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Die Oberklasse von PowaKaddy

Elektro-Trolley
 

Der Freeway 7 von PowaKaddy will mit der Vielzahl an Informationen punkten, doch die Features sind nicht konsequent zu Ende gedacht und entlocken nur ein nettes Lächeln als ein breites Grinsen. Die grundlegenden Funktionen beherrscht der FW7 allerdings absolut zufriedenstellend, übrigens wie auch seine kleinen und günstigen Brüder.

Das sagt der Hersteller:

Schon auf den ersten Blick zeigen sich die Veränderungen im Design. Jünger, schlanker, sportlicher und trotzdem unverkennbar ein PowaKaddy geblieben. Mit allem, was die britische Traditionsmarke über 30 Jahre hinweg zum meistverkauften E-Trolley der Welt werden ließ.

Nicht nur der neue Rahmen sticht ins Auge, sondern auch die zahlreichen Innovationen und technischen Details begeistern. Selbstverständlich lässt sich auch das neue Design dank des patentierten Faltsystems mit nur drei Handgriffen kompakt zusammenlegen.

Infos:

  • Passt dank klappbarem Griffteil selbst mit Cart-Bag in die Caddie-Box
  • 2 Jahre Vollgarantie plus 3 Jahre pro rata Rabattstaffelung
  • seit 2018: 5 Jahre Vollgarantie
  • ADF - Automatische Distanzfunktion in 5-Meter-Abstufung
  • Plug'n'Play Batterie-System
  • Competition-Modus: Schaltet im Turnier sämtliche relevanten Zusatzfunktionen aus
  • Distanzmessung: Messen Sie komfortabel die zurückgelegte Strecke auf dem Golfplatz
  • LED-Anzeige
  • Justierbarer Geradeauslauf
  • Integrierter USB-Ladeport
  • Gefaltet: 370 (H) x 840 (W) x 575 mm (Radstand)
  • Offen: 940 (H) x 1225 (W) x 575 mm (Radstand)
  • Gewicht: ca. 11 kg (inkl. Lithium-Akku)
  • Höchstgeschwindigkeit: 12-14 km/h

Golf.de empfiehlt:

Wenn wir den Freeway 7 von PowaKaddy in wenigen Worten zusammenfassen müssten, hieße das Fazit wohl: Informationen in Hülle und Fülle. Denn die Schaltzentrale der Oberklasse des neuen Trios erinnert an das Armaturenbrett eines modernen Sportwagens. Zahlen, soweit das Auge reicht, blinkende Lichter wie beim Raumschiff Enterprise und Zusatzfunktionen, die selbst ein promovierter Mathematikprofessor nicht mal eben so im Stehgreif verarbeiten kann. PowaKaddy hat in den FW 7 offensichtlich sämtliche Informationen integriert, die den Entwicklern in den Sinn kamen.

Besonders sinnvoll erscheint auf den ersten Blick die integrierte Uhr, die nicht nur bei der Einschätzung der Spielgeschwindigkeit hilft, sondern auch bei der Suche nach einem verlorenen Ball einen guten Indikator darüber gibt, wie viel Zeit noch bleibt. Fünf Minuten sind manchmal länger, als man glaubt. Allerdings legt sich die erste Euphorie, wenn man erkennt, dass der Timer startet, sobald die Batterie angeschlossen wird und nicht manuell gestartet oder pausiert werden kann. Es ist also Hirnschmalz gefordert, um aus der Anzeige einen wirklichen Vorteil zu ziehen.

Ähnlich verhält es sich mit der Anzeige der zurückgelegten Distanz. Diese gibt aber nicht etwa die Meter an, die Sie auf der Runde gelaufen sind, sondern wie weit Sie insgesamt (!) mit dem Trolley bereits unterwegs waren. Diese Anzeige lässt sich unverständlicherweise nicht zurücksetzen. Ein interner Speicher –wie beim Auto – mit zwei Angaben (Gesamt- und Tagesstrecke) hätte uns ein breites Grinsen aufs Gesicht gezaubert. So bleibt es beim höflichen Lächeln für die nette Idee.

Und auch die theoretische Funktion der Drive-Längenmessung wirkt ein wenig nach "Was könnten wir denn noch in den Trolley einbauen?". Um eine verlässliche Messung zu gewährleisten, müssten Sie auf einer geraden Linie vom Abschlag zum Ball gehen. Auf wie vielen Plätzen ist das tatsächlich möglich? Einmal eher eine Idee, die auf den ersten Blick nett erscheint, aber mit Lücken durchdacht wurde.

Besonders gefährlich ist diese Funktion in Hinblick auf eine mögliche Disqualifikation während eines Wettspiels. Mit der Messfunktion verstößt der FW7 gegen Regel 14-3 (Künstliche Hilfsmittel) und kann zum Ausscheiden führen. Aber PowaKaddy hat mitgedacht und den "Competition Mode" integriert, der die Entfernungsmessung deaktiviert. Allerdings wird damit auch eine der Hauptfunktionen des Caddys deaktiviert: ADF, um den Trolley vorausschicken zu können.

Und auch die farbige Anzeige der Restkapazität des Akkus ist nicht konsequent zu Ende gedacht. Zwar zeigen Balken, ähnliche wie beim Handy, die verbliebene Ladung an, einen genauen Wert – etwa in Prozent – haben wir dennoch vermisst. So bleibt es ein munteres Farbenratespiel und die Ungewissheit, wie lange der letzte Balken denn nun noch halten wird.

Der FW7 bleibt am Ende des Tages als informationsüberladenes Oberklasse-Gerät im Gedächtnis, das seinen Dienst - die Tasche von A nach B zu transportieren - zwar zuverlässig erledigt, auf dem Weg den Besitzer aber mit allerlei Daten mehr verwirrt als unterstützt und vom eigentlichen Ziel, dem Golf spielen, ablenkt. Allerdings bleibt es auch das einzige Modell der neuen Freeway-Reihe mit der Möglichkeit des EBS (Elektronisches Bremssystem), das bei der Fahrt bergab selbstständig die Geschwindigkeit drosselt.

Natürlich überzeugt auch der FW7, wie seine beiden Brüder, mit einer soliden Verarbeitung. Nichts klappert, nichts wackelt. Die Rückübernahme der ehemaligen Gründer von PowaKaddy hat sich mit der Besinnung auf alte Werte in der neuen Modellreihe voll ausgezahlt. Dank dem patentierten Zwei-Punkt-Faltsystem gehen Auf- und Abbau des Elektro-Trolleys spielerisch von der Hand. Einziges Manko bleibt neben dem extrem empfindlichen Bedienrad das Entfernen des Lithium-Ionen-Akkus, das etwas Fingerfertigkeit und Übung verlangt.

 

Verarbeitung

Handling

Zusatzfunktionen

Batterie-Kapazität

Übereinstimmung mit den Herstellerangaben

Preis/Leistung

Anhänge

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