Bild Information: Getestet von Golf.de: TaylorMade M1 Driver

Faktisch länger: TaylorMade M1 Driver

Driver
 

TaylorMade bringt mit dem Driver M1 der neuen Produktserie für 2016 den ersten Multimaterial-Kopf in der Geschichte des Herstellers heraus. Bereits vor der Markteinführung konnte Golf.de die Neuerscheinung genauer unter die Lupe nehmen und testen.

"Die letzten Jahre haben wir immer versucht, den Schwerpunkt im Schlägerkopf so weit nach unten und vorne zu verlagern, wie möglich. Das bringt die größte Länge", erklärt Brian Bazzel, Leiter der Produktentwicklung Hölzer bei TaylorMade. "Selbst wenn die Gewichtsschraube des M1 ganz hinten ist, befindet sich der Schwerpunkt immer noch weiter unten und vorne als beim R15."

Auf die Frage, warum TaylorMade erst jetzt auf eine Multimaterialkonstruktion mit Karbon zurückgreift, hat Bazzel eine relativ simple Antwort. "Seit mehr als zehn Jahren testen wir unterschiedliche Materialien im Schlägerkopf. Jedes Jahr hat die neueste Titankonstruktion alle anderen geschlagen. Es geht nicht nur um das Material selbst, sondern vor allem um das Zusammenspiel aller Komponenten, von der Schlagfläche bis zum Kleber. Und jetzt hat es perfekt zusammengepasst."

Infos:

  • Multimaterialkonstruktion mit Karbon-Titanium-Krone
  • T-Track-System
  • sehr niedriger Schwerpunkt nah der Schlagfläche
  • 460cc und 430cc Köpfe zur Wahl
  • einfache Ausrichtung durch Kontrast zwischen Schlagfläche und Krone
  • drei Premium-Standardschäfte
  • 25 Custom-Schäfte ohne Aufpreis verfügbar

Golf.de empfiehlt:

Als einer der Ersten überhaupt hatte Golf.de die Möglichkeit, die neue Wunderwaffe zu testen. Schaut man von oben auf den Schlägerkopf, fällt einem sofort der aggressive Look auf. Die Krone aus einem Materialmix zwischen Karbon und Titanium wirkt sehr modern. Doch die Form des Schlägerkopfes ist klassisch, tropfenförmig. Es werden zwei verschiedene Varianten angeboten. Ein 460ccm großer, etwas länger gezogener Kopf mit einer etwas flacheren, breiteren Schlagfläche sowie ein 430cc großer Kopf, der sehr kompakt wirkt und eine etwas tiefere Schlagfläche aufweist. Und beide Varianten stehen richtig gut am Ball. Durch die nicht ganz parallele Linie der Karbon-Titanium-Grenze erscheint die Schlagfläche leicht offen, was hilft konsequenter durch den Ball zu gehen. Gingen die Spinraten bei vorherigen Modellen zwischen den beiden Kopfgrößen noch deutlich auseinander, liegen jetzt nur noch circa 50rpm dazwischen.

Zu einem Großteil also Gefühlssache, für welche Variante man sich entscheidet. Denn auch im Klang gehen beide Wahlmöglichkeiten kaum auseinander. Sehr dezent, gedämpft und satt hört sich der Driver an. Angenehm, denn manch anderes Modell wusste hier gekonnt, den Golfer und seine Mitspieler nah an einen Tinnitus zu bringen.

Doch nun zur Performance: Das T-Rail-System funktioniert - so wie vom Hersteller angegeben. Abflugwinkel können um circa einen Grad variiert werden. Die Spinraten verändern sich um ungefähr 300 Umdrehungen pro Minute mit einer Umsetzung des Gewichts von ganz vorne nach ganz hinten. Auch die seitliche Verlagerung der Flugkurve funktioniert, ohne dabei den "Faceangle" zu beeinträchtigen. Dieser kann über das Loft-Sleeve geändert werden, falls ein nicht neutrales Setup bevorzugt wird. In Sachen Anpassbarkeit also mal wieder ein neuer Maßstab.

Ein neuer Driver wird jedoch, gerade bei Golfern die schon länger spielen, meistens dann angeschafft, wenn mehr Länge benötigt wird. Ein Versprechen, dass häufig gegeben wird, jedoch nicht immer erfüllt werden kann. Doch wie viel mehr Länge generiert der M1 wirklich? Die angepriesenen neun Meter waren es im Test nicht. Vier Meter - immerhin. Fakt ist jedoch, dass die Ballgeschwindigkeit gerade bei schlecht getroffenen Bällen mit dem neuen M1 sehr hoch und die Flugkurve verhältnismäßig gerade bleibt. Ein Fehlschlag unterscheidet sich also nicht mehr so enorm von einem perfekt getroffenen Ball wie zuvor. Und im Golf geht es nunmal primär darum, die Fehlschläge zu verbessern. Nicht die optimalen Bälle.

Verarbeitung

Design

Anpassungsmöglichkeiten

Fehlerverzeihbarkeit

Manövrierbarkeit

Übereinstimmung mit Herstellerangaben

Preis/Leistung

alle nötigen Informationen: Produktvorstellung des M1 Driver von TaylorMade Das passende Pendant: TaylorMade M1 Fairwayholz im Golf.de-Test

Anhänge

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