdringende Flugbahn mit der präzisen Distanz- und Schlagkontrolle eines Eisens. Das 818H1 ist dagegen für Golfer konzipiert, die mit einer eher fegenden Bewegung an den Ball kommen und das Aussehen eines Fairwayholzes bevorzugen.

Zahlen & Fakten

  • für Damen und Herren
  • für Links- und Rechtshänder
  • Lofts: 17 (nur 818H2), 19, 21, 23, 25 Grad (nur 818H1)
  • Standardschäfte: Mitsubishi Tensei, Aldila Rogue, Project X Even Flow
  • weitere Schäfte als Custom-Option
  • Preis (UVP): 299 Euro


Titleist 818H2 Hybrid im Golf.de Test

Als 'Scoring'-Schläger müssen wir die 818 Hybriden von Titleist natürlich nicht nur in ihrer Allround-Performance vom Abschlag, Fairway und aus den Fairwaybunkern bewerten. Immerhin sollen sie auch zum Anspiel der Grüns aus großer Entfernung taugen und eine hohe Flugbahn erzeugen, mit der die Bälle dicht an die Fahne zu spielen sind.

Und das können sie besser als die meisten Hybriden, die wir in den vergangenen Jahren in Händen hielten. Mit der Kombination aus fehlerverzeihenden Elemten und der Positionierung des Schwerpunkts ist es den Entwicklern gelungen, ein passendes Gesamtpaket zu schnüren. Die Bälle gehen direkt hoch in die Luft und haben jede Menge Spin, mit dem die Bälle gut auf dem Grün unterzubringen sind. Gleichzeitig fällt die Flugbahn nicht so hoch aus, dass der Ball aus dem Himmel fällt und kaum Meter macht.

Nein, die 818H von Titleist sind mit Sicherheit nicht die längsten Hybriden auf dem Markt, da haben die Pendants von TaylorMade und Callaway etwas mehr Bumms hinter dem Ball. Das ist aber auch nicht ihr Anspruch. Wobei: Bei perfekt getroffenen Schlägen in der Mitte der Schlagfläche geht der Ball schon gut voran und macht ordentlich Meter. So gut, dass uns die Schlagfläche direkt im Sweet Spot sogar etwas zu 'heiß' ist, wie es die Hersteller gerne beschreiben. Eine etwas homogenere Längenverteilung über die Schlagfläche würde den Hybriden besser stehen.

Optisch gibt es überhaupt nichts auszusetzen. Vom Schiefergrau der 716er Hybriden ist wenig übrig geblieben und die 818er präsentieren sich in dem gleichen dunkelschwarzen Farbton wie die Driver und Fairwayhölzer der Titleist 917-Serie. Auch an der Form der Hybriden 818H1 und 818H2 wurde gefeilt, um sie noch besser voneinander unterscheiden zu können.

Das H2 hat einen deutlich spitzeren Winkel zwischen Leading Edge und hinterem Ende des Schlägerkopf und eine sehr kompaktes Erscheinungsbild. Für Spieler, die eine sportliche Optik und schlanke Linien bevorzugen, genau das Richtige. Es vermittelt Kontrolle über den Schläger und damit den Ballflug.

Das H1 erscheint dagegen wohl genährt mit mehr Rundungen und vermittelt jede Menge Spielkomfort. Wer nicht ganz so steil an den Ball kommt und weniger Divot spielt, bekommt hier einen Kameraden, der mit seinem tiefen Schwerpunkt den Ball deutlich leichter in die Luft befördert und im direkten Vergleich zum H2 etwas weniger Spin erzeugt - etwa 500 rpm weniger.

Unser Fazit: Die Hybriden Titleist 818H1 und H2 halten, was sie versprechen. Egal, ob vom Tee an kurzen oder engen Spielbahnen, für den Transportschlag aus Rough und Fairwaybunker, ihre Allround-Fähigkeiten kann man ihnen nicht absprechen. Zum Anspiel der Grüns eignet sich in unseren Augen das H2 etwas besser als sein wohlgenährter Bruder. Dieser spielt seine Stärken allerdings bei etwas niedrigeren Schwunggeschwindigkeiten aus. Beide Varianten bieten ein breites Spektrum und lassen sich - ein professionelles Fitting vorausgesetzt - problemlos in jeden Eisensatz einpassen.

Design

Anpassungsmöglichkeiten

Fehlerverzeihbarkeit

Kontrolle

Übereinstimmung mit Herstellerangaben

Preis/Leistung

Weitere Informationen zu den Titleist 818 Hybriden H1 und H2 Kaufberatung: Fairwayholz, Hybrid oder Utility-Eisen?

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