Bild Information: Getestet von Golf.de: Schuh-Einlage von Currex

Unterwegs auf leisen Sohlen 

Einlegesohlen
 

Das richtige Schuhwerk wird auf der Golfrunde oft unterschätzt. Denn es gibt mitten auf dem Platz kaum etwas unangenehmeres, als schlecht sitzende Schuhe. Nicht ganz unwichtig dabei: die Einlage. Wir haben uns die Sporteinlage currex EdgePro genauer angesehen und getestet.

Das sagt der Hersteller:

Die currex GmbH wurde im Jahr 2000 vom ehemaligen Profi-Triathleten und studierten Sportwissenschaftler Björn Gustafsson gegründet. Er hat es sich zum Ziel gemacht, die besten Analysesysteme und Verfahren für die orthopädische Laufanalyse zu entwickeln. Neben diesen Systemen hat currex ein eigenes high-performance Sporteinlegesohlensystem entwickelt, das Sohlen für unterschiedliche Belastungsarten und Fußtypen bietet. In der eigenen Akademie gibt Gustafsson zusammen mit seinem Expertenteam sein Wissen aus der Biomechanik und Sportwissenschaft an Spezialisten weiter.

Die "currexSole EdgePro" erfüllt höchste Ansprüche von Snowboardern, Ski-, Wander- und Golfsportlern. Eine ergonomische Fersenschale optimiert die Passform dieser "Sole" und dient als Stoßdämpfer. Das "Slow-Rebound" Poron sorgt dafür, dass Ballen und Ferse entlastet werden. Die dreilagige "currexSole" beugt Blasenbildung vor und die eingearbeitete Mittelschicht wärmt die Füße, ohne die Luftzirkulation zu hemmen - ein weiteres Plus bei Schneesportarten.

  • Info: currex.de
  • Preis: ab circa 40 Euro

Golf.de empfiehlt:

Die Einlegesohlen sind auf alle Fälle besser, als die teilweise sehr dünnen Schaumstoffsohlen, die normalerweise in Golfschuhen mitgeliefert werden. Gerade für Golfer, die einen  Spreiz-, Senk oder Plattfuß haben, ist eine normale Einlegesohle meist nicht ausreichend und führt schnell zu Schmerzen oder einer Ermüdung. Hier macht der Einsatz von Sporteinlagen oder eben einer zumindest teilweise individualisierbaren Einlage Sinn. Denn immerhin: Die "EdgePro" wählt man je nach Fußprofil aus drei Varianten aus (High, Med, Low). Außerdem werden sechs Größen (von XS bis XXL) angeboten. Das Anpassen an den eigenen Schuh ist dann leider etwas umständlich, denn der Kunde muss die Sohle an der Vorderseite bei den Zehen selber zuschneiden.

Fazit von Golf.de-Redakteur Hendrik Stoffel: Die Einlegesohle von Currex musste einiges aushalten. Eine Woche voller Training, Turnieren und sonstiger Runden. Darunter fünf 18-Löcher-Runden in vier Tagen. Die Sohle fand dabei Platz in einem Adidas "adiPure". Anpassen blieb mir erspart, mein Exemplar passte auf Anhieb. Als erstes fiel mir auf, dass die Currex mit hohem Profil etwas härter unter dem Fußballen ist, als die Standardeinlage von Adidas. Etwas gewöhnungsbedürftig, unterstützt jedoch das Abrollen über die Fußkante. Fußschmerzen gehören mit der Einlegesohle zwar nicht der Vergangenheit an - je nach Trainingspensum, versteht sich - je nach Standardeinlage wird aber durchaus mehr Komfort und Unterstützung in der Bewegung geboten. In meinem Fall war der Unterschied zur Standardsohle eher gering. Vielleicht auch einfach eine Gewohnheitssache.

Fazit von Golf.de-Redakteur Timo Schlitz: Nach drei Tagen Zählspiel in einem FootJoy "Icon" mit den Einlegesohlen von Currex lautete das Resultat immerhin Clubmeister. Aber im Ernst: Beim Gehen wird je nach Defizit die Gehbewegung durch das modulierte Fußbett unterstützt. Da die Golfrunde mit Einspielen durchaus vier bis sechs Stunden dauert, ist ein wenig mehr Komfort im Schuh auf jeden Fall ein positiver Aspekt. Der Unterschied zu einer orthopädisch angepassten Einlage war in meinem Fall gering.  

Fazit: Die Einlegesohlen von Currex sind eine gute Alternative zu einer vom Orthopäden angepassten Sporteinlage. Die Individualisierung kostet ein wenig Handarbeit, das Ergebnis kann sich aber sehen lassen. Wer einen komplett gesunden Fuß hat, ist nicht unbedingt auf eine spezielle Einlage wie das Modell von Currex angewiesen.
 

Verarbeitung

Nutzen

Haltbarkeit

Individualisierung

Übereinstimmung mit Herstellerangaben

Preis/Leistung

Die besten Trainingstipps in der Übersicht Equipment-Tests und Kaufberatung von der Golf.de-Redaktion

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