Bild Information: Titleist Golfbälle Pro V1 und Pro V1x (Photo by Acushnet)

Acushnet hat die meisten Patente

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Major-Sieg von Tiger Woods veranlasst zur Analyse der Patentlandschaft.

Für Golfer sind vor allem Innovationen im Schlägerdesign ein wichtiger Faktor für die Verbesserung ihres Spiels. Tiger Woods selbst räumte den Beitrag seines Taylor Made M5 460 Drivers zu seinem Sieg ein (Patent #US10183202 B1). Mit diesem holte er schließlich 14 Jahre nach seinem letzten Triumph in Augusta und elf Jahre seit seinem letzten Major-Titel (US Open 2008) wieder einen großen Sieg.

Wie Woods während seiner Pressekonferenz, ausgestrahlt von Golf Channel, sagte, war sein Taylor Made Driver während des gesamten Turniers sehr zuverlässig: "Es war das Beste, was ich mit einem Driver seit Jahren gefühlt habe. Ich war in der Lage, den Golfball in dieser Woche in beide Richtungen optimal zu treffen. Ich konnte beide Enden des Spektrums treffen, niedrige Cuts und hohe Draws." Woods' Scotty Cameron Newport 2 GSS Putter (Patent #USD661754S1) trug ebenfalls zum Erfolg beim Masters bei.

Davon inspiriert, hat der Softweareanbieter für IP-Management Anaqua die Patentlandschaft im Golfsport analysiert. Laut einer Analyse von Anaquas AcclaimIP Software zu Patenten im Golfsport gab es im Laufe von 22 Jahren über 7.100 aktive Golfpatente (3.828 laufende Patentanmeldungen und 3.275 aktive Patente). Die Analyse zeige, dass Patentanmelder im Golfsektor eine relativ hohe Erfolgsrate haben: Sie kommen auf eine Zulassungsquote von 86 Prozent, verglichen mit dem globalen Durchschnitt für alle 41 Millionen aktiven Anmeldungen in der Datenbank von nur 62 Prozent.

Das bedeute jedoch nicht, dass es für die Hersteller leicht war, ihre Patente vom amerikanischen Patentamt USPTO genehmigen zu lassen - die durchschnittliche Anzahl der Patentbescheide bei Golfpatenten soll 7,4 betragen, während der globale Durchschnitt für Patente nur bei 1,3 Bescheiden liege. 

Die Analyse identifiziert auch die 25 innovativsten Unternehmen im Golfsport in den vergangenen fünf Jahren. Acushnet ist mit insgesamt 258 aktiven Patenten führend bei Golf-Innovationen und Patentanmeldungen. Das Unternehmen ist vor allem für seine Titleist Golfbälle bekannt, daher ist es vielleicht keine Überraschung, dass Acushnet doppelt so viel Golfball-Patente angemeldet hat wie sein größter Konkurrent. Nach Acushnet folgen Karsten MFG (187 Patente und 187 Anträge), Sumitomo Rubber (155 Patente und 29 Anmeldungen), Callaway (135 Patente und 10 Anträge), Nike (111 Patente und 15 Anmeldungen) und TaylorMade (105 Patente und 24 Anmeldungen).

(Von Matt Troyer, Leiter für Patentanalysen bei Anaqua)

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