Bild Information: Golf Skate Caddy getestet von Golf.de

Golf Skate Caddy: Auch nicht teurer als ein Elektro-Trolley

Getestet von Golf.de
 

Auf den ersten Blick sieht der Golf Skate Caddy durchaus merkwürdig aus, tatsächlich macht das motorisierte Skateboard für den Golfplatz aber tierisch Spaß. Zumindest, wenn man einmal die Angst abgelegt hat und einige Minuten auf dem Gefährt zugebracht hat. Golf.de hat das Board im Golf Club Eschenried getestet.

Das sagt der Hersteller:

Der Golf Skate Caddy ist ein elektrisches Golf-Skateboard, womit man stehend über den Golfplatz surft. Er wurde in Australien von Matt und Daniel Quinn in Zusammenarbeit mit ihrem Vater Tom entwickelt. Sie starteten mit Surfboards und begannen im Jahr 2006 mit der Entwicklung eines elektrischen Longboards und sammelten im Laufe der Zeit sehr viele Erfahrungen.

Der Golf Skate Caddy wurde im Januar 2014 auf der PGA Golf Show in Orlando offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt. Seitdem sind Golfclubs auf der ganzen Welt begeistert von diesem revolutionären Produkt. Der Golf Skate Caddy ist mit vielen Optionen ausgestattet, welche jedes Golferherz höher schlagen lässt.

Infos:

  • Geeignet ab 16 Jahren
  • Maximalgewicht Fahrer: 130 kg plus Golftasche
  • Gewicht GSC: 35 kg ohne Batterie
  • Maximalgeschwindigkeit: 20 km/h
  • Akkulaufzeit: 5 bis 6 Stunden
  • Akkuladezeit: unter 3 Stunden
  • Platzschonende 10''-Gummireifen
  • Witterungsbeständig
  • viel Zubehör

Golf.de empfiehlt:

Zugegeben, etwas wackelig fühlten wir uns zu Beginn des Tests im Golf Club Eschenried schon und stellten uns dementsprechend ungeschickt an. Aber das Gefühl verging recht bald. Mit jedem Meter auf dem Golf Skate Caddy wurden wir mutiger und sicherer. Schnell schalteten wir in den dritten und vierten Gang hoch und nutzten die Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h voll aus. Natürlich hilft es, schon einmal auf einem Skate- oder Snowboard gestanden zu haben - Fußstellung sowie Steuerung über Gewichtsverlagerung sind identisch.

Aber auch Ungeübte lernen die Steuerung problemlos. Freiwillige Testfahrer waren bei unserem Test schnell gefunden. Kein Wunder. Der Golf Skate Caddy ist der Hingucker auf jedem Platz. Selbst ältere Semester schreckten nicht davor zurück, sich auf das wackelige Gefährt zu stellen. Und waren danach nur schwer vom Board zu trennen. Angst vor Verletzungen muss man nicht haben. Dank der geringen Bretthöhe steigt man bei Problemen einfach ab. Dass der Golf Skate Caddy bei extremer Schrägfahrt umkippen könnte, schließen wir nicht aus, im normalen Betrieb auf deutschen Golfplätzen und einem verantwortungsbewussten Umgang ist dieses Kunststück aber nahezu unmöglich.

Gut gefallen hat uns auch die einfache Montage des motorisierten Skateboards aus Down Under. Mit wenigen Handgriffen ist das Board einsatzbereit und ist mit umgeklappter Rückbank auch in einem Kompaktwagen unterzubringen. Sein Gewicht von guten 30 Kilogramm (inklusive Batterie) ist natürlich nicht für Jedermann zu stemmen, mit der richtigen Technik braucht es aber nicht viel Kraft, um den Golf Skate Caddy in den Kofferraum zu heben.

Die Verbindungskabel von der Batterie zu den Empfangseinheiten (Lichter, Antrieb, etc.) sind sicher im Gehäuse versteckt und versorgen den Bordcomputer mit allen nötigen Informationen. Über ihn ist deutlich ersichtlich, wie viel Saft noch im Akku steckt - unsere Runde hat er mit vier von sechs Balken überstanden - und wie schnell man unterwegs ist. Ein pfiffiges Detail, wenn Sie in der Nähe ihres Heimatclubs wohnen: Mit dem Gefährt dürfen Sie - einen Mofa Führerschein vorausgesetzt - sogar im öffentlichen Straßenverkehr fahren.

Mit einem Preis von knapp 4.000 Euro reißt der Golf Skate Caddy natürlich schon ein Loch in die Reisekasse, auf der anderen Seite ist er aber "auch nicht teurer als ein JuCad", wie ein Zaungast in Eschenried unbeeindruckt von sich gibt. Und so ein motorisiertes Skateboard ist schon ein anderer Hingucker und macht auf der Runde auch um einiges mehr Spaß. Im Turnier ist er dagegen, genauso wie ein Cart, ohne Sondergenehmigung nicht zugelassen. Aber für Privatpersonen haben die Erfinder den Golf Skate Caddy auch gar nicht auf den Markt gebracht. Und als mögliche Alternative zum bekannten Golfcart könnte man sich den ein oder anderen schon in den Garagen der deutschen Golfclubs vorstellen.

Fazit:

Spaß macht er auf jeden Fall, der Golf Skate Caddy. Ob er tatsächlich einmal die klassischen Golfcarts ersetzen wird, wagen wir zu bezweifeln. Das ein oder andere Board zum "Surfen" über die Plätze in Deutschland können wir uns aber gut vorstellen. Immerhin gibt es auch Segways, die auf Golfplätzen zum Einsatz kommen. Und deren Bedienung ist deutlich anspruchsvoller als beim Golf Skate Caddy.

Verarbeitung

Design

Handling

Zusatzfunktionen

Spaßfaktor

Übereinstimmung mit Herstellerangaben

Preis/Leistung

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