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Ping i500: Heiße Eisen

Ping i500 Eisen
 

Mit den i500 setzt Ping erstmals wieder auf geschmiedete Eisen.

Zum ersten Mal seit 5 Jahren setzt PING wieder auf geschmiedete Eisen; zumindest zum Teil. Denn bei den i500 wird eine geschmiedete Schlagfläche im Plasmaschweißverfahren auf den gegossenen Grundkörper gesetzt. Ping war schon immer überzeugt davon und hat auch des Öfteren hervorgehoben, dass sie erst dann geschmiedete Schläger auf den Markt bringen wollen, wenn das Unternehmen signifikante Verbesserungen gegenüber der gegossenen Variante sehen. Das scheint bei den Ping i500 Eisen der Fall zu sein.

Zwischen 1967 und 2011 hatte Ping gänzlich darauf verzichtet, geschmiedete Eisen im Programm zu haben und feierte sowohl mit den Anser-Eisen (2011) sowie deren Nachfolgern (2013) nur bedingten Erfolg. Weder bei den Amateuren noch auf dem Profizirkus. Dort vertrauen Spieler wie Bubba Watson und Co. auch weiterhin auf die altbekannten, gegossenen S55.

Daran wird sich wohl auch mit den i500 Eisen nichts ändern. Denn obwohl geschmiedet, sollen sie keinen Ersatz für iBlade, i200 oder gar S55 sein, sondern sind vielmehr als Ergänzung zu verstehen, die bei den besten Spielern der Welt die langen Eisen ersetzen, für den sportlich ambitionierten Amateur dagegen eine interessante Alternative darstellen könnten.

Die wichtigsten Fakten zu den Ping i500 Eisen

  1. Kleiner Kopf, große Weiten

Das von der Tour inspirierte Design mit seinen schärferen Linien und härteren Kanten soll die Eisen der i500 Eisen deutlich sportlicher wirken lassen, aber gleichzeitig den Ingenieuren genügend Raum bieten, um Spielkomfort und Schlaglängen zu erhöhen. Die Technologien kamen bereits in den G700-Modellen zum Einsatz, wurden aber für in einen deutlich kompakteren Schlägerkopf gezwängt.

  1. Ein Eisensatz voller Hölzer

Der hohle Schlägerkopf mit der aufgeschweißten Schlagfläche macht die Eisen fast schon holzähnlich. Durch den Hohlraum kann sich die dünne Schlagfläche allerdings im Treffmoment freier mitschwingen und soll damit eine bessere Energieübertragung und höhere Ballgeschwindigkeiten ermöglichen. Im Vergleich zu den i210 Eisen sollen die i500 im Schnitt etwa acht Meter mehr Länge erzeugen, was etwa einem Eisen weniger ins Grün gleichkommt.

  1. Starke Lofts müssen nicht schlecht sein

Dem Trend geringerer Lofts folgt Ping mit den i500 zwar, will aber aufgrund der besonderen Konstruktion die Nachteile nahezu ausgeglichen haben. Durch die höhere Flexibilität der Schlagfläche soll der Ball trotz der starken Lofts den gleichen, hohen Ballflug erreichen, den Sie mit anderen Eisen und traditionellen Lofts erzeugt hätten.

Spezifikationen Ping i500 Eisen

  • nur für Herren
  • für Links- und Rechtshänder
  • erhältlich in den Eisen 3 bis Pitching Wedge sowie UW (Gap Wedge)
  • Standardschaft: True Temper Dynamic Gold 105 (Stahlschaft)
  • weitere Schäfte (Graphit sowie Stahl) ohne Aufpreis erhältlich
  • Flex von Soft Regular (SR) bis Extra Stiff (XS)
  • Preis pro Schläger: 185 Euro (Stahlschaft), bzw. 199 Euro (Graphit)

Erster Eindruck zu den Ping i500 Eisen

Eisen, die von ihrer Konstruktion näher an Hybriden und Fairwayhölzern als an ihren eigenen Artgenossen liegen, sind in den vergangenen Monaten wie Pilze aus dem Boden geschossen. Man denke nur an P790 (TaylorMade), T-MB und AP3 (Titleist) oder MP-18 MMC Fli-Hi (Mizuno), um ein paar zu nennen. Und jetzt eben auch die i500 von Ping. Sie alle haben die Erleichterung des Spiels im Sinn, um Golfern größere Weiten und eine höhere Fehlerverzeihung zu bieten. Verpackt in einem kompakten Äußeren, damit man nicht schon auf große Entfernung als "Hacker" identifiziert wird.

Ping hat den Vorteil, seit Jahren in puncto Fehlerverzeihung auf dem Markt unerreicht zu sein; sei es beim Driver, den Fairwayhölzern oder eben den Eisen. Von daher sind wir vorsichtig optimistisch gespannt, wie es den Ingenieuren gelungen ist, die spielerleichternden Technologien der durchaus klobigen G700-Modelle in ein so enges Korsett zu zwängen. Denn optisch wirken die i500 wie Blades, die man eher in den Händen der besten Spieler der Welt erwarten würde. Sollte es Ping tatsächlich gelungen sein, den Spielkomfort in dieser puristischen Optik zu verpacken, könnte man wohl tatsächlich von einer außergewöhnlichen Kombination sprechen.

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