Bild Information: Brandt Snedeker mit Schäften aus SteelFibre (Photo by Streeter Lecka/Getty Images)

Es muss nicht immer Stahl sein

Expertentipp
 

Ein Hybrid aus Stahl- und Graphitschaft ist oft die bessere Wahl.

Golf ist und bleibt ein Präzisionsport. Wer die Fairways und Grüns trifft, erzielt erfahrungsgemäß die besten Ergebnisse. Dennoch spielt für die meisten Amateure ein anderer Faktor eine mindestens ebenso große Rolle: die Länge. Und das nicht zu Unrecht. Schließlich ermöglichen längere Schläge vom Tee oder beim Transportschlag kürzere Eisen oder gar nur Wedges beim Anspiel der Grüns.

Zusammen mit weniger Vibrationen im Treffmoment sowie einem geringeren Verletzungsrisiko und einer Erleichterung des ohnehin anspruchsvollen Spiels könnte man den Spaß am Golf deutlich steigern. Und das vor allem langfristig.

Dennoch machen sich viele Amateure das Leben unnötig schwer. Oder haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, ob Sie den richtigen Schaft spielen? Möglicherweise sollten Sie von einem Stahlschaft zu einem modernen Graphitschaft wechseln; oder einem Hybrid aus beiden. Viele können aber einfach nicht über ihren eigenen Schatten springen. Erleichterung eingestehen bedeutet Schwäche; gerade bei Männern.

Neue Wege beschreiten bedeutet Fortschritt

Ein Stahlschaft gibt in der Regel ein hartes Feedback, ist teilweise einfach zu schwer für den jeweiligen Spieler und verursacht im Treffmoment starke Vibrationen. Zudem muss mehr Kraft aufgewendet werden, um den Ball so weit zu schlagen, wie es mit einem Graphitschäften möglich ist.

Außerdem ist ein Stahlschaft, bei der reinen Betrachtung des gesundheitlichen Aspekts, in sehr vielen Fällen kontraproduktiv. Quält sich ein Spieler über einen langen Zeitraum, erhöht sich das Verletzungsrisiko. Immer kürzere Schläge führen zu Frustration. Aber der Schritt auf Graphitschäfte ist groß. Die Lösung könnte eine Mischform aus beidem sein.

SteelFiber, der Hybrid aus Stahl und Graphit

Die Entwicklung von Schäften hat über die letzten Jahre große Fortschritte gemacht. So bietet  z.B. Aerotech SteelFiber-Schäfte an, welche eine Mischung aus Graphit und Stahl darstellen. Der Schaft besteht im Inneren zu großen Teilen aus Graphit und ist außen mit Stahlfasern umwickelt. Diese Schäfte sind in einer großen Auswahl von Gewichten (70 bis 125 Gramm) und Steifigkeiten (Ladies Flex bis Extra Stiff) erhältlich.

Der Torque des Schaftes - und damit das weiche Gefühl im Treffmoment - ist unwesentlich höher im Vergleich zu einem Stahlschaft, aber nicht annähernd so hoch wie bei einem normalen Graphitschaft. Dadurch erzeugt der Hybridschaft ein sattes Gefühl bei gleichzeitig verbesserten Flugeigenschaften.

Aerotech bietet Ihnen die Spieleigenschaft eines Stahlschaftes, jedoch den Längenvorteil eines Graphitschaftes. Die Erschütterung im Treffmoment wird deutlich reduziert, wodurch das Verletzungsrisiko sinkt. Auch auf den internationalen Touren haben die Schäfte inzwischen ihre Anhänger gefunden: Zu den prominentesten Befürwortern zählen Matt Kuchar und Brandt Snedeker. Beide feierten bereits zahlreiche Erfolge auf der PGA Tour und waren 2016 Teil des siegreichen amerikanischen Teams beim Ryder Cup in Hazeltine.

"Der Schaft erzeugt gleichmäßige Ergebnisse wie ein Stahlschaft, ist aber so leicht und vibrationsdämpfend wie ein Graphiteschaft", beschrieb Kuchar einmal die Vorteile. Diese Spieler haben etwas gemeinsam: Sie nehmen Erleichterung in Anspruch, sodass sie noch viele Jahre auf hohem Niveau spielen können.

"Nutzen Sie diese Art von Erleichterung und ich versichere Ihnen, dass Sie die Entscheidung niemals bereuen werden", sagt Andreas Nottebaum, Geschäftsführer von Clubfixx, der in seinen beiden Fittings im Golfpark Rittergut Borkhof und im Mainzer GC SteelFiber Schäfte von Aerotech im Angebot an.

weitere Informationen und Terminvereinbarung unter clubbfixx.de ABC der Golfschäfte: Flex, Kick Point und Torque erklärt

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Marco Burger ist mit einem Handicap von +0,1 einer von drei Fittern bei HoleInOne-Fitting in Eichenau (bei München).

Aufgrund seines Studiums der Biomechanik an der TU München analysiert er seit Jahren Amateure wie Profispieler bezüglich ihrer Bewegung und Ausrüstung.

Burger hat einige Jahre in der Longdrive-Szene mitgemischt und war zudem zwei Jahre bei TaylorMade in Herzogenraurach. Dort hat er bereits Spieler verschiedener Profi-Touren gefittet, bevor er sich in München auf sein Masterstudium und Start-Up konzentriert hat.

  • Bachelor in Sport Science (2010)
    • Fokus: Biomechanik
  • Master in Human Factors Engineering (2015)
    • Fokus: Sports Engineering
  • C- und B-Trainerlizenz
  • Custom Fitting Adidas/TaylorMade
  • SAM BalanceLab Instructor
  • SAM PuttLab Instructor
  • Fitter of the Year 2013/2014 (KZG)

Andreas Nottebaum | clubfixx

Andreas Nottebaum ist Geschäftsführer von Clubfixx in Neuss.

In seiner Werkstatt passt er Schläger individuell an, unter anderem für die deutsche Tour-Spielerin Caroline Masson.

Der Fully Qualified Golf Professional blickt auf eine langjährige Erfahrung im Fitting und Vertrieb von Golfschlägern zurück und kennt sich dank seines sportlichen Hintergrunds (Deutscher Meister, National-Kader- und Bundesligaspieler) im Golfbusiness bestens aus.

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