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Supersportler mit Idealgewicht

Ping i210 Eisen
 

Mit den i210 will Ping die Taschen der letzten Vertragsspieler ausmisten.

Die Überzeugung, dass sich geschmiedete Eisen (forged) weicher anfühlen als gegossene (cast) ist so alt wie die Herstellungstechnik selbst; gleichzeitig aber auch das Vorurteil, dass gegossene Eisen nur etwas für höhere Handicaps sind. Mag das über lange Zeit auch tatsächlich der Fall gewesen sein, haben neue Materialien und Technologien beide Mythen längst ad acta gelegt.

Das beste Beispiel liefert immer wieder PING. Der Hersteller mit Sitz in Phoenix, Arizona, hat in seiner Historie nur ein Handvoll geschmiedeter Eisensätze auf den Markt gebracht, die Erfolge von Ping und dessen Vertragsspielern sind dagegen beachtlich. Fragen Sie nur einmal die Major Champions Bubba Watson, Louis Oosthuizen oder Angel Cabrera. Sie alle gewannen ihre Titel mit gegossenen Eisen.

Auch die neuesten Eisen von Ping sind nicht geschmiedet und sind dennoch bereits jetzt in den Taschen einiger Spieler auf der PGA und European Tour zu finden. Die i210 sind, wenig überraschend, die Nachfolger der i200 und sollen klare Linien und ein Höchstmaß an Kontrolle über Richtung und Länge mit genügend Spielkomfort kombinieren, um nicht jeden kleinste Fehler sofort zu bestrafen.

Die wichtigsten Fakten zu den Ping i210 Eisen

  1. Keine runde Sache

Bei den i210 wurde auch jeden unnötigen Schnörkel verzichtet. Im Vergleich zu den Vorgängern soll das Design mit seinen harten Kanten gerade in der Ansprechposition maximale Kontrolle repräsentieren. Sei es, um den perfekten Spot im Grün anzuspielen, hoch über den Bunker zu schlagen oder den Ball um ein Hindernis herum zu zirkeln. Die optischen Veränderungen seien vor allem auf Wunsch der besten Spieler der Welt entstanden und sollen den Fokus auf das Wichtigste im Golf lenken: den nächsten Schlag.

  1. Ein Blick hinter die Kulissen

Das Geheimnis für die Verbesserungen und die große Akzeptanz bei den besten Spielern der Welt liege in dem verbesserten Insert hinter der Schlagfläche. Es soll nicht nur deutlich softer sein - und damit den butterweichen Kontakt im Treffmoment erzeugen, das man sonst nur von geschmiedeten Schlägern kennt - sondern wurde auch um ein Drittel vergrößert. So habe es mehr Kontakt mit der Schlagfläche und soll zu höheren Ballgeschwindigkeiten führen.

  1. Stufenloser Übergang zu den Wedges

Ein progressive Designs ist längst keine Seltenheit mehr und in den meisten Eisensätzen Gang und Gäbe. Bei den mittleren und langen Eisen geht es vermehrt um Spielkomfort und Fehlertoleranz. Je kürzer das Eisen, desto mehr Wert wurde dagegen auf Kontrolle und Gefühl gelegt. Ping geht mit den i210 aber noch einen Schritt weiter. Die Abstände der einzelnen Grooves beim Pitching Wedge und Gap Wedge (UW) sind enger als bei den restlichen Eisen. So sollen Sie einen fließenden Übergang zu den restlichen Wedges darstellen und von den Spin-Werten deutlich näher an den Glide 2.0 Wedges von Ping liegen.

  1. Flieger, ade. Wir werden Dich nicht vermissen

Einer der meist gefürchteten Effekte beim Schlag aus dem Rough will Ping auch bei den i210 in den Griff bekommen haben. Das Hydropearl 2.0 Chrom-Finish soll Wasser und Feuchtigkeit einfach abperlen lassen und damit aus allen Lagen gleichmäßigere Spineigenschaften gewähren. Damit soll auch die Wahrscheinlichkeit auf die gefürchteten Flyer aus dem Rough deutlich geringer sein.

Spezifikationen Ping i210 Eisen

  • nur für Herren
  • für Links- und Rechtshänder
  • erhältlich vom Eisen 3 bis Gap Wedge (UW)
  • in zehn unterschiedlichen Farbcodes (Liewinkel)
  • Standard-Stahlschaft: True Temper Dynamic Gold 120
  • weitere Schäfte (Graphit sowie Stahl) ohne Aufpreis als Option
  • Preis pro Eisen (UVP): 150 Euro (Stahlschaft), 162 Euro (Graphit)

Erster Eindruck zu den Ping i210 Eisen

Wenn die i200 Supersportler waren, sind die i210 Supersportler kurz vor dem Wettkampf. Das letzte unnötige Gramm Fett haben sie sich abtrainiert und jeder einzelne Muskel ist wohl definiert und gut zu erkennen. Optisch erinnern sie damit an die, noch heute bei den Tourspielern beliebten, Serien S55 oder S56. Und genau diese sollen sie wohl auch endgültig aus den Taschen von Bubba Watson und Co. verdrängen.

Sie bringen eigentlich alles mit, um genau das zu schaffen. Klare Linien sowie Längen, Richtungs- und Spin-Kontrolle sowie ein butterweiches Gefühl. Wo sich die i200 noch bei vielen Spielern auf den weltweiten Touren ab den mittleren Eisen die Zähne ausgebissen haben, könnten die i210 Erfolg haben: die besten Spieler der Welt überzeugen.

Ob sich dies auch auf den Ottonormalgolfer übertragen lässt, bleibt abzuwarten. Aber die Zielgruppe der i-Serien von Ping war ohnehin stets recht spitz. Die G-Serien deckten den Breitensportler bestens ab. Wer sich jedoch mit der groben Optik nicht anfreunden kann, auf Spielkomfort aber nicht verzichten möchte, ist bei den i500 wohl besser aufgehoben. Für die wenigen Auserwählten, die dann noch übrig bleiben, könnten die i210 genau die richtigen Eisen sein.

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