Bild Information: TomTom Golfer 2 im Test von Golf.de

TomTom Golfer 2: Stratege in neuem Gewand

Getestet von Golf.de
 

Die TomTom Golfer 2 zeigt deutlich mehr an, als nur die Entfernungen zu Anfang, Mitte und Ende Grün. Sie übernimmt auch die Rolle des Strategieberaters. Golf.de hat die GPS-Uhr auf den Prüfstand gestellt.

Das sagt der Hersteller:

Die TomTom Golfer 2 räumt Unsicherheiten aus, indem sie die Distanz zu Grüns und Hindernissen anzeigt. Außerdem verwendet die GPS-Uhr eine automatische Schlagerkennung, um Golfern zu helfen, das Potenzial ihrer Schlaglänge zu erkennen. Sie können auf einen Blick die Länge von Abschlägen und Annäherungen sehen und anschließend nach dem Spiel ihre Schläge in TomTom MySports analysieren. Die automatische Scorekarte erfasst die Schlagzahl, damit Golfspieler einfach sehen können, was in ihrem Spiel funktioniert und wo Verbesserungen gemacht werden können.

"Aus Erfahrung wissen wir, dass die besten Fortschritte oft ganz einfach erzielt werden, wenn man weiß, wo man einen Fehler gemacht hat", erklärt Clive Millington, COO von TomTom. "Deswegen haben wir eine sehr detaillierte Nach-der-Runde-Analyse für die TomTom Golfer 2 designt, um Spielern aufzuzeigen, wo sie sich verbessern können, aber auch um ihnen zu zeigen, wozu sie in der Lage sind."

Infos vom Hersteller:

  • Präzise Distanzen zum Anfang, zur Mitte und zum Ende des Grüns
  • Distanzen zu einzelnen Hindernissen entlang des Fairways
  • Übersichtliche Grafiken für Grüns und angrenzende Hindernisse
  • Automatische Erfassung von Score, Länge und Zeit einer Runde
  • Tägliche Kurs-Aktualisierungen über das Smartphone
  • ultradünnes Design
  • Gewicht: 62 Gramm
  • 2 Jahre Garantie
  • Preis (UVP): 249 Euro

Golf.de empfiehlt:

Ende Sommer 2014 hatte TomTom mit der GPS-Uhr Golfer den Sprung in den Golfsport gewagt. Mit Erfolg und einem sehr gelungenen Produkt. Knapp zwei Jahre später kommt mit der Golfer 2 der Nachfolger auf den Markt. Optisch an das alte Modell angelegt, präsentiert sie sich in einem eleganteren Design.

Allerdings ist das Armband mit Klappschließe etwas starr und kann im Schwung leicht einschneiden. Dank des entfernbaren Gehäuses wäre ein Wechselarmband in anderem Design leicht umzusetzen. Genauso wie die Fixierung am Bag oder Trolley (mittels Clip oder separater Halterung). Allerdings gibt es diese Optionen derzeit nicht im Sortiment von TomTom.

Das elegante Erscheinungsbild wird durch ein silberumrandetes Bedienelement abgerundet. Dieses unterscheidet die Golf-GPS-Uhr deutlich von ihren verwandten Running-Uhren von TomTom. Allerdings leidet darunter die Handhabung. Während die Tasten bei der ersten Generation problemlos zu bedienen waren, muss man sie beim Nachfolger gezielt ansteuern. So passiert es leicht, dass man erst beim zweiten oder dritten Versuch zur nächsten Seite des Bildschirms gelangt.

Die Übersichtlichkeit und Logik hinter den einzelnen Bildschirmen hat sich zum Glück nicht verändert. Zudem eröffnet die Uhr beim Abdecken des Bildschirms mit der Hand diverse Sonderfunktionen. Von der Addition eines Schlags - etwa nach einem Drop -, dem Zoom in den Lochverlauf bis zur Aktivierung der Beleuchtung.

Der gespielte Platz wird in den meisten Fällen innerhalb von weniger als einer Minute gefunden und angewählt. Auch diverse Kurskombinationen werden erkannt und zur Auswahl angeboten. Der Prozess lässt sich noch durch das sogenannte Quick GPS beschleunigt, das Ihre aktuelle Position erkennt und mittels Smartphone-App die zuständigen Satelliten einspeichert. Zusätzlich lassen sich über die App auch Platzaktualisierungen sowie Softwareupdates problemlos durchführen.

Auf dem Platz wechseln Sie meist nur zwischen zwei Bildschirmen: der Übersicht über die wichtigsten Daten zur aktuellen Bahn sowie dem detaillierten Lochverlauf. Auf letzterem erkennen Sie nicht nur den Verlauf der Bahn, sondern auch mögliche Hindernisse oder Anhaltspunkte mitsamt der Entfernung zu deren Anfang und Ende.

Einmal auf der Bahn unterwegs, gibt Ihnen die Übersichtsseite die ständig aktualisierte Entfernung zu Anfang, Mitte und Ende des Grüns an. Die Distanzangaben blieben bei unserem Test dabei im Rahmen der Möglichkeiten von GPS-Geräten bis auf drei Meter (plus/minus) genau und verlässlich.

Für die spätere Erfassung Ihres Scores sowie der Analyse von Stärken und Schwächen in Ihrem Spiel erkennt die Golfer 2 automatisch, wenn Sie einen Schlag durchführen und zeigt dies durch ein kräftiges Vibrieren an. Leider lässt sie sich durch manche Probeschwünge und kräftige Erschütterungen in die Irre führen. Putts und Chips werden dagegen nicht zuverlässig erkannt. Für eine aussagekräftige Analyse müssen Sie also während oder nach der Runde noch einmal Hand anlegen.

Unser Tipp: Decken Sie nach jedem Schlag die Uhr kurz mit der Hand ab. Dadurch wird Ihre Position erfasst und als Schlag gespeichert. Falsche Markierungen lassen sich danach problemlos auf der App entfernen, allerdings nicht positionsgenau hinzufügen.

Das Fazit: Die TomTom Golfer 2 (249 Euro) knüpft in Bezug auf Funktionalität und Übersichtlichkeit nahtlos zu ihrem Vorgänger an und gehört zu den derzeit besten GPS-Uhren auf dem Markt. Gerade die einfache Bedienung und Menüführung hebt sie aus der Masse heraus.

Das elegante, schmale Design bietet einen guten Kontrast zu ihrer sportlichen Verwandtschaft aus 2014 und macht sie gerade für die Businessbranche attraktiv, die direkt vom Büro auf den Golfplatz möchte, ohne eine extra Uhr im Gepäck haben zu müssen. Die Rundenanalyse mittels der mySports-App ist gelungen und kann langfristig mit Sicherheit helfen, das eigene Spiel durch gezielte Analyse zu verbessern.

Verarbeitung

Design

Handling

Übersichtlichkeit

Batterie-Kapazität

Zusatzfunktionen

Übereinstimmung mit Herstellerangaben

Preis/Leistung

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