Bild Information: Titleist Velocity Golfbälle in Weiß, Orange und Ping (Photo by Titleist)

Zurückhaltung sieht anders aus

Titleist Velocity
 

Titleist bietet seinen neuen Hochgeschwindigkeits-Golfball in vier Farben an.


2018 stellt Titleist die vierte Generation des Hochgeschwindigkeits-Golfballs aus dem Ball Plant II in Acushnet vor. Wenig überraschend, dreht sich auch beim neuen Velocity alles um maximale Längen. Gerade vom Tee wollen die Entwickler noch einmal ein paar Extrameter herausgeholt haben.

"Beim Velocity dreht sich alles, was wir tun, um Länge", sagt Michael Mahoney, Vizepräsident Titleist Golfball-Marketing. "Als wir mit der Arbeit für das Modell 2018 begannen, haben wir mit Velocity-Spielern gesprochen, und sie haben uns gesagt, sie wollten noch mehr Länge, vor allem vom Abschlag."

Mit einem verbesserten Kern und einer noch schnelleren Schale glaubt die Forschungs- und Entwicklungsabteilung, eine Möglichkeit gefunden zu haben, das hochgesteckte Ziel zu erreichen.

Die wichtigsten Fakten zum Titleist Velocity

  1. Lang ist nicht gleich lang

Einen Golfball so zu gestalten, dass er möglichst weit vom Spieler entfernt zur Ruhe kommt, ist keine große Kunst. Die Herausforderung liegt in der sogenannten spielbaren Länge. Grüns werden nicht selten von Bunkern und Wasserhindernissen beschützt. Da hilft es nicht, wenn der Golfball nach dem Schlag mit einem mittleren oder kurzen Eisen noch 20 Meter ausrollt und das Grün durchquert.

Spielbare Länge will Titleist beim Velocity durch eine extrem hohe Flugkurve erreichen, die den Ball in einem steilen Winkel hinabfallen lässt. So sollen auch gut versteckte Fahnenpositionen mit dem neuen Ball problemlos anzuspielen sein.

  1. High-Speed-Kern und schnelle Schale

Der weiche LSX-Kern des Velocity wurde im Vergleich zu seinem Vorgänger aus 2016 noch einmal vergrößert, sodass der Ball eine höhere Anfangsgeschwindigkeit mit wenig Spin und einem späten Scheitelpunkt bei den vollen Schlägen erzeugen soll.

Die Außenschale (NaZ+) wurde fester und damit effizienter in der Energieübertragung auf den Kern. Auch das sphärisch angeordnete 328-Tetraeder-Dimple-Design soll zu einer Verbesserung der Carry-Längen beitragen.

  1. Weiß ist nicht gleich Weiß

Neben dem Standardweiß wird der Velocity auch in einem besonders gut sichtbaren VISI-Weiß erhältlich sein. Zudem gibt es den Velocity noch einem auffälligen Orange-Ton.

  1. Pinke Sonderedition im Sommer

Ab Mai bietet Titleist zum ersten Mal in der Firmengeschichte einen pinken Golfball an. In einer speziellen Aktion wird der Velocity im Sommer in einem grellen Pink erhältlich sein.

"Wir sehen bei Golfern in zunehmendem Maße eine Präferenz für Produkte, mit denen sie sich wirklich identifizieren, und die Farbe spielt dabei eine große Rolle", sagt Michael Fish, Produktmanager für Titleist Golfbälle. "Wir sind zuversichtlich, dass die neuen Farboptionen zusammen mit der verbesserten Leistung von Velocity diesen Golfern zu einem noch besseren Erlebnis auf dem Platz verhelfen werden."

Titleist Velocity Spezifikationen

  • 2-Piece-Konstruktion mit High-Speed-LSX-Kern
  • feste, schnelle NaZ+-Schale
  • sphärisch angeordnetes 328-Tetraeder-Dimple-Design
  • in den Farben Weiß, VISI-Weiß, Velocity Orange sowie Velocity Pink (ab Mai 2018)
  • Preis (UVP pro Dutzend): 35 Euro

Erster Eindruck zum Titleist Velocity Golfball

Bei diesen Bällen war, ist und wird der Name immer Programm sein. Der Titleist Velocity (engl. Geschwindigkeit) erzeugt extreme Ballgeschwindigkeiten. Nicht für Schnellschwinger wie Justin Thomas, die beim Pro V1 durchaus besser aufgehoben sind. Aber der Durchschnittsgolfer, der nur am Wochenende Mal auf den Platz kommt und dann nicht 20 Meter hinter den jungen Hüpfern liegen will, die deutlich fitter und beweglicher sind, ist beim Velocity bestens aufgehoben.

Es gibt keinen anderen Ball, der im Programm von Titleist so auf Geschwindigkeit und maximale Carry-Längen ausgelegt ist. Vom großen Kern über die feste Schale bis hin zur Aerodynamik geht es darum, den Ball möglichst weit durch die Luft fliegen zu lassen. Dass man dafür ein paar Abstriche rund ums Grün in Kauf nehmen muss, steht außer Frage. Aber wie sich der Ball anfühlt, müssen Sie den jungen Hüpfern ja nicht auf die Nase binden. Dass Sie längentechnisch auch weiterhin mit ihnen mithalten können, sehen sie auch ohne einen Kommentar von Ihnen.

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite Gefühl ums Grün ist Ihnen wichtig? Dann doch lieber der Titleist Tour Soft Grundwissen mit Golf.de: Warum hat ein Golfball überhaupt Dimples?

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