Bild Information: Ping Anser Putter 1966

Ping Anser Putter: eine Erfolgsgeschichte

Putter
 

Ein Mann, eine Mission. Karsten Solheim war in den 1970er Jahren auf der Suche nach einer Möglichkeit, sein eigenes Golfspiel zu verbessern. Seine Antwort hat die Golfindustrie revolutioniert.

Wer weiß, was passierte wäre, wenn Karsten Solheim ein versierter Putter gewesen wäre. Er hätte sich in den 70er Jahren vielleicht nicht in der eigenen Garage mit der Entwicklung eines optimalen Geräts beschäftigt, das ihm hilft, besser auf den Grüns zu werden. Vielleicht wäre so der Anser-Putter, eine Revolution in der Equipment-Industrie, niemals entstanden.

Neues Hosel, tiefer Schwerpunkt

Solheim bastelte 1966 in der Garage an einem Prototyp. Die ersten Einfälle dokumentierte der Gründer des heutigen Equipment-Riesen PING auf der Hülle einer Schallplatte. Das Innovative: Ein Hosel, das den Schaft vor der Schlagfläche mit dem Schlägerkopf verbindet. Es wäre leichter, ein Fass zu ziehen, als es zu drücken, begründete Solheim die Idee seines Konstrukt. Zudem sparte er auf der Rückseite des Schlägerkopfs Material in der Mitte, was einen tieferen Schwerpunkt zur Folge hatte. Der Schläger war so leichter in der Spur zu halten.

Da das Modell als Antwort auf ein Produkt der Konkurrenz dienen sollte, taufte es Solheim auf den Namen "Answer". Das W fiel raus, da der Name "Answer" zu lang gewesen wäre, um auf die Schlägerrückseite zu passen. Dann eben Anser. "Klingt ja sowieso gleich", sagte Solheims Ehefrau Louise, die damals auf diese Idee kam.

Sohn John A. Solheim war von Beginn an gleichermaßen begeistert vom Bau der Golfschläger. Früh morgens klopfte er an die Garage, in der der Vater arbeitete und packte mit an. "Mein Vater hat mir 1,5 US-Dollar pro Putter gegeben. Wenn ich Hilfe benötigt habe, musste ich ihm allerdings auch etwas bezahlen. Ich denke, das war fair", sagt er rückblickend.

Erfolgreiches Klinkenputzen

Karsten Solheim war in den kommenden Jahren damit beschäftigt, das Gerät an die Tour-Spieler zu verteilen. Seine Adresse in Scottsdale war stets in die Schlägerrückseite graviert. Er besuchte etliche Golfclubs, um sein Modell zu präsentieren. Zunächst wurde er oft belächelt. 1967 gewann Julius Boros damit aber die Phoenix Open, 1969 triumphierte George Archer im Augusta National. Die Zeit des Belächelns war damit endgültig vorbei.

Die Nachfrage wuchs, Gary Player wollte einen Anser-Putter und die ersten Modelle wurden ins Ausland verschickt. Seit 1966 wurde das Modell Anser mehr Updates unterzogen als jedes andere und ist der erfolgreichste Putter in der Firmenhistorie von Ping. Das wird auch beim Blick in die Golden Vault des Unternehmens in Phoenix, Arizona, klar. Jenem Raum, in dem die vergoldeten und goldenen Ping-Putter aller Turniersieger aufbewahrt werden.

Kein Modell ist in dem beeindruckenden Golden Vault öfter vertreten als der Ping Anser. Darunter befinden sich auch mehrere komplett aus Gold gefertige Putterköpfe von Martin Kaymer, der mit einem der späteren Modelle - einem Ping Karsten Anser 2 - nicht nur die PGA Championship 2010, sondern auch sein zweites Major - die US Open 2014 - gewann. Aber auch jeder reguläre Tour-Titel des Deutschen mit dem Karsten Anser 2 wurde mit einem vergoldeten Putter gewürdigt und ist irgendwo zwischen den größten Namen des Golfsports zu finden.

Sie alle vertrauten bei ihren Siegen der Antwort eines gebürtigen Norwegers, der auf der Suche nach einer Möglichkeit war, sein eigenes Putten zu verbessern.

Weitere Informationen zu PING finden Sie auf der offiziellen Webseite

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