Bild Information: Rickie Fowler spielt mit drastisch gekürztem Driverschaft (Photo by Mike Ehrmann/Getty Images)

Fowler spielt mit drastisch gekürztem Schaft

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Seit Anfang 2017 agiert Rickie Fowler mit einem Driverschaft, der deutlich kürzer als die Norm ist. Das tut er aus einem guten Grund. Und mit Erfolg.

Mit einer Länge von 43,5 Inch (110,5 Zentimeter) ist der Cobra King-Driver von Rickie Fowler zweieinhalb Zentimeter (ein Inch) kürzer als der Durchschnitt auf der PGA Tour. Im Vergleich zu den Drivern, die Callaway, TaylorMade und Co. in regelmäßigen Abständen für Amateure auf den Markt bringen sogar bis zu fünf Zentimeter - nicht selten messen diese 45 und 45,5 Inch. Damit hatte Fowlers Holz 1 sogar nur eine Länge von handelsüblichen Fairwayhölzern.

"Das sieht vielleicht nicht so aus, weil ich recht klein bin", scherzte Fowler Anfang 2017 nach der zweiten Runde bei der Honda Classic. "Aber es fühlt sich extrem gut an." Er habe deutlich mehr Kontrolle über den Schlägerkopf und könne besser korrigierend eingreifen, wenn er mal nicht in der idealen Position ist.

"Vielleicht verzichte ich tatsächlich auf ein paar Meter Länge, aber ich habe in den vergangenen Tagen einige schon recht weit geschlagen." Beweis gefällig?


Die Idee des kürzeren Schafts kam ihm nach einer Trainingseinheit im Dezember mit PGA Champion Jimmy Walker. "Ich war dabei, als Jimmy den kürzeren Driver in Vegas ausprobiert hat. Ich habe auch schon davor darüber nachgedacht", aber die Session mit Walker habe ihn dann endgültig davon überzeugt, zum kürzeren Schaft zu wechseln.

Fowler spielt mit drastisch gekürztem Schaft

"Meine Eisen sind alle ein halbes Inch kürzer. Bei meinem Holz 5 weiß ich gar nicht, um wie viel wir es gekürzt haben, aber es misst 40,5 Inch. Auch mein Holz 3 ist mit 42 Inch ziemlich kurz." Deshalb habe er sich die Abstufung seiner Hölzer angeschaut und den Längensprung von knapp vier Zentimetern (1,5 Inch) einfach beibehalten.

"Ich habe darin ein großes Potential gesehen. Normalerweise habe ich immer einen Driver mit 44,5 Inch gespielt [der Durchschnitt auf der PGA Tour; Anm. d. Red.]. Deshalb hat es sich schon etwas merkwürdig angefühlt, als ich den kürzeren Schaft ausprobiert habe." Zumal er zeitgleich auf ein etwas größeres Drivermodell gewechselt war.

Weil sich der Sprung von 44,5 auf 43,5 Inch zu Beginn etwas hart angefühlt hat, probierte er in einer zweiwöchigen Spielpause erst ein paar Tage mit einem 44 Inch langen Driver. "Danach hat sich der ganz kurze Driver fast normal angefühlt. Jetzt fühle ich mich damit großartig."

Blick ins Bag: Mit diesen Schlägern gewinnt Rickie Fowler die Hero World Challenge

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