Bild Information: Getestet von Golf.de: Teaching-Pro Putting-Matte

Fast wie auf echtem Rasen

Putting-Matte
 

Mit Putt-Matten ist es so eine Sache. Klar ist es ganz witzig, so ein grünes Plastikgrün im Wohnzimmer zu haben. Aber zu oft ist die Qualität miserabel, sodass der Trainingseffekt gleich null ist. Die Teaching-Pro Putting-Matte von Private Greens & FiberGrass ist teuer, funktioniert dafür aber auch für Putts und Chips. 

Das sagt der Hersteller:

Die Teaching-Pro Putting-Matte besteht aus einem speziell für den Golfsport angefertigten Kunstrasen. Neben der Möglichkeit, auf der Matte Putts aus einer Entfernung von bis zu vier Meter zu trainieren, können Sie auf dem Kunstgras auch das Chippen üben.

Die Kunstgrüns von Private Greens & FiberGrass sind von den besten Grüns der Welt kaum zu unterscheiden und kein Vergleich zu synthetischen Varianten wie Nylonteppich. Kunstrasen aus Polyamid hat eine wesentlich höhere Dichte als herkömmliche Kunstgräser, was dazu führt, dass sogar Backspin angenommen wird (wichtig beim Chip). 

Inklusive Putt-Snapper: Der Ball hält beim Treffen zwischen den beiden Discs und imitiert optimal den originalen Lochdurchmesser.

Private Greens & FiberGrass hat im GC St. Leon-Rot auf circa 1.700 qm das "Short Game Center of Excellence" mit seinen Grüns ausgestattet. Die synthetischen Grüns wurden als das professionellste System am Markt befunden. Private Greens & FiberGrass International ist offizieller Lieferant des Deutschen Golfverbandes und wird von der PGA of Germany empfohlen

 

Infos:

Golf.de empfiehlt:

Leicht ist was anderes: Satte elf Kilo wiegt das etwa ein Meter hohe Paket, das der Postbote in die Redaktion liefert. Dementsprechend viel Aufwand ist es auch, den Rollrasen mal eben aufzubauen um ihn dann eine Stunde später wieder im Keller zu verstauen. Bestenfalls hat man also ein Plätzchen zuhause, wo die vier Meter lange Matte für längere Zeit liegen kann (z.B. über den in Deutschland doch eher golfunfreundlichen Winter). Da die synthetische Matte gerollt angeliefert und verstaut wird, stehen die Enden zu Beginn ein wenig ab. Das gibt sich aber, wenn man die Enden ein paar Minuten auf die andere Seite einrollt oder mit einem schweren Gegenstand beschwert. 

Die Performance ist stark. Das Grün ist vergleichsweise dick und schluckt kleine Unebenheiten des Bodens problemlos. Die Putts laufen treu und lassen sich gut dosieren. Die Geschwindigkeit ist nicht zu hoch, aber mit den Grüns in den meisten deutschen Clubs vergleichbar. Da die Matte keine Erhöhung und kein eingelassenes Loch hat, puttet und chippt man am besten auf den mitgelieferten "Putt-Snapper": Zwei Plastikscheiben im Durchmesser eines Golflochs werden mit einer Feder zusammengehalten. Der Ball "rastet" beim Treffen ein. Wenn man allerdings vorbei puttet, kann der Ball schon mal von der Matte rollen. 

Beeindruckend ist der Kunstrasen beim Chippen. Der Ball (in unserem Fall ein Titleist Pro V1) nimmt den Spin wie auf einem echten Grün an. Hier kann man gut erkennen, ob man den Ball sauber trifft - oder eben Side-Spin entwickelt. Ein Topper wiederum ist nicht die beste Wahl, wenn man die Einrichtung nicht all zu sehr gefährden möchte. 

Fazit: Der synthetische Rasen ist von der Qualität richtig klasse und bietet die Möglichkeit, halbwegs sinnvoll Indoor zu trainieren. Allerdings benötigt man relativ viel Platz und muss tief in die Tasche greifen, denn ein Schnäppchen ist die Putting-Matte von Private Greens & FiberGrass sicherlich nicht. 

Verarbeitung:
Design:
Laufruhe:
Gewicht & Abmessung:
Funktionalität:
Preis-Leistung:

Die besten Trainingstipps in der Übersicht. Equipment-Tests und Kaufberatung von der Golf.de-Redaktion.

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