Bild Information: Getestet von Golf.de: TaylorMade M1 Rescue

Klassischer denn je: TaylorMade M1 Rescue

Getestet von Golf.de
 

Das neue Rescue von TaylorMade gehört eigentlich zur M1-Produktserie. Doch auch hier weiß die Carlsbader Schlägerschmiede, die zur Adidas Group gehört, zu überraschen. Bevor der Schläger in den Handel kommt, hatte Golf.de exklusiv die Möglichkeit, das neue TaylorMade M1 Rescue zu testen.

Das sagt der Hersteller:

Keine T-Rail, kein Front-Track-System. Das neue Rescue aus der M1-Serie von TaylorMade kommt jedoch nicht ganz ohne neueste Technik aus. Zwei untereinander austauschbare Gewichte ermöglichen eine Manipulation der Flugkurve von Neutral auf Fade. Wie beim Vorgängermodell, ist die Speed Pocket integriert, welche bei Fehltreffern die Ballgeschwindigkeit hoch halten soll.

Die Ansicht der Sohle ist gewohnt futuristisch gehalten, passend zur restlichen Produktlinie. Schaut man jedoch von oben auf den Schläger, würde man auf den ersten Blick nicht erkennen, dass dieser von TaylorMade stammt. "Durch den kleineren Schlägerkopf würde eine Komposit-Krone aus Karbon oder Ähnlichem keinen Vorteil bringen", so Brian Bazzel, Leiter der Produktentwicklung Hölzer bei TaylorMade.

Infos:

  • Zwei austauschbare Gewichte (drei und 25 Gramm)
  • Tour-inspirierte Form
  • vielseitiges Sohlen- und Schlagflächendesign
  • Speed Pocket für hohe Fehlerverzeihbarkeit
  • Fujikura Pro 80h Schaft in den Optionen X, S, R und M
  • Lofts: 17° (#2, nur RH), 19° (#3), 21° (#4) und 24° (#5, nur RH)
  • Loftanpassung um +/- 1,5 Grad durch Loft Sleeve

Golf.de empfiehlt:

Nicht nur auf den Bildern, sondern auch auf dem Rasen wirkt der Schläger sportlich, klassisch. Ganz in schwarz gehalten und ohne jegliche Ablenkungen. Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen ist damit jedoch auch der Kontrast zwischen Schlagfläche und Krone nicht mehr so hoch. Reine Geschmacksache - wir haben die Optik als sehr ansprechend empfunden. Mit dem Standardschaft Fujikura Pro 80h, der ebenfalls zum Großteil schwarz ist, ergänzt sich dies sehr gut.

Das Schlaggefühl ist ähnlich zu dem der Vorgängermodelle. In Bezug auf Feedback ist, wie bei eigentlich jedem Schläger diesen Typs, gegenüber einem langen Eisen nicht zu viel zu erwarten. Sehr angenehm für die meisten Spieler, da Vibrationen durch Fehltreffer deutlich gedämpft werden. Zudem stimmt die Performance. Das M1 Rescue produziert in Kombination mit dem Standardschaft eine mittlere bis hohe Flugkurve bei mittleren Spinwerten. Dies sorgt für eine große Carry-Länge bei moderatem Roll. Perfekt, um ein Grün auch aus größeren Entfernungen anzuspielen.

Wie bei jedem Schläger ist die Frage nach dem passenden Schaft natürlich ganz individuell. Für die meisten Golfer dürfte der Fujikura Pro 80h aufgrund der zuvor beschriebenen Eigenschaften eine gute Wahl darstellen. Spieler mit einem schnellen Übergang von Rück- zu Durschschwung, bei hoher Schlägerkopfgeschwindigkeit, sollten hier auf eine etwas schwerere und zum Griff hin härtere Schaftvariante zurückgreifen.

Denn wie schon bei den beiden großen Brüdern, dem Driver und Fairwayholz, kann der Käufer auf zahlreiche Custom-Schäfte zurückgreifen. Ohne Aufpreis gibt es zwar lediglich zwei Optionen zur Wahl, diese reichen aber für die große Mehrheit aller Golfer. Der Matrix Ozik White Tie HX4 (R, S, X) bietet eine hohe Flugkurve (wenig Spin) bei mittlerer Steifigkeit und etwa 80 Gramm Gewicht. Als dritte Schaftoption steht der Fujikura Speeder 869 Tour Spec in den Härtegraden S und X zur Wahl. Dieser kommt auf ähnliche Werte wie die Standardoption, ist jedoch im unteren Bereich deutlich härter, was zu mehr Kontrolle führt. Bei 95 Gramm Gewicht, liefert dieser Schaft eine mittlere Flugkurve. Hier lohnt sich der Gang zum Fitter, um alles aus dem Equipment rauszuholen.

Unterm Strich erfindet sich TaylorMade mit dem M1 Rescue zwar nicht neu, baut seit langer Zeit aber wieder einen Rescue-Schläger, der in der Ansprechposition nicht klassischer ausfallen könnte. In Kombination mit der anpassbaren Flugkurve (Neutral und Fade) sowie dem Loft Sleeve eine Waffe, die vor allem dem besseren Spieler gefallen wird.

Verarbeitung

Design

Anpassungsmöglichkeiten

Fehlerverzeihung

Manövrierbarkeit

Übereinstimmung mit Herstellerangaben

Preis/Leistung

alle nötigen Informationen: Produktvorstellung des M1 Rescue von TaylorMade Das passende Pendant: TaylorMade M1 Fairwayholz im Golf.de-Test

Anhänge

Anzeige
Anzeige
TaylorMade TP Patina Putter (Photo by TaylorMade Golf) TaylorMade TP Patina Putter (Photo by TaylorMade Golf)

Putter: TaylorMade TP ...

Putten mit Patina

Neue TaylorMade TP Patina Putter mit Pure-Roll-Einsatz, Patina-Finish und Sig...

weiterlesen
TaylorMade MG2 Wedges (Photo by TaylorMade Golf) TaylorMade MG2 Wedges (Photo by TaylorMade Golf)

Wedges

Tigers TaylorMade-Wedges

TaylorMade Milled Grind 2 Wedges von Tiger Woods perfektioniert.

weiterlesen
TaylorMade P790 Eisen (Photo by TaylorMade Golf) TaylorMade P790 Eisen (Photo by TaylorMade Golf)

TaylorMade Eisen

Bewährte Serie raffiniert verfei...

TaylorMade legt ein Update der P790 Eisen nach und erweitert die Serie um edl...

weiterlesen
Titleist Hybrids TS2 und TS3 (Photo by Titleist) Titleist Hybrids TS2 und TS3 (Photo by Titleist)

Titleist Hybrids

Schnell und genau

Titleist Hybrids TS2 und TS3 punkten mit leicht erreichbaren Längen.

weiterlesen