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Geben Sie Ihr Spiel nicht aus der Hand

Expertentipp
 

Damit die Wahl des Griffs nicht mit dem berühmten Griff in die Wundertüte endet, klärt Andreas Nottebaum von clubfixx über die wichtigsten Faktoren bei der Wahl des richtigen Griffs auf. Von den Vor- und Nachteilen der unterschiedlichen Materialien bis zur Bedeutung der passenden Griffdicke.

In den meisten Fällen besteht ein moderner Griff aus Gummi. Die Auswahl erweist sich als sehr vielfältig. Und Gummigriffe werden in zahlreichen Härtegraden und Farben angeboten. Der Tour Velvet von GolfPride und Crossline von Lamkin sind zwei der prominentesten Vertreter dieser Kategorie. Sie bieten seit Jahren ein ausgezeichnetes Spielgefühl und Griffigkeit sowie eine samtartige Oberfläche. Nicht zuletzt bilden sie den Großteil der auf internationalen Touren verwendeten Griffe. Das hochwertige Gummigemisch wurde mit einer rutschfesten Perforierung versehen und sorgt so für für Komfort, Halt und Ballkontrolle während des Spiels.

Die Hersteller experimentieren ständig mit neuen Kunstoffen und Kunststoffgemischen, um eine bessere Rutschfestigkeit zu erzeugen und auch bei Regen die Performance zu verbessern. Der neue DriTac von Winn Grips verkörpert einen dieser New-Generation-Griffe mit erhöhtem Grip! Das neue Material bietet gute Spieleigenschaften bei jedem Wetter, während das Spiralen-Wrap-Design eine handschuhartige Passform für zusätzliche Stabilität verspricht. Die WinnLite-Technologie verringert das Gewicht, um das Gefühl für den Schlägerkopf zu verstärken.

Wer im Schwung vor allem auf der Suche nach einer sicheren Verbindung zum Schläger ist, sollte sich für einen textilverstärkten Griff entscheiden. Hierbei werden in erster Linie zwischen Half- und Full-Cord-Griffen unterschieden. Der einzige Nachteil dieser Griffe besteht darin, dass sich der Golfhandschuh aufgrund der rauen Oberfläche der Griffe meist schneller abnutzt und häufiger ersetzt werden muss.

Der Multicompound New Decade von GolfPride ist im oberen Bereich mit dem exklusiven Velvet Cord versehen und bietet so volle Kontrolle bei jeder Wetterlage. Die Gummimischung im unteren Bereich sorgt für ein angenehmes Spielgefühl und eine ähnlich gute Rückmeldung während des Schlags, die reine Gummigriffe erzeugen.

Griffe aus Leder zählen mit zu den besten sowie beliebtesten und werden auch auf den internationalen Touren bis heute verwendet, vor allem von älteren Spielern. So ist einer der bekanntesten Spieler mit Ledergriffen Miguel Ángel Jiménez. Sie dämpfen den Großteil der Erschütterungen im Treffmoment und erweisen sich bei Wind und Wetter als extrem haltbar. Darüber hinaus bleibt die Griffigkeit auch bei feuchten Händen und leichtem Regen beständig. Aber auch hier gibt es einen kleinen Haken: Bei starkem Regen neigen Ledergriffe dazu, schnell seifig zu werden und an Griffigkeit zu verlieren.

Dürfen es ein paar Tapes mehr sein?

Die richtige Griffstärke wird meist unterschätzt, obwohl sie ausschlaggebend ist, wie Golfer ihren Schlag ausführen. Ein zu dicker Griff schränkt die Beweglichkeit in den Handgelenken ein. Mit der Folge, dass der Spieler seine Schläge tendenziell nach rechts verzieht. Ist der Griff allerdings zu dünn, werden die Handgelenke zu früh gelöst und die Flugkurve reißt schnell nach links aus. In beiden Fällen wirkt sich eine falsche Griffstärke also negativ auf den Schwung aus.

Genauso wie Sie sich die restliche Ausrüstung fitten lassen, sollten auch die Griffe zu Ihnen und Ihren Händen passen. Im Idealfall kann der Pro in Ihrem Club oder der Fitter Ihres Vertrauens helfen. Genauso wie bei einem Schläger-Fitting, können Sie auch mit dem richtigen Griff einigen Fehlschlägen entgegenwirken.

Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht mit abgenutzten Griffen spielen. Dadurch verringert sich die Griffigkeit, Sie müssen den Griffdruck erhöhen und nehmen sich dadurch die Freiheit im Schwung. Als Faustregel gilt: Bei einer Runde pro Woche sollten Sie die Griffe ein Mal im Jahr austauschen lassen.

weitere Tipps unserer Experten Andreas Nottebaum und Marco Burger

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