Bild Information: Callaway Big Bertha Eisen und Big Bertha Hybriden (Photo by Callaway Golf)

Die Legende geht weiter

Callaway Big Bertha
 

Callaway stellt neue Generation Big Bertha Eisen und Hybriden vor.

Es gibt diese paar Namen, die untrennbar mit speziellen Herstellern verbunden sind - als Equipment Nerd sowieso, aber auch für passionierte Golfer. Vokeys (Vokey Design Wedges) werden auf immer und ewig mit Titleist in Verbindung gebracht, genauso wie Scottys (Scotty Cameron Putter) oder der Pro V1. Die Burner waren so eine ikonische Serie von TaylorMade; egal, ob Driver Fairwayhölzer oder Eisen. Und Cleveland Golf hat mit der Launcher-Linie und 558-Wedges ähnliche Markennamen geprägt. Bei Callaway sind es die Big Berthas, die Kultstatus genießen und immer wieder neu aufgelegt werden. Und sei es nur, um die Nachfrage der Fangemeinde zu befriedigen.

In den Big Bertha-Serien hat Callaway die Grenzen der Innovation stets weiter verschoben, um noch mehr Länge zu erzeugen. Und auch die neueste Generation an Callaway Big Bertha Eisen und Hybriden soll da keine Ausnahme bilden. Der neu geschaffene Suspended Energy Core soll nicht nur extreme Weiten, sondern auch ein weiches Gefühl und einen angenehmen Klang im Treffmoment bieten.

Die wichtigsten Fakten zu den Callaway Big Bertha Eisen und Hybriden

  1. In Watte verpacktes Schwergewicht

Der Suspended Energy Core soll den Big Betha Eisen den entscheidenden Vorteil bringen. Die Kombination aus extrem dichten Wolfram, einem dämpfenden Elastomermantel (Kunststoff) sowie dem aus den Rogue Eisen bekannten Urethan Microsphere soll zu einem einfachen Abflug, großer und konstanter Weite sowie einen satten Klang und Gefühl verhelfen. Das schwere Wolframgewicht knapp oberhalb der Sohle positioniert den Schwerpunkt tief und weit entfernt von der Schlagfläche für einen hohen und tragenden Ballflug, während Elastomermantel und Microsphere für Ballgeschwindigkeit und Feedback im Treffmoment sorgen sollen.

  1. Rundum auf Länge getrimmt

Das in den Game Improvement Eisen von Callaway verbaute 360 Face Cup - erstmals kam dieses in den Big Bertha Eisen 2014 zum Einsatz - verwendet einen flexiblen Rahmen um den Rand der Schlagfläche, der im Treffmoment erhöhte Ballgeschwindigkeiten erzeugen soll. Durch die Kombination mit dem Suspended Energy Core sei man zusätzlich in der Lage gewesen, die Randbereiche des Face Cup noch dünner zu gestalten, um noch höhere Geschwindigkeiten und damit größere Weiten - im Vergleich zu den Big Bertha OS Eisen - zu erzeugen.

Spezifikationen Callaway Big Bertha Eisen und Hybriden

  • für Damen und Herren
  • für Links- und Rechtshänder
  • Hybriden in Lofts von 18 (3H) bis 33 Grad (8H)
  • Eisen in Lofts von 20 (#4) bis 43 Grad (Pitching Wedge) sowie 48 (Gap Wedge) und 54 Grad (Sand Wedge)
  • Standard-Schäfte (Hybriden): Recoil ESx, Recoil ZT9 (Graphit)
  • Flex: Damen (L) bis Stiff (S)
  • Standard-Schäfte (Eisen): Recoil ESx, Recoil ZT9 (Graphit) sowie KBS Max (Stahl)
  • Flex: Damen (L) bis Stiff (S)
  • Preis (UVP): 299 Euro (Hybriden) sowie 1.299 Euro (7 Eisen mit Stahlschaft), bzw. 1.399 Euro (7 Eisen mit Graphitschaft)
  • erhältlich ab März 2019

Erster Eindruck der Callaway Big Bertha Eisen und Hybriden

Wer ein sportlich schlankes Eisen sucht, ist auch bei der neuen Generation an Big Bertha Eisen an der falschen Adresse. Zwar ist es den Designern gelungen, den überdimensionierten Schlägerkopf mit dem mattgrauen Smoke PVD Finish teilweise zu kaschieren, das starke Offset sowie die breite Sohle und Top Line sind allerdings nicht von der Hand zu weisen. Daran werden sich allerdings in erster Linie nur Golfästheten und bessere Spieler stören, die wert auf eine schlanke Optik und das Gefühl von maximaler Kontrolle über Schläger und Ballflug legen; und dafür wurden die Big Bertha Eisen nicht geschaffen.

Die Big Berthas wurden schon immer für den Hobbygolfer mit höherem Handicap und niedrigeren Schwunggeschwindigkeiten konzipiert, um ihm (oder ihr) möglichst schnell Erfolgserlebnisse zu bescheren. Deshalb werden die BB Hybriden auch bis hinab zum 8H mit 33 Grad Loft angeboten, um sämtlichen Wünschen der Handicap 24 und aufwärts Spieler gerecht werden zu können.

Wobei wir auch schon beim größten Kritikpunkt sind. Callaway treibt das Stärken der Lofts weiter auf die Spitze; 30 Grad im Eisen 7 und 20 im Eisen 4 treiben jedem Traditionalisten Tränen in die Augen. Und auch wenn die verbauten Technologien für einen hohen Ballflug sorgen mögen, wird der Backspin - und damit die Kontrolle über die Schläge ins Grün - unter den geringen Lofts leiden müssen. Wer allerdings ohnehin Probleme damit hat, den Ball auf dem Grün zum Halten zu bekommen und etwas mehr Roll in seine Kalkulation aufnehmen kann, findet in den Big Bertha Eisen und Hybriden einen - mit knapp 1.400 Euro für 7 Eisen leider kostspieligen - Helfer, der das eigene Spiel nur unterstützen kann.

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