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Was zeichnet ein gutes Fitting aus?

Über die Schulter geschaut
 

Spricht man mit Amateuren über Fitting, teilen sich die Lager: Die einen sind der Meinung, dass maßgeschneiderte Schläger nur für Profis wichtig sind. Die anderen glauben, oder hoffen, im Fitting das Wundermittel gegen Schwungprobleme gefunden zu haben. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.

Golf.de hat sich mit Benjamin Wagner unterhalten, der im Golf Club Valley das Fitting-Center leitet. Als begeisterter und talentierter Golfer machte Wagner zuerst eine Ausbildung zum Teaching-Pro, bevor er die Welt der Lofts, Lies und Schwunggewichte für sich entdeckte. Daraufhin beschäftigte er sich intensiv mit dem Thema Fitting und sieht darin nicht nur eine Möglichkeit, das Handicap zu verbessern. Auch der gesundheitliche Aspekt spielt für den jungen Münchener eine entscheidende Rolle. "Mit passenden Golfschlägern lassen sich Fehlhaltungen und damit auf Dauer Verletzungen vermeiden."

In Wagners geräumiger Fitting-Hütte am äußersten Rand der Range des Golf Club Valley hängen an der Wand feinsäuberlich aufgereiht hunderte Schäfte aller bekannten Hersteller. Zwei Launch-Monitore (Trackman Pro und FlightScope), einer pro Abschlag-Box, sorgen für die benötigten "harten Fakten" und der große LCD-Monitor an der Wand informiert in Echtzeit über das Schlagergebnis. In einer Ecke der Hütte bietet ihm eine Werkbank die Möglichkeit, kleinere Korrekturen am Lie sofort vorzunehmen; so der Schläger dies zulässt. Denn nur geschmiedete Schlägerköpfe lassen sich im Nachhinein noch individuell anpassen. Bei gegossenen Köpfen sind auch Wagner die Hände gebunden.

Sämtliche Marken haben ihre Fitting-Station bei Wagner aufgebaut und geben dem von jedem Hersteller zertifizierten Fitter die Möglichkeit, nach Belieben Schäfte und Köpfe zu mischen, um den optimalen Schläger für jeden Spieler  zufinden. Vom Putterfitting (75 Euro) bis zum kompletten Durchlauf aller Schläger (150 Euro) bietet Wagner in seiner "eigenen kleinen Welt" alles an.

"Ich versuche hier nicht, den Schwung zu korrigieren", stellt er direkt zu Beginn klar - auch wenn er aufgrund seiner Ausbildung Fehler direkt erkennt. "Das ist Aufgabe unserer Pros. Ich gebe den Kunden lediglich das zu ihnen am besten passende Material an die Hand."

Doch wie sieht ein gut durchgeführtes Fitting aus? Worauf muss man als Kunde achten und was sind überhaupt Loft, Lie und Schwunggewicht? Im Interview mit Golf.de klärt Benjamin Wagner Mythen auf, und gibt Empfehlungen, wodurch sich ein professionell durchgeführtes Fitting auszeichnet.

Golf.de: Die Frage, die alle interessiert zuerst: Kann man durch ein Fitting sein Handicap verbessern?

Wagner: Wenn das Fitting gut durchgeführt ist, verbessert sich das Handicap auf jeden Fall. Zwar nicht von heute auf morgen, aber es wird leichter, sich zu verbessern. Mit den passenden Schlägern verringert man einfach die Fehlschläge und spielt auf lange Sicht gesehen besser.

Golf.de: Spielt man direkt nach dem Fitting besser?

Wagner: Zu Beginn wird es vielleicht eine Weile dauern, bis man sich an die neuen Schläger gewöhnt hat. Gerade wenn man lange Zeit mit nicht passendem Material gespielt hat, haben sich eben einfach einige Abläufe eingeschlichen, die mit dem neuen Material wieder geändert werden müssen. Aber das geht recht schnell, weil man merkt, dass die Schläger einfach passen und man weniger arbeiten muss.

Golf.de: Was kann an Schlägern "von der Stange" falsch sein?

Wagner: Sehr viel. Das beginnt bei der Länge der Schäfte, über den Lie-Winkel, das Gewicht des Schafts bis hin zum falschen Material und dem nicht passenden Flex.

Golf.de: Und was können die Folgen eines nicht passenden Schlägers sein?

Wagner: Neben dem Fakt, dass man sich einfach schwerer tut, ordentlich an den Ball zu kommen, ist es vor allem die eigene Gesundheit, die beansprucht wird. Ist der Schaft etwa zu lang oder zu kurz, gewöhnt man sich eine falsche Ansprechposition an - etwa einen runden Rücken, steht zu aufrecht oder zu gebeugt am Ball. Das alles muss der Körper dann im Schwung kompensieren. Mit den richtigen Schlägern reduziert man die Belastung auf den Körper enorm und kann nicht nur länger, sondern auch konstanter spielen.

Golf.de: Was hat der Lie-Winkel für Auswirkungen? Der Lie-Winkel beschreibt den Winkel zwischen Schaft und Sohle des Schlägers.

Wagner: Wenn der Lie-Winkel falsch ist, wird es schwer, einen guten Ballkontakt hinzubekommen. Denn wenn die Sohle nicht plan auf dem Boden aufliegt, ist es nur mit Ausgleichbewegungen möglich, wieder plan an den Ball zu kommen. Und wenn die Ferse oder Sohle vor dem eigentlichen Ballkontakt den Boden berührt, ist es quasi unmöglich, square an den Ball zu kommen. Dann verdreht sich das Schlägerblatt und der Ball fliegt kreuz und quer, aber nicht dahin, wo man will. Gerade im Rough und im Sand ist das extrem zu beobachten.

Golf.de: Und beim Gewicht? Da gehen doch die Hersteller inzwischen auf immer leichtere und längere Schäfte; zumindest in den Drivern. Ist das nicht gut?

Wagner: Das lässt sich so pauschal nicht sagen. Natürlich führt ein leichterer Schaft zu einer möglichen Erhöhung der Schlägerkopfgeschwindigkeit. Aber er kann auch zu leicht sein. Wenn das Schwunggewicht nicht zum Spieler passt, kann ein zu leichter Schaft kontraproduktiv sein; zumindest wenn es um die Präzision geht.

Und gerade bei den Eisen sollte besonders auf den passenden Schaft geachtet werden. Wenn das Gewicht da nicht stimmt, gehen schnell einige Meter verloren. Außerdem macht man sich das Leben unnötig schwer und verzichtet nicht nur auf Länge, sondern auch auf die Konstanz. Zudem ermüdet man schnell, wenn mit einem zu schweren Schaft gespielt wird. Da kann es dann zum Ende der Runde - oder bei Ligaspielen am Nachmittag - schon zu deutlich mehr Fehlschlägen kommen.

Golf.de: Sie haben vom Schwunggewicht gesprochen. Was ist das genau und wie wirkt es sich auf den Schlag aus?

Wagner: Einfach ausgedrückt beschreibt das Schwunggewicht, wie leicht oder schwer sich der Schläger anfühlt. Wenn das Schwunggewicht nicht passt, verschenkt man an Potential - sowohl bei der Länge, als auch in der Präzision der Schläge. Dabei gibt es aber kein perfektes Schwunggewicht. Das hängt ganz stark vom Kunden ab. Kräftige Spieler sollten beispielsweise ein ganz anderes Schwunggewicht verwenden, als eher schmächtige Spieler. Aber auch der Schwung spielt dabei eine Rolle. Ich unterscheide hierbei grob zwischen "Schwingern", bei denen der Ball übertrieben ausgedrückt nur ein Hindernis auf der Schwungbahn ist, und "Smashern", die mit Dampf an den Ball kommen und gerne auch mal richtig draufhauen.

Natürlich gibt es einige Maßstäbe beim Schwunggewicht, an denen ich mich als Fitter orientieren kann; das Beste ist aber immer noch, dem Spieler unterschiedliche Schläger in die Hand zu drücken und ihn ein paar Schläge damit machen zu lassen. Am Monitor kann ich dann recht schnell erkennen, in welche Richtung es gehen sollte. Natürlich nur, wenn der Spieler das Gefühl auch mag.

Golf.de: Sie arbeiten hier mit Launch-Monitoren (Trackman und FlightScope). Wie wichtig sind diese modernen Techniken im Fitting-Prozess?

Wagner: Enorm wichtig. Sie geben mir direkte Auskunft, ob der Schläger, den der Kunde in der Hand hält, zu ihm passt oder nicht. Ich sehe sofort, wie sich Schlägerkopfgeschwindigkeit, Ballgeschwindigkeit und Flugbahn verändern und kann reagieren. Meiner Meinung nach gehören solche Launch-Monitore zur Ausstattung eines jeden guten Fitters.

Golf.de: Wenn wir schon bei einem guten Fitting sind: Wie sollte ein solches Ihrer Meinung nach anfangen?

Wagner: Auf jeden Fall mit einem ausführlichen Gespräch. In dem sollte geklärt werden, was das Ziel des Fittings sein soll und wo die Fehlschläge im aktuellen Spiel hingehen. Daraus kann ich oft schon die ersten Tendenzen erkennen; ob der Spieler zum Beispiel einfach nur mehr Länge mit dem Driver erzeugen möchte, oder mehr Spielbahnen treffen will. Da kann ich dann schon mal die Auswahl an Schäften und Köpfen verkleinern. Als nächstes sollte man dann auf jeden Fall das statische Fitting durchgeführt werden; also vor allem die richtige Schaftlänge bestimmt werden.

Dabei verwendet Benjamin Wagner eine Messlatte, die den Abstand vom rechten Handgelenk zum Boden misst. Zusammen mit der Körpergröße ergibt sich daraus der erste Anhaltspunkt der korrekten Schaftlänge.

Danach lasse ich den Kunden einige Schläge zum Aufwärmen machen - meist mit einem mittleren Eisen -, bevor ich einige seiner Schläge aufzeichne. Dabei achte ich vor allem auf den Schwungstil (s.o.) und hab' meistens ein ganz gutes Händchen, was die ersten Verbesserungen angeht. Danach gebe ich ihm dann einen neu zusammengestellten Schläger und lasse ihn wieder einige Schläge machen und frage ihn, wie er sich mit dem neuen Setup fühlt. Der Prozess wird dann immer wieder durchgeführt, bis ich glaube, den optimalen Schaft gefunden zu haben.

Golf.de: Sie fitten also hauptsächlich auf Schäfte? Machen die Schlägerköpfe denn keinen Unterschied?

Wagner: Nicht so sehr. Da geht es am Ende nur noch um Nuancen. Der Hauptpart vom Fitting sollte meiner Meinung nach dem Schaft gewidmet sein, danach dem Griff und erst zuletzt dem Schlägerkopf an sich. Natürlich habe ich auch Kunden, die von vornherein sagen, dass sie nur mit der einen Marke spielen wollen. Das ist ja dann auch kein Problem. Aber beim Schlägerkopf kommt es meiner Meinung nach nur darauf an, dass er dem Kunden in der Ansprechposition gefällt. Das ist eine reine Frage des Geschmacks. Einen wirklich entscheidenden Einfluss auf die Flugkurve des Balls hat er nicht. Zumindest dann nicht wenn der Loft identisch ist.

Und gerade das sei ein Problem bei den immer länger werdenden Eisen: "Da werden die Lofts einfach reduziert und längere Schäfte verwendet. Und dann hat ein Eisen 7 mal schnell den Loft eines Eisen 5."

Golf.de: Mit all' den Durchläufen, wie lange dauert dann ein normales Fitting bei Ihnen?

Wagner: Das kommt natürlich drauf an, was alles vermessen wird. Aber ein Eisenfitting dauert schon so 30 bis 45 Minuten. Wenn es dann nur noch um die Hölzer geht, kommt noch mal eine halbe Stunde dazu.

Golf.de: Sie haben hier eine beeindruckende Fitting-Hütte im Golf Club Valley. Fitten Sie also auch im Winter?

Wagner: Eher nicht. Im Winter ist es schwierig, weil man in der Kälte ein komplett anderes Gefühl im Treffmoment hat und man einfach nicht so gut in den Schwung kommt. Da würde ich lieber auf den Frühling warten, wenn man dann auch so gefittet werden kann, wie man später auf die Runde geht; im Polohemd oder maximal im Pulli. Außerdem fitte ich Driver lieber draußen. Man sieht schon einen Unterschied, ob die Kunden vom normalen Tee oder den dicken Gummidingern abschlagen.

Golf.de: Haben Sie eine Empfehlung, wie oft man sich fitten lassen sollte? Zum Beispiel nach einer Schwungumstellung? Oder ist das mit einem Mal erledigt?

Wagner: Also ich würde mich einmal im Jahr vermessen lassen. Am besten immer zu Beginn der Saison. Meist hat sich nicht viel verändert und man muss keine Korrekturen vornehmen. Aber nach dem Winter sollte man schon mal den Ist-Zustand feststellen.

Nach Schwungumstellungen ist das nicht unbedingt nötig. Es sei denn, dass wirklich gravierend etwas verändert wurde.

Golf.de: Ist es denn auch möglich, nachträglich Schläger noch auf sich anpassen zu lassen?

Wagner: Teilweise schon. Ein Griffwechsel ist natürlich das geringste Problem. Das ist schnell gemacht und fast eine Alltäglichkeit. Neue Schäfte kann man auch in die Köpfe einbauen, wenn sich der Kunde zum Beispiel von seinen Schlägern nicht trennen möchte, aber einfach andere Schäfte braucht; sei es nach einer Operation oder einfach mit zunehmendem Alter.

Nur beim Lie ist das nicht ganz so einfach. Wenn der Kunde geschmiedete Köpfe hat, kann man den Lie-Winkel nachträglich noch anpassen. Bei gegossenen Köpfen lasse ich lieber die Finger davon. Aber das fragt man am besten den lokalen Fitter. Der kann einem sagen, was er noch machen kann.

Golf.de: Würden Sie einem Anfänger empfehlen, von Anfang an mit gefitteten Schlägern zu spielen?

Wagner: Auf jeden Fall. Wenn man ernsthaft beim Golf bleiben möchte, würde ich von Anfang an ein Fitting durchführen lassen. Mit den richtigen Schlägern kann man einfach so viele Fehler vermeiden und hat viel mehr Spaß beim Spielen.

Absolute Anfänger, die erst einmal nur "reinschnuppern" möchten, müssen selbstverständlich kein Fitting durchlaufen. Zum Ausprobieren reichen auch Leihschläger aus dem Pro-Shop. Wenn man allerdings Gefallen am Sport gefunden hat und glaubt, langfristig dabei zu bleiben, sollte der erste Gang stets zu einem Fitter sein.

Golf.de: Sie bieten hier eine Vielzahl von Marken an. Was halten Sie von firmengebundenen Fittings?

Wagner: Um ehrlich zu sein: nicht viel. Wenn ein Fitter nur eine Marke anbietet, kann er nicht aus dem Vollen schöpfen und hat nicht so die große Auswahl. Viele Hersteller bieten ja nur eine begrenzte Anzahl an Schäften zu ihren Schlägern an. Damit nehmen sie sich allerdings das größte Potential.

Wenn man die Möglichkeit hat, würde ich in jedem Fall zu einem unabhängigen Fitter gehen, der auch von den ganzen Herstellern als offizieller Partner bestätigt ist. Dann wurde er von den Firmen in die jeweiligen Fitting-Prozessen geschult und weiß, wie er das Maximum für den Kunden herausholen kann.

Golf.de: Gibt es auch Unterschiede, was die Bezeichnung der unterschiedlichen Flex-Härten betrifft? Man hört ja immer wieder, dass Stiff nicht gleich Stiff sei.

Wagner: Das ist richtig. Da gibt es keine einheitliche Richtlinie für. Deswegen ist es auch so schwer für einen Nicht-Fachmann, die richtigen Schläger zu finden. Selbst wenn man einen absoluten Standardkörper hat - was Schaftlänge und Lie angeht -, kann man nicht einfach sagen, dass Stiff gleich Stiff ist. Da hat jeder Hersteller seine eigenen Toleranzen und Bezeichnungen.

Golf.de: Und wie sieht es innerhalb eines Satzes aus? Gibt es Kunden, die in den Hölzern einen anderen Flex haben, als in den Eisen?

Wagner: Absolut. Das ist sogar gar nicht so selten. Der Schwung mit den Hölzern ist ja auch ganz anders, als der mit den Eisen. Da kann es schon mal zu gravierenden Abweichungen kommen. Selbst von den Eisen zu den Wedges kann man einen unterschiedlichen Schaft nehmen; sei es nun vom Gewicht oder vom Flex. Weil bei den Wedges kommt es im Grunde vor allem auf das Gefühl an. Aber das bekommt man alles bei einem guten Fitting heraus.

Herr Wagner, vielen Dank für Ihre Zeit.

Im Selbstversuch haben sich zwei Golf.de-Redakteure von Benjamin Wagner fitten lassen. Das Fazit: "Wir spielen erst wieder Golf, wenn wir passende Schläger haben." Hier finden Sie den Erfahrungsbericht.

Das Fitting-Center des Golf Club Valley ist zertifiziert auf die meisten gängigen Marken wie TaylorMade, Titleist, Ping, Mizuno, Callaway und Cleveland. Fittingtermine können Sie online auf der Website des Clubs oder telefonisch buchen.

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