Bild Information: Callaway Rogue Driver mit Jailbreak-Technologie (Photo by Callaway Golf)

Der Driver nach dem Superstar

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Nach dem Erfolgsmodell Epic stellt Callaway die Hölzerserie Rogue vor.

Im vergangenen Jahr schrieb Callaway mit dem Epic Driver eine wahre Erfolgsgeschichte. Das markant grün gestaltete und schier omnipräsente Holz fand vor Jahresfrist unerwartet schnell den Weg in die Taschen der oft so materialtreuen Vertragspros und wurde zum bestverkauften Driver in den USA. Die neu eingeführte Jailbreak-Technologie, bei der zwei horizontale Verbindungsstreben zwischen Krone und Sohle zu einer Versteifung des Schlägerkopfs führt, funktionierte für unterschiedlichste Golfertypen und war maßgeblich für den Erfolg des Drivers verantwortlich.

Callaway setzt auch ein Jahr später wieder auf diese Technik und hat sie in der aktuellen Rogue-Familie erstmals auch in die Fairwayhölzer verbaut. Genau wie sein Vorgänger, ist auch die Rogue-Familie in Grün gehalten, diesmal allerdings etwas dunkler und dezenter. Und natürlich haben die Callaway-Ingenieure ein Jahr lang getüftelt und entwickelt und zusätzliche hilfreiche Features verbaut.

Die wichtigsten Fakten zum Callaway Rogue Driver

1.      Weiterentwickelte "Jailbreak-Technologie" und neue Schlagflächenstruktur

Rogue setzt mit den neuen, sanduhrförmigen Titanstäben, die 25 Prozent leichter sind als im Vorgängermodell, weiter auf den Versteifungseffekt von Krone und Sohle. Dadurch soll eine höhere Aufpralllast aufgefangen werden und der gesamte Schlägerkopf verformt sich beim Treffmoment weniger. Er bleibt stabiler und erzeugt so eine bessere Energieübertragung auf den Ball.

Dadurch wird der Einsatz einer dünneren Schlagfläche ermöglicht. Zusammen mit der sogenannten "X Face"-Struktur, bei der die Fläche an manchen Stellen etwas dicker ist, werden laut Callaway höhere Ballgeschwindigkeiten über einen großen Bereich der Schlagfläche erzielt.

2.      Triaxial-Carbon-Krone und neue Kopfform

Die große Kronenoberfläche aus einem firmeneigenen Karbonfaserverbundstoff und die neue Form mit 460 Kubikzentimeter sorgen für eine größere Grundfläche als beim Epic, was bekanntlich für eine größere Fehlerverzeihung sorgt.

3.      Boeing-Aero-Paket

Auch beim Rogue-Konzept konnte Callaway wieder mit Entwicklern des Flugzeugherstellers Boeing zusammenarbeiten, um die Geometrie der Vorderkante neu zu definieren. Ein verbesserter Luftstrom soll für schnellere Kopfgeschwindigkeiten sorgen.

4.      Drei Versionen für jeden Spielertyp

Der Standard-Ausführung des Rogue-Drivers stellt Callaway zwei weitere Varianten zur Seite. Eine Draw-Version mit einer in der Sohle platzierten Gewichtsschraube soll den Slice entgegenwirken. Der Rogue Sub Zero spricht in erster Linie Profis und Amateure an, die den Spin beim Drive reduzieren möchten. Er ist die klassische Tour-Variante, die das Shapen des Balls etwas einfacher gestaltet als beim Standardmodell.

5.      Drei Versionen für jeden Spielertyp

Der Standard-Ausführung des Rogue-Drivers stellt Callaway zwei weitere Varianten zur Seite. Eine Draw-Version mit einer in der Sohle platzierten Gewichtsschraube soll den Slice entgegenwirken. Der Rogue Sub Zero spricht in erster Linie Profis und Amateure an, die den Spin beim Drive reduzieren möchten. Er ist die klassische Tour-Variante, die das Shapen des Balls etwas einfacher gestaltet als beim Standardmodell.

Spezifikationen Callaway Rogue Driver

  • für Links- und Rechtshänder
  • für Damen und Herren
  • Schlägerkopfvolumen: 460 Kubikzentimeter
  • Lofts von 9 bis 13,5 Grad (Sub Zero in 9,5 sowie 10,5 Grad)
  • Standard-Schäfte von Aldila (Synergy und Quaranta) sowie Project X (Even Flow und HZRDUS)
  • Schaftlänge: 45 1/2"
  • Flex: Damen (L) bis Extra Stiff (XS)
  • Preis (UVP): 549 Euro

Erster Eindruck vom Callaway Rogue Driver

Auch ein Jahr nach Epic stellt Callaway mit dem Rogue eine neue Modellgruppe vor, die zu den besten Drivern auf dem Markt gehört. In punkto Fehlerverzeihung und Länge bei nicht perfekt getroffenen Schlägen sind die verbauten Weiterentwicklungen gerngesehene Fortschritte. Sinnvoll ist, dass auch die Fairwayhölzer mit diesen Technologien ausgestattet sind, um sich stimmig mit aufeinander abgestimmten Hölzern ausstatten zu können.

Wir sind gespannt, ob auch in diesem Jahr die Pros wieder ähnlich schnell wie beim Epic auf die neuste Entwicklung umsteigen werden und ob die Fairwayhölzer gleich mit ins Setup kommen. Für alle Amateure gilt genau wie für die Profis: Nur wer auf die am besten zum eigenen Schwung und den eigenen körperlichen Voraussetzungen abgestimmte Kombination aus Driverkopf, Loft und Schaft setzt, wird auch das bestmögliche Ergebnis erzielen. Ein Fitting vorausgesetzt, werden die Hölzer von Rogue vielen Golfern zu getroffenene Fairways verhelfen.

Alle Equipment-Neuheiten im Überblick Expertentipp: Die richtigen Griffe spielen

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