Bild Information: Getestet von Golf.de: TaylorMade M1 Fairwayholz

Sportlich überzeugend: M1 Fairwayholz

Fairwayholz
 

Zusammen mit dem Driver der neuen M-Produktserie von TaylorMade kommt zeitgleich Anfang Oktober auch ein neues Fairwayholz auf den Markt. Bereits vor der Markteinführung konnte Golf.de die Neuerscheinung genauer unter die Lupe nehmen und testen.

Das sagt der Hersteller:

Das neue M1 Fairwayholz besteht, wie seine Vorgänger auch, zum Großteil aus Stahl. "Durch den neuen Karbon-Material-Mix können in der Krone sechs Gramm gespart werden, die wir zur Sohle hin verschieben können", so Brian Bazzel, Leiter der Produktentwicklung Hölzer bei TaylorMade.

Laut Hersteller sorgt die Positionierung beider 15-Gramm-Gewichte - insgesamt fünf Gramm mehr verschiebbares Gewicht, als noch beim R15 - in der Mitte für die optimale Flugkurve und Länge. Je ein Gewicht an der Ferse und Spitze der Schiene gewähren die größte Fehlertoleranz.

Infos:

  • Multimaterialkonstruktion mit Karbon-Stahl-Krone
  • sehr niedriger Schwerpunkt nah der Schlagfläche
  • einfache Ausrichtung durch Kontrast zwischen Schlagfläche und Krone
  • Fujikura Pro 70 Schaft in den Optionen X, S, R und M
  • Loftvarianten 15° (#3), 17° (#3HL, nur Rechtshand) und 19° (#5)
  • Loftanpassung um +/- 2 Grad durch Loft-Sleeve

Golf.de empfiehlt:

Die Multi-Material-Kombination wirkt durch die weiße Lackierung und den Karbon-Einsatz sehr aggressiv. Mit 150ccm erscheint der Schlägerkopf beim Holz 3 zwar groß und vertrauenserweckend, dabei jedoch nicht wuchtig, sondern immer noch agil. "Ob es eine kleinere (TP-) Option geben wird, ist noch nicht absehbar", so Bazzel gegenüber Golf.de. "Wir arbeiten jedoch konstant an weiteren Optionen." Schon in der jetzigen Version ist die Schlagfläche nicht zu flach, was vor allem den Einsatz vom Tee erleichtert. Die Schlagfläche steht, anders als bei einigen Vorgängermodellen, neutral am Ball. Die Lackierung ist bei der Ausrichtung ebenfalls eine Hilfe und kein Störfaktor. Durch den nicht ganz parallelen Karbon-Streifen mit der Schlagfläche, erscheint diese minimal offen.

Der Standard-Schaft ist in den Optionen M bis X verfügbar. Wie immer, ist die Performance hier Geschmacksache. Ein vorheriges Testen ist daher unbedingt empfehlenswert. Für Spieler mit einer hohen Schwunggeschwindigkeit und einem schnellen Übergang von Rück- zu Durchschwung, wird vermutlich eine andere Schaftvariante passender sein. Wer die Standardoption nicht mag, kann jedoch auf einen der zahlreichen Custom-Schäfte ausweichen. Wie schon beim Driver, stehen auch hier zahlreiche Varianten ohne Aufpreis zur Verfügung. Beispielsweise der Matrix Kuro Kage, Aldila Rogue Silver sowie Matrix Ozik.

Die Veränderung der Positionen der Gewichte haben einen sichtbaren Einfluss auf die Flugkurve, wobei die beiden 15-Gramm-Gewichte mittig tatsächlich die größten Weiten erzeugen. Das Fairwayholz weiß durch sein gutes Sohlendesign zu überzeugen. Dank dem kleineren Gewichts-Kanal gleitet es gut über und durch den Boden. Vom Tee liegt der Abflugwinkel etwas höher als vom Fairway, was im Test zu durchschnittlich sechs Meter mehr Carry führte. Aber auch vom Boden gespielt erzielten wir einen Längengewinn von guten zehn Metern gegenüber dem Holz 3 R11, das wir zum Vergleich benutzten.

Auch nicht gut getroffene Bälle - insbesondere Spitzen- und Hackentreffer - sind, erstaunlich lang und vor allem gerade. Egal wo der Ball getroffen wird, während die Carry-Länge um ungefähr fünf bis zehn Meter abnimmt, bleibt die Gesamtlänge mehr oder weniger gleich. Durch das neutrale Setup des Fairwayholzes lassen sich auch bewusst Kurven schlagen. Der Draw stürzt nicht durch zu wenig Spin ab und der Fade schraubt sich nicht zu sehr in die Höhe, so dass die Länge nicht groß vom neutralen Schlag abweicht.

Neben der hohen Flugkurve und Ballgeschwindigkeit, weiß das Fairwayholz M1 von TaylorMade vor allem auch durch seine Optik zu überzeugen. Wer einen Schläger sucht, der dazu einlädt, auf den Ball zu schlagen, und dabei dennoch nicht auf eine klassische Kopfform verzichten will, ist hier genau richtig. Schließlich ist "lang und gerade" immer eine gute Kombination.

Verarbeitung

Design

Anpassungsmöglichkeiten

Fehlerverzeihbarkeit

Manövrierbarkeit

Übereinstimmung mit Herstellerangaben

Preis/Leistung

alle nötigen Informationen: Produktvorstellung des M1 Fairwayholzes Getestet von Golf.de: Revolutionär klassisch, der Driver M1 von TaylorMade

Anhänge

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